Finanz-IT

Seit 2011 bereits 233 deutsche Fintech-Startups wieder aus dem Markt gefegt

Symbolbild: Fotolia/ Eisenhans

In der Zeit zwischen 2011 bis heute sind in Deutschland zahlreiche Fintech-Startups gescheitert. Insgesamt mussten in dieser Zeitspanne 233 deutsche auf Finanztechnologien fokussierte Jungunternehmen ihre Geschäft wieder einstellen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Beratungsgesellschaft Pricewaterhousecoopers (PwC) hervor. Der Erhebung zufolge waren diese Fintechs im Schnitt knapp vier Jahre alt.

Digitalisierung: Banken und Versicherer rechnen mit den meisten Jobeinbussen

Digitalisierung: Finanz-IT erwartet stärksten Job-Abbau (Bild: Adobestock)

Bei den Entscheidern in Finanzdienstleistungsunternehmen rechnen 67 Prozent damit, dass durch die Digitalisierung die Zahl der Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen langfristig sinken werde. Damit sind die Sorgen vor einem Netto-Job-Abbau bei Banken und Versicherern deutlich grösser als in anderen Branchen. In der verarbeitenden Industrie erwartet nur jeder vierte Entscheider unter dem Strich einen Wegfall von Arbeitsplätzen, bei Energieversorgern sowie in Behörden ist es jeder dritte. Dies ergeben drei Branchen- und Digitalisierungsstudien von Sopra Steria Consulting.

Facebook vor Einführung eigener Kryptowährung

Symbolbild: Fotolia/ Nmann77)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook plant mit "Libra" die Einführung einer eigenen Kryptowährung. Die Zuckerberg-Companie will am Dienstag genauere Pläne für das digitale Geld, mit dem im nächsten Jahr gestartet werden soll, offenlegen. Laut Medienberichten sollen die Verbraucher das Kryptozahlungsmittel nicht nur auf den Plattformen des Facebook-Konzerns, sondern auch anderswo im Internet verwenden können.

St.Galler Kantonalbank setzt auf Sprachtechnologie von Spitch

Die St. Galler Kantonalbank setzt auf Sprachtechnologie (Bild: SGKB)

Der digitale Finanzassistent der St.Galler Kantonalbank (SGKB) verfügt ab sofort über eine Spracherkennung, die auch Schweizerdeutsch versteht. Als erste Bank in der Schweiz biete man damit eine neue Form der Kundeninteraktion in der Mobile Banking App an, heisst es in einer Aussendung dazu. Realisiert wurde die neue Sprachschnittstelle in Zusammenarbeit mit der auf automatisierte Spracherkennung fokussierten Spitch, die ihren Sitz in Zürich hat.

Temenos mit ambitionierten Zielen

Temenos steckt Ziele hoch (Logobild: Temenos)

Die Genfer Bankensoftware-Spezialistin Temenos hat in Zukunft einiges vor. Längerfristig peilt das Unternehmen ein Umsatzwachstum von durchschnittlich mindestens 10 bis 15 Prozent pro Jahr an. Für die Ebit-Marge wurde ein Ziel von mehr als 36 Prozent ins Auge gefasst, wie einer heutigen Aussendung anlässlich des Investorentages zu entnehmen ist.

Nach Datenpannen: Furcht schadet Aktienkurs

Hacker: Reaktion auf Angriff zeigt Wirkung (Foto: TheDigitalArtist, pixabay.com)

Nach einem Datenleck ist es vor allem Furcht, die für Unternehmen zum Problem werden kann. Das haben Forscher der Binghamton University, State University of New York herausgefunden. Denn bei einer furchtsamen Reaktion sorgt sich die Börse eher um das Ausmass der Datenpanne, was dann dem Kurs schadet. Wut dagegen schadet kaum. Die Reaktion der Börse zeigt somit Parallelen zu dem, was die Forscher bei Konsumenten beobachtet haben.