Paypal präsentiert starke Zahlen

Profitiert vom Shopping-Boom: Paypal (Bild: Paypal)

Auch der Online-Bezahldienst Paypal zieht starken Nutzen aus dem Corona-bedingten Anstieg des Internet-Shoppings und meldet startke Quartalszahlen. So schoss der Nettogewinn im zweiten Jahresviertel verglichen mit dem Vorjahreswert um 86 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar nach oben. Zudem gab das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 22 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar bekannt. Das gesamte abgewickelte Zahlungsvolumen kletterte Paypal zufolge um 29 Prozent auf nunmehr 222 Milliarden Dollar.

Crealogix mit etwas mehr Umsatz und Stellenabbau

Baut 10 Prozent der Stellen ab: Crealogix (Bild: Crealogix)

Die auf Digital Banking ausgerichtete Crealogix mit Holding-Sitz in Zürich konnte im vergangenen Geschäftsjahr 2019/2020, das am 30. Juni endete, ihren Umsatz leicht um 1,7 Prozent auf 104 Millionen Franken steigern. Weniger gut sieht es auf der Gewinnseite aus. Der Vorsteuergewinn (Ebitda) beläuft sich zwar auf 2,4 Millionen Franken, aber da das Unternehmen 7 Millionen Franken für umstrukturierungsbedingte Rückstelligen aufbringen muss, bleibt unter dem Strich ein Verlust in Höhe von 4,6 Millionen Franken hängen.

Avaloq lanciert Stand-alone-Wealth-Plattform

Bild: Avaloq

Die Schweizer Bankensoftware-Spezialistin Avaloq hat eine neue Produktpalette digitaler Vermögensverwaltungsplattformen angekündigt, die gemäss Mitteilung von der Avaloq Kernbankensoftware unabhängig sein soll. Die erste Plattform, die live geschaltet werden soll, ist Avaloq Wealth. Sie ermögliche es Banken und Vermögensverwaltern, ihren Kunden eine persönliche Anlageberatung und massgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten und gleichzeitig den Zeitaufwand für die Ausarbeitung und Analyse von Anlagevorschlägen zu reduzieren, betont Avaloq.

Deutsche Bank plus siebzehn andere Firmen zeigen Interesse an Bankgeschäft von Wirecard

Wirecard-Sitz in Aschheim (Bild: Wikipedia/ Leo Molatore/ CCO)

Bei einem möglichen Gebot für das Bankgeschäft von Wirecard scheint der Deutschen Bank mächtige Konkurrenz zu erwachsen. Denn gemäss Insiderkreisen solle es noch siebzehn weitere Interessenten dafür geben. Die Wirecard Bank würde wahrscheinlich zusammen mit anderen Tochtergesellschaften verkauft werden, die wichtige Teile der Zahlungsverkehrstechnologie des insolventen deutschen Unternehmens kontrollieren, heisst es seitens einer mit der Sache vertrauten Person.

Klara und Generali vertiefen Zusammenarbeit

Logo: Klara

Der digitale Assistent "Klara" aus Luzern und die Versicherung Generali vertiefen ihre Zusammenarbeit. Demnach sollen Kunden von "Klara" nun direkt aus der Applikation heraus eine Versicherung bei Generali abschliessen können. Wer sich beispielsweise für die Rechtsschutzversicherung von Fortuna Rechtsschutz entscheide, profitiere auf Anhieb von 15 Prozent Prämienrabatt, teilt "Klara" mit. Die Fortuna Rechtschutz-Versicherungsgesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Generali Schweiz.

Post und Hypo Lenzburg partnern bei Mobile-App "E-Post"

Bild: Schweizer Post

Die schweizerische Post und Hypothekarbank Lenzburg haben eine Partnerschaft unterzeichnet, derzufolge die Kunden der Bank die Mobile-App "E-Post" in einer Testumgebung nutzen können. Die Hypo Lenzburg ist dabei Umsetzungspartnerin der Post bei der Einführung der Dienste. Die App soll gemäss Mitteilung die Kunden bei der Umstellung auf das "digitale, private Büro" begleiten.

Wirecard wird filettiert

Wird vermutlich 'in Scheibchen' geteilt: Wirecard (Bild:ict)

Die unter Insolvenzverwaltung gestellte deutsche Spezialistin für elektronische Zahlungsdienstleistungen Wirecard wird voraussichtlich in Einzelteile zerlegt und verkauft. Gemäss dem vorläufigen Insolvenzverwalter Michael Jaffé haben sich bereits "zahlreiche Interessenten weltweit für den Erwerb von Geschäftsbereichen gemeldet".

Mobiliar und Raiffeisen planen gemeinsame digitale Plattform

Markus Hongler (links), CEO der Mobiliar, und Heinz Huber, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz, kündigten an, dass Raiffeisen und die Mobiliar ab 2021 eine strategische Partnerschaft eingehen (Bild: zVg)

Die Raiffeisen Gruppe und die Mobiliar haben eine strategische Partnerschaft unterzeichnet, die ab 1. Januar 2021 wirksam werden soll. Kernpunkt der Partnerschaft ist die Schaffung einer digitalen Plattform zur Vermittlung von Produkten und zur Erarbeitung gemeinsamer Dienstleistungen und Produktlösungen.

Cloud: Was Finanzunternehmen besonders beachten sollten

Symbolbild: Fotolia/ Castilla

Die Einstellung zur Cloud hat sich in letzter Zeit massgeblich gewandelt. Während zunächst viele Unternehmen nur stufenweise und sehr zögerlich den Übergang in die Cloud wagten, sind Dienste aus der Cloud schon heute zu einem wesentlichen Faktor in der Unternehmens-IT geworden. Schliesslich ermöglicht sie, Innovationen rasch umzusetzen und flexibel neue Services auszuprobieren. Folglich ist es inzwischen eher so, dass Organisationen, die den Schritt in die Wolke herausschieben, auf der Strecke bleiben.

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