Finanz-IT

Schweiz erschwert Aufnahme von Cyberkapital

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Die Platzierung neuer Kryptowährungen werden in der Schweiz künftig einer detaillierten Regulierung unterworfen. Mit der heute, Freitag, veröffentlichten Richtlinie will die Finanzmarktaufsicht (Finma) eigenen Angaben zufolge Investoren schützen. Je nach Verwendungszweck muss die Kapitalaufnahme mit Hilfe sogenannter Initial Coin Offerings (ICO) unterschiedliche Anforderungen erfüllen.

CSL setzt beim Transaction Reporting auf Appway

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Die auf IT-Lösungen für Finanzunternehmen ausgerichtete Corporate Services Ltd. (CSL) mit Sitz im liechtensteinischen Vaduz bietet Vermögensverwaltern und Anlageberatern seit Beginn des neuen Jahres eine Software an, um die gesetzlichen Meldepflichten gemäss EU-Recht zu erfüllen. Das sogenannte CSL-Transaction Desk übersetzt dabei die regulatorische Komplexität des Transaction Reporting nach Artikel 26 der MiFIR-Verordnung in eine benutzerfreundliche Web-Oberfläche. Basis der Lösung ist die Software-Plattform des Zürcher Softwarehauses Appway.

Ortec Finance wird Partner der Software Exchange-Plattform von Avaloq

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Die auf quantitative Modelling Software für die globale Vermögensverwaltungsbranche fokussierte Ortec Finance mit Sitz im niederländischen Rotterdam, ist als neuestes Tech-Unternehmen auf der Software-Exchange-Plattform von Avaloq vertreten. Ortec Finance gesellt sich auf der Plattform zu Unternehmen wie Thomson Reuters, Actico und UnaVista, welche die Banken der Avaloq Community mit Anbietern spezialisierter digitaler Bankenlösungen vernetzen soll.

Postfinance lässt sich neue Bankensoftware 150 Millionen Franken kosten

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Die Postfinance geht über die Osterfeiertage mit einem neuen Kernbanken-Softwaresystem live. Die Legacy-Systeme, die noch aus den 1990er Jahren stammen, werden durch Software des indischen Anbieters Tata Consultancy Services (TCS) abgelöst. Das Projekt, an dem das Finanzinstitut bereits seit 2011 arbeitet, verschlingt gesamthaft rund 150 Millionen Schweizer Franken.

Europa-Lizenz für Japans grösste Krypto-Börse Bitflyer

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Japans grösste Krypto-Börse Bitflyer hat eine Lizenz als Zahlungsdienstleister in Luxemburg erhalten. Damit verschafft sich das Unternehmen neben dem Heimatmarkt Japan und den Vereinigten Staaten nun auch Zugang für den europäischen Markt. Das Unternehmen will in Europa zunächst nur das Währungspaar Euro/Bitcoin (EUR/BTC) anbieten. Später soll der Handel mit Litecoin, Ethereum, Ethereum Classic und Bitcoin Cash hinzukommen. In Japan ist über Bitflyer bereits der Terminhandel mit Bitcoin möglich.

Die Innovationsfähigkeit von Schweizer Versicherungen

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Die digitale Transformation der Geschäftswelt führt zu einem radikalen Umbruch und erhöht vor dem Hintergrund der Konkurrenzfähigkeit den Innovationsdruck nicht nur, aber gerade auch in der Versicherungswirtschaft. Versicherungsunternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Innovationsleistung durch gezielte Massnahmen zu steigern. Die Fähigkeit, Innovationen hervorzubringen, entwickelt sich zu einer wichtigen Kompetenz, um mit der Digitalisierung Schritt halten zu können.

Frankreich und Deutschland wollen Cyberwährung Bitcoin regulieren

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Die Regierungen von Deutschland und Frankreich wollen die Kryptowährung Bitcoin stärker kontrollieren. Geplant seien gemeinsame Vorschläge zur Regulierung, liess der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire in Paris nach einem Treffen mit dem geschäftsführenden deutschen Finanzminister Peter Altmaier (CDU) verlauten.

Finanzdepartement ruft Arbeitsgruppe Blockchain/ICO ins Leben

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Das Schweizer Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) ruft gemäss eines heute veröffentlichten Communiqués eine Arbeitsgruppe zu Blockchain/ICO ins Leben. Mit Einbezug des Bundesamts für Justiz (BJ), der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) und in enger Konsultation mit der Branche soll die Arbeitsgruppe die rechtlichen Rahmenbedingungen überprüfen und allfälligen Handlungsbedarf aufzeigen.

Swisspeers und Futurae spannen zusammen

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Die beiden Fintech-Startups Swisspeers und Futurae haben eine Zusammenarbeit unterzeichnet. Im Zuge der Kooperation integriert Swisspeers die von Futurae entwickelte Authentication Suite auf ihrer Plattform. Kernprodukt dieser Suite bildet die Zwei-Faktor-Authentifizierung "Soundproof", die gemäss Mitteilung ohne Nutzerinteraktion funktioniere. Die Technologie basiere auf einem Machine Learning-Algorithmus der den User mittels Umgebungsgeräuschen sicher authentisiert.