Opera "R2020" räumt Browser-Tabs auf

Doppelte Tabs: Diese werden in 'R2020' direkt angezeigt (Foto: opera.com)

Mit seiner aktuellen Browser-Version "R2020" will Opera das Chaos an Tabs verhindern. Denn damit lassen sich Tabs in bis zu fünf "Workspaces" genannte Arbeitsbereiche organisieren. Auch macht es der Browser nun leicht, bestimmte Tabs per Schlüsselwort zu finden und unnötig geöffnete Duplikate der gleichen Seite zu finden, um so Ressourcen zu sparen.

Backup-Spezialistin Veeam rüstet Availability Suite auf

Sitz von Veeam in Baar (Bild: zVg)

In der soeben lancierten Version 10 hat die Backup-Spezialistin Veeam mit Hauptsitz im innerschweizerischen Baar ihrer "Availability Suite" gleich 150 Neuerungen verpasst. 2008 erstmals unter dem Namen "Backup & Replication" vorgestellt, soll die Suite in der neuen Version die Datenverfügbarkeit und -portabilität markant erhöhen, verspricht Veeam.

Sec4dev Conference und Bootcamp für sichere Software-Entwicklung

Sec4dev Conference und Bootcamp 2020 bietet von 24. bis 27. Februar 2020 an der TU Wien Wissensvermittlung zwischen Softwareentwicklern und Security-Experten an, da die Lücke zwischen der Entwicklung von Software und deren Sicherheit in Österreich nach wie vor groß ist. Auf die 2-tägigen praktischen Sicherheits-Bootcamps für Softwareentwickler folgt eine 2-tägige single-track Konferenz für alle, die sich für Informationssicherheit und Softwareentwicklung interessieren.

Software senkt App-Speicherbedarf um 85 Prozent

Apps: platzsparender dank 'Appstreamer' (Foto: pixabay.com)

Forscher an der Purdue University haben eine neue Software namens "Appstreamer" entwickelt, die den Speicherplatzverbrauch von Smartphone-Apps um bis zu 85 Prozent reduziert, indem sie auf deren Daten über einen Cloud-Server zugreift. Somit nehmen beispielsweise Games nur jeweils so viel Platz auf einem Handy in Anspruch, wie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt brauchen.

Cern verabschiedet sich von Facebooks Plattform "Workplace"

Haupteingang des Cern in Meyrin bei Genf (Bild Wikipedia/ Brücke Osteuropa/ CC)

Das Kernforschungszentrum Cern mit Sitz in Genf arbeitet künftig nicht mehr mit dem Facebook-Kommunikationstool "Workplace". Die kostenlose Testphase für die vom Cern seit 2016 verwendete Plattform ist abgelaufen. Das Cern hätte daher auf einen Bezahlmodus umstellen müssen oder für eine Gratis-Weiternutzung des Tools wichtige Daten an Facebook senden müssen. Und dies sei schon aufgrund des zweifelhaften Umgangs des Zuckerberg-Konzerns keine Option gewesen. Per Ende Januar nun habe das Cern daher die Plattform deaktiviert.

App erkennt mit verblüffender Präzision Menschen

Gesichtserkennung: Eine US-Firma sammelte drei Milliarden Bilder von Menschen (Symbolbild: Fotolia/ DKomposing)

Eine US-Firma hat laut einem Bericht der "New York Times" rund drei Milliarden Bilder von Menschen aus dem Internet zusammengestellt, um eine umfassende Datenbank zur Gesichtserkennung zu entwickeln. Im vergangenen Jahr sei der Zugang dazu mehr als 600 Behörden als Service angeboten worden, schrieb die Zeitung am Wochenende unter Berufung auf das Unternehmen namens Clearview. Angaben dazu, welche Behörden das waren, macht Clearview nicht. Auf ihrer Website lässt die Firma allerdings auf die Aufklärung von Sexualverbrechen spezialisierte kanadische Ermittler lobend zu Wort kommen.

Google will Drittanbietercookies aussperren

Symbolbild: Pixabay

In Zukunft wird es für die werbende Wirtschaft schwieriger, Informationen über das Verhalten von Nutzern beim Surfen im Web anzuhäufen. Nachdem Apple und der Firefox-Entwickler Mozilla bereits Schritte gegen Cookies von Datensammlern unternommen haben, will nun auch Googles eigener Browser Chrome in zwei Jahren sogenannte Third Party Cookies nicht mehr unterstützen.

Unternehmen setzen leichtfertig auf Windows 7

Microsoft: Windows 7 läuft bald aus (Foto: pixabay.com, Hearty Wizard)

Am 14. Januar 2020 beendet Microsoft den Support für das altgediente Betriebssystem Windows 7. Technische Unterstützung sowie Software-Updates werden ab diesem Zeitpunkt nicht länger angeboten. Jedoch setzen laut dem IT-Security-Anbieter Kaspersky noch viele Unternehmen weltweit auf Windows 7, was nicht nur bedeutet, dass sie veraltete Technologie verwenden, sondern auch viele Schwachstellen bei der Cybersecurity zulassen.

Microsoft stellt für ältere Produkte den Support ein

Auch Windows 7 wird nicht mehr unterstützt (Bild: Pixabay/ Heartywizard)

Gemäss einer Mitteilung von Microsoft werden am 14. Januar 2020 für verschiedene ältere Produkte der Support und somit die Updates eingestellt. Betroffen sind das Betriebssystem "Windows 7", "Windows Server 2008" und "Windows Server 2008 R2". Diese Produkte haben ihr "End of Life" bereits am 9. Juli dieses Jahres erreicht und werden seit diesem Datum nicht mehr mit Aktualisierungen bedient. Bei Microsoft ist es Usus, den Support zehn Jahre nach dem Produkt-Launch einzustellen.

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