Finanz-IT

Aargauische Kantonalbank ernennt Digitalchef

Simon Leumann (Bild: zVg)

Bei der Aargauischen Kantonalbank (AKB) übernimmt der 42-jährige Simon Leumann per 1. April 2019 die Leitung des Bereichs Digitalisierung und Infrastruktur. Diese Sparte wurde Anfang September geschaffen, "um die digitale Weiterentwicklung der Bank auf Geschäftsleitungsebene zu verankern und die strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen dafür zu schaffen," lässt die AKB wissen.

Avaloq geht Krypto-Partnerschaft mit Metaco und der Gazprombank Schweiz ein

Symbolbild: Avaloq

Das Schweizer Fintech-Unternehmen Avaloq und Metaco, eine Spezialistin für Infrastrukturen zur Aufbewahrung von Krypto-Vermögenswerten, sind eine Innovationspartnerschaft mit der Gazprombank (Switzerland) eingegangen, um eine integrierte Lösung für Krypto-Vermögenswerte zu entwickeln. Ziel sei es, Banken und Vermögensverwaltern eine vollständig integrierte Lösung für die Verwaltung von Kundenportfolios über alle Anlageklassen hinweg, einschliesslich Kryptowährungen, bereitzustellen, heisst es in einer gemeinsamen Aussendung der Unternehmen.

Helvetia führt IT-Gesamtlösung von Adcubum ein

Die Helvetia setzt auf Adcubum (Bild: zVg)

Im Rahmen der Digitalisierung ihres gesamten Nicht-Leben-Bereichs hat sich die international tätige Schweizer Versicherungsgruppe Helvetia für die Einführung der Standardsoftware Adcubum Syrius entschieden. Bei der Ausschreibung des IT-Grossprojekts habe sich Adcubum mit Hauptsitz in St. Gallen gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen können, heisst es.

St. Galler Kantonalbank führt Login mit SwissID ein

Neben dem existierenden SGKB-Login können die Kunden ab sofort auch die SwissID einsetzen (Bild: zVg)

Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) ermöglicht es ihren Kunden als erstes Schweizer Finanzunternehmen, sich mit der SwissID auf ihrem Hypothekenportal anzumelden. Damit wolle die Bank den Login-Prozess vereinfachen, heisst es. Die Anmeldung über SwissID sei neben dem existierenden SGKB-Login möglich.

Krypto-Währung Bitcoin weiter im Sinkflug

Symbolbild: Fotolia/Zapp2photo

Kryptowährungen wie Bitcoin stehen weiter stark unter Druck. Der schon in der vergangenen Woche zu beobachtende breite Ausverkauf setzte sich auch zu Beginn dieser Woche fort. So fiel etwa der Bitcoin-Kurs auf der grossen Handelsplattform Bitstamp mit nunmehr 5173 Dollar auf den tiefsten Stand seit Oktober 2017. Seit vergangenem Mittwoch belaufen sich die Verluste auf 17 Prozent. Von seinem Rekordhoch bei 20 000 Dollar im Dezember 2017 liegt der Kurs meilenweit entfernt.

Mobile Bezahllösungen: Weko leitet Untersuchung gegen Schweizer Finanzbetriebe wegen Absprache ein

Bezahlen mit Twint: Gibt es Absprachen? (Bild: Twint)

Die schweizerische Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen eine Reihe hiesiger Finanzbetriebe in die Wege geleitet. Dabei soll geprüft werden, ob die betroffenen Unternehmen Absprachen getroffen haben, um mobile Bezahllösungen internationaler Anbieter wie Apple Pay und Samsung Pay zu boykottieren. Bei den ins Visier geratenen Unternehmen handelt es sich um die Aduno Holding, die Credit Suisse, die Postfinance, Swisscard AECS sowie gegen die UBS. Bei all diesen seien auch bereits Razzien durchgeführt worden, heisst es.

In Ostschweizer Städten kann man Parkgebühren neu mit Twint begleichen

Logo: Twint

In den Ostschweizer Städten St. Gallen, Frauenfeld und Rapperswil-Jona können Autofahrer die Parkgebühren neben den bisherigen Zahlmethoden ab sofort auch mit der Schweizer Bezahl-App Twint begleichen. Und zwar indem sie die Twint-App öffnen, den QR-Code auf der Parkuhr scannen, einmalig ihr Autokennzeichen eingeben und in der App die gewünschte Parkdauer wählen. Die Gebühr wird via Twint bezahlt und direkt vom hinterlegten Konto oder der hinterlegten Kreditkarte abgezogen.

Grossbritannien: Nach Brexit soll Digitalsteuer kommen

Auch die Briten wollen die Internet-Konzerne besteuern (Bild:Pixabay/3Dman_EU)

Sobald Grossbritannien aus der EU ausgetreten ist (Brexit), soll im Königreich auf der Insel eine Digitalsteuer für Internetkonzerne eingeführt werden. Wobei die Steuer auf den Umsatz, der auf britischem Boden erzielt werde, erhoben werden soll, wie Finanzminister Philip Hammond in London erklärte. Seine Regierung rechne ab 2020 mit Einnahmen von rund 400 Millionen Pfund (rund 511 Mio. Schweizer Franken) pro Jahr.

Digitalisierung stürzt viele etablierte Finanzdienstleister in die Bedeutungslosigkeit

Symbolbild: Fotolia/Eisenhans

Bis 2030 werden 80 Prozent der etablierten Finanz-Dienstleister verschwinden, übernommen werden oder ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben. Diese Unternehmen werden mit weltweiten Digital-Plattformen, Fintech-Unternehmen und anderen nicht-etablierten Playern um einen grösseren Marktanteil konkurrieren. Dabei werden sie mit Hilfe von Technologie die Wirtschaft und Geschäftsmodelle verändern. Dies sagt das Marktforschungs- und Beratungshaus Gartner voraus.