Prozessoren

Intel verschiebt 10-Nanometer-Fertigung erneut

thumb

Die US-amerikanische Prozessorenschmiede Intel mit Sitz im kalifornischen Santa Clara wird nicht vor 2019 mit der Massenfertigung von Prozessoren in 10 Nanometer Strukturbreite starten, wie CEO Brian Krzanich im Rahmen einer Analystenkonferenz zu den Quartalsergebnissen bekannt gab. Er räumte dabei ein, dass es bei der Produktion immer noch Probleme gebe und vorerst nur eine bescheidene Ausbeute mit sehr geringen Stückzahlen zu erwarten sei.

Halbleiter-Umsatz wächst um 21,6 Prozent - Samsung Nummer eins

thumb

Getrieben durch das starke Wachstum des Speichermarktes, legte der weltweite Halbleiterumsatz im Jahr 2017 auf insgesamt 420,4 Milliarden US-Dollar (409,63 Mrd. Schweizer Franken) zu. Dies entspricht einem Anstieg von 21,6 Prozent gegenüber dem Umsatz von 345,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016, wie das IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner errechnet hat.

Android-Boom feuert Taiwans Chip-Hersteller an

thumb

Chinesische Hersteller von Android-Handys haben seit März ihre Chip-Bestellungen signifikant erhöht, weil Zulieferer von Apple schwache Prognosen abgeben und iPhones nicht wie erwartet in hohem Masse Absatz finden. Laut dem Chip-Hersteller Mediatek könnte die hohe Nachfrage an Chips noch bis Mai andauern, berichtet das taiwanesische Branchenportal "Digitimes".

Meltdown: Intel in den USA mit ersten Klagen konfrontiert

thumb

Dem Prozessorriesen Intel mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara stehen nach Bekanntwerden der schwerwiegenden Sicherheitslücken in Computerchips die ersten Klagen ins Haus. Patches, die etwa gegen "Meltdown" helfen sollen, würden die Computer um bis zu 30 Prozent langsamer machen, argumentieren die Kläger. Sie fordern eine Wiedergutmachung.

IBM will mit neuem Prozessor Deep Learning beschleunigen

thumb

Der US-IT-Dienstleistungsriese IBM hat einen neuen Power Systems Server mit einem Power-9-Prozessoer präsentiert, der speziell auf rechenintensive KI-Workloads (Künstliche Intelligenz) abzielt und beispielsweise die Trainingszeiten im Bereich Deep Learning um das bis zu Vierfache beschleunigen soll. Auf diese Weise soll es gemäss Big Blue möglich sein, schnellere und präzisere KI-basierte Anwendungen zu entwickeln.

Intel baut Prozessoren mit AMD-Grafikchip

thumb

Intel hat völlig überraschend angekündigt, dass man gemeinsam mit der Konkurrenz von AMD eine CPU mit integrierter AMD-GPU bauen wird. Die Prozessoren sind für Anfang 2018 vorgesehen und sollen vorerst in mobilen Geräten wie Notebooks und Mini-PCs verbaut werden. Die Leistung der AMD-GPU soll laut Intel für moderne PC-Games, aber auch Rendering- und CAD-Software ausreichen.

AMD lanciert Ryzen-Prozessoren für mobile Geräte

thumb

Die US-amerikanische Chip-Entwicklerin AMD (Advanced Micro Devices) aus dem kalifornischen Sunnyvale hat mobile Varianten ihrer aktuellen Ryzen-Prozessoren lanciert. Die unter dem Codenamen "Raven Ridge" entwickelten APUs kombinieren auf der Zen-Architektur basierende Rechenkerne mit der neuen Vega-Grafikarchitektur. Gemäss den eigenen Angaben der Kalifornier sind der Ryzen 7 2700U und der Ryzen 5 2500U die derzeit schnellsten Prozessoren für ultradünne Notebooks.

Infineon will grösster Halbleiterhersteller für Autoelektronik werden

thumb

Die deutsche Halbleiterherstellerin Infineon mit Sitz in Neubiberg gibt sich optimistisch. Im Bereich Computerchips für Automobile will sich das Unternehmen zur weltweiten Nummer Eins aufschweingen. "Betrachtet man die vergangenen fünf Jahre, haben wir rund 4 Prozent über dem Markt zugelegt," sagte Peter Schiefer, Leiter des Geschäftsfelde Automotive, gegenüber der "Automobilwoche".