Fintechs setzen verstärkt auf Open-Banking

Smartphone: Mobiles Bezahlen für Kunden immer wichtiger (Foto: moz123, pixabay.com)

Fintechs setzen verstärkt auf Connected Commerce, Open-Banking, Embedded Finance und Echtzeitzahlungen, wie eine Umfrage von S&P Global Market Intelligence im Auftrag des Finanzdienstleisters Discover Global Network zeigt. In einer in diesem Zusammenhang durchgeführten Umfrage sagen 78 Prozent der Fintechs, dass die Open-Banking-Technologie für ihr Geschäft "relevant" ist. Open Banking bietet Drittanbietern die Möglichkeit, dank offener Programmierschnittstellen den Bankkunden Anwendungen und Dienste direkt anzubieten.

Temenos buchstabiert Jahreprognose zurück

Senkt Ausblick: Temenos (Bild: Temenos)

Die auf Bankensoftware ausgerichtete Temenos mit Hauptsitz in Genf muss für das dritte Quartal des laufenden Jahres gegenüber derselben Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang um acht Prozent auf 212,8 Millionen Dollar zur Kenntnis nehmen. Wobei die Cloud-Software-Abos laut Temenos-Angaben um 36 Prozent auf 42,5 Millionen Dollar zulegen konnten, während das restliche Lizenzgeschäft unter anderem eben wegen der laufenden Umstellung auf ein Abo-Modell um 73 Prozent eingebrochen sei. Die Umsätze mit Service- und Unterhaltsleistungen seien relativ stabil geblieben.

Swissquote kündigt eigene Kryptobörse an

Swissquote-Sitz in Gland (Bild: zVg)

Die auf Online-Geschäfte für Finanzdienstleistungen und Trading fokussierte Swissquote mit Zentrale in Gland hat mit SQX eine eigene zentralisierte Kryptowährungs-Handelsplattform angekündigt. In der Einführungsphase sei gemäss den Angaben Bancor Network (BNT), ein Ethereum-Token, auf dem das Bancor-Protokoll aufbaut, an der SQX handelbar.

Digitaler Euro soll europäischem Finanzsystem Stabilität verleihen

Soll Finanzsystem stärken: Digitaler Euro (Symbolbild: Shutterstock/Destrolove)

Nach Meinung des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), Fabio Panetta, soll das Digital-Euro-Projekt der EZB in einer immer digitaler werdenden Finanzwelt die Stabilität gewährleisten. Laut dem EZB-Direktor hätten die jüngsten Börsenturbulenzen bei Kryptowährungen aufgezeit, dass die Zentralbank stets für ein stabiles Geld- und Zahlungssystem eintreten müsse.

Twint plant Kooperation mit Konsumkreditbank Cembra

Symbolbild: Twint

Der helvetische Bezahldienst Twint plant eine Kooperation mit der Konsumkreditbank Cembra. Ab Sommer 2023 sollen entsprechende Rechnungskauflösungen in die Schweizer Bezahl-App integriert werden, heisst es in einer Aussendung dazu. Demnach haben sich Twint und Swissbilling, die auf Rechnungskauflösungen spezialisierte Tochtergesellschaft von Cembra, auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Mit einer Bewertung von zwei Milliarden Dollar avanciert 21.co zum grössten Krypto-Unicorn der Schweiz

Symbolbild: Pixabay/Kellepics.jpeg

Die auf Anlageprodukte in Kryptowährungen fokussierte Schweizer Anbieterin 21.co, gibt den Abschluss einer Finanzierungsrunde über 25 Millionen US-Dollar bekannt. Diese wurde vom Londoner Hedgefonds Marshall Wace angeführt und resultierte in einer Bewertung von rund zwei Milliarden US-Dollar. Somit avanciert 21.co zum höchstbewerteten Krypto-Unicorn der Schweiz.

Crealogix digitalisiert Zugang zu Fördergeldern der L-Bank Baden-Württemberg

Logobild: Crealogix

Die Landesförderbank Baden-Württembergs (L-Bank) ist mit der ersten Ausbaustufe des von der Schweizer Digital-Banking-Spezialistin Crealogix entwickelten neuen Förderportals live gegangen. Die Kunden des Finanzinstituts erhalten damit einen einfachen und digitalen Zugang zu Fördergeldern und sind mit der Förderbank Baden-Württembergs nun direkt vernetzt.

Ostschweizer Unternehmensspiegel thematisiert digitale Finanzierungsinstrumente für KMUs

Symbolbild:OST

In den Medien werden digitale Finanzierungsinstrumente immer häufiger als Alternativen zu den klassischen Bankkrediten oder zur "normalen" Kapitalerhöhung diskutiert. Was tatsächlich dahinter steckt, dem versucht der 13. Unternehmensspiegel unter dem Titel "Digitale Finanzierung für KMU – Sinn oder Unsinn?" nachzuspüren.

Fintechs: Bewertungen rasseln in den Keller

Aktienkurse: Fintechs reagieren empfindlich auf Krisen (Foto: Fotolia/James Thew)

Fintech-Startups werden aufgrund eines schwierigen Marktumfelds zunehmend dazu gezwungen, die Bewertungen ihrer Aktien deutlich nach unten zu schrauben. Prominente Opfer der aktuellen Entwicklung sind der kalifornische Online-Bezahldienst Stripe und der schwedische Zahlungsanbieter Klarna. Laut den US-Finanzexperten von Pitchbook sind das aber nur zwei Namen aus einer langen Liste von 81 Firmen, deren Bewertungen dieses Jahr stark eingebrochen sind.

Seiten

Finanz-IT abonnieren