Prozessoren

Meltdown: Intel in den USA mit ersten Klagen konfrontiert

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Dem Prozessorriesen Intel mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara stehen nach Bekanntwerden der schwerwiegenden Sicherheitslücken in Computerchips die ersten Klagen ins Haus. Patches, die etwa gegen "Meltdown" helfen sollen, würden die Computer um bis zu 30 Prozent langsamer machen, argumentieren die Kläger. Sie fordern eine Wiedergutmachung.

IBM will mit neuem Prozessor Deep Learning beschleunigen

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Der US-IT-Dienstleistungsriese IBM hat einen neuen Power Systems Server mit einem Power-9-Prozessoer präsentiert, der speziell auf rechenintensive KI-Workloads (Künstliche Intelligenz) abzielt und beispielsweise die Trainingszeiten im Bereich Deep Learning um das bis zu Vierfache beschleunigen soll. Auf diese Weise soll es gemäss Big Blue möglich sein, schnellere und präzisere KI-basierte Anwendungen zu entwickeln.

Intel baut Prozessoren mit AMD-Grafikchip

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Intel hat völlig überraschend angekündigt, dass man gemeinsam mit der Konkurrenz von AMD eine CPU mit integrierter AMD-GPU bauen wird. Die Prozessoren sind für Anfang 2018 vorgesehen und sollen vorerst in mobilen Geräten wie Notebooks und Mini-PCs verbaut werden. Die Leistung der AMD-GPU soll laut Intel für moderne PC-Games, aber auch Rendering- und CAD-Software ausreichen.

AMD lanciert Ryzen-Prozessoren für mobile Geräte

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Die US-amerikanische Chip-Entwicklerin AMD (Advanced Micro Devices) aus dem kalifornischen Sunnyvale hat mobile Varianten ihrer aktuellen Ryzen-Prozessoren lanciert. Die unter dem Codenamen "Raven Ridge" entwickelten APUs kombinieren auf der Zen-Architektur basierende Rechenkerne mit der neuen Vega-Grafikarchitektur. Gemäss den eigenen Angaben der Kalifornier sind der Ryzen 7 2700U und der Ryzen 5 2500U die derzeit schnellsten Prozessoren für ultradünne Notebooks.

Infineon will grösster Halbleiterhersteller für Autoelektronik werden

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Die deutsche Halbleiterherstellerin Infineon mit Sitz in Neubiberg gibt sich optimistisch. Im Bereich Computerchips für Automobile will sich das Unternehmen zur weltweiten Nummer Eins aufschweingen. "Betrachtet man die vergangenen fünf Jahre, haben wir rund 4 Prozent über dem Markt zugelegt," sagte Peter Schiefer, Leiter des Geschäftsfelde Automotive, gegenüber der "Automobilwoche".

AMDs High-End Desktop-Prozessoren Ryzen Threadrippe nun verfügbar

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Die US-amerikanische Chipentwicklerin AMD (Advanced Micro Devices) führt nun die seit längerem erwarteten High-End Desktop Prozessoren Ryzen Threadripper 1950X mit 16 Cores und 32 Threads sowie Ryzen Threadripper 1920X mit 12 Cores und 24 Threads ein. Sie kosten laut den Angaben 999.- Dollar beziehungsweise 799 Dollar.

Intel liefert noch im Juni die ersten Core-X-HIghend-Prozessoren aus

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Der US-Chip-Riese Intel aus dem kalifornischen Santa Clara hat im Rahmen der E3 bekanntgegeben, dass die ersten Modelle der auf der Computex in Taiwan vorgestellten neuen Highend-Desktop-Prozessoren der Core-X-Baureihe bereits bereits kommende Woche vorbestellt werden können. Die Auslieferung erfolge am 26. Juni, zeitgleich mit der Vorstellung des X299-Chipsatzes sowie entsprechender Mainboards.

Intel stellt 18-Kern-Prozessor vor

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Mit seinen neuen "Ryzen"-Prozessoren hat sich der Chiphersteller AMD drauf und dran gemacht, verlorenen Boden auf seinen grossen Konkurrenten Intel gut zu machen. Als weitere Ausdehnung der Reihe nach oben wurden zuletzt zwei CPUs mit dem Beinamen "Threadripper" vorgestellt. Bis zu 16 Kerne und 32 Threads liefern die Modelle Ryzen 9-1998 und 1998X. Die Antwort hat Intel nun postwendend auf der Computex präsentiert: Basierend auf der "Skylake-X"-Architektur siedelt man oberhalb der bisherigen Desktop-Flaggschiffe der Core-i7-Reihe nun den Core-i9 an.

ARM kündigt Chips für künstliche Intelligenz an

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Der Chipentwickler ARM, dessen Technologie in den weitaus meisten Smartphones und Tablets steckt, richtet sein nächstes Prozessor-Design auf die Bedürfnisse künstlicher Intelligenz aus. Dafür wurden in den Modellen Cortex-A55 und -A75 die Energieeffizienz verbessert und in den Steuer-Algorithmus Elemente sogenannter neuronaler Netze eingefügt, die in selbstlernenden Maschinen zum Einsatz kommen. Erste Geräte mit den Chips dürften 2018 auf den Markt kommen, erklärte ARM am Montag.