Pirate Bay lanciert mit "Baystream" eigenes Streamingportal

Lanciert eigenes Streaming-Portal: Pirate Bay (Logo: Pirate Bay)

Der Torrentindexer Pirate Bay setzt nun auch auf Streaming: Seit kurzem wird zu aktuellen Ergebnissen aus dem Videobereich oft ein Zusatzicon in Form eines gelben "B" eingeblendet, das Nutzer zu einem Onlineplayer auf dem Portal "Baystream" führt. Dieser erlaubt es, den jeweiligen Inhalt ohne Download anzusehen. Die gezeigten Filme und Serien, darunter auch aktuelle Produktionen wie "Joker" oder "The Mandalorian" dürften unter anderem auch von den jeweiligen Torrent-Releases stammen, vermutet man bei Torrentfreak.

Tiktok-Entwickler plant Musik-Streaming-Dienst

Musik: ByteDance plant Streaming-Dienst (Foto: pixabay.com, StockSnap)

Bytedance, der chinesische Entwickler des Videoportals Tiktok, plant einen eigenen Musik-Streaming-Dienst, der günstiger sein soll als Konkurrenten wie Spotify oder Apple Music. Das Unternehmen will mit dieser Anwendung vor allem in Entwicklungsländern im asiatischen Raum Anklang finden. Ähnlich wie bei Tiktok, wird der Fokus der Anwendung auf dem Austausch von Inhalten liegen.

Amazon weitet kostenloses Musikstreaming aus

Weitet kosteloses Musikangebot aus: Amazon (Bild: Unsplash/ Christian Wiediger)

Amazon hat sein kostenloses Musikangebot ausgeweitet: Nutzer können nun eine Auswahl an Playlists und Radiosender mit Werbung hören, auch wenn sie weder Prime-Kunden sind noch Amazon Music Unlimited abonniert haben. Das war zuvor nur über die Echo-Lautsprecher möglich. Das Unternehmen macht damit Spotify und Apple Music stärkere Konkurrenz. Das kostenlose Musikstreaming steht damit nun auch über die Amazon-Music-App für iOS und Android zur Verfügung.

Startschuss für Disneys Streamingdienst in den USA

Bild: Walt Disney

Der US-amerikanische Unterhaltungsriese Disney hat am Dienstag den Startschuss zu seinem Streamingdienst Disney+ abgefeuert. Damit tut es Disney der iPhone-Erfinderin Apple gleich, die vor zwei Wochen mit einem eigenen Streamingdienst losgelegt hat. Der Konzern will im Wettstreit mit den Platzhirschen Netflix und Prime Video von Amazon unter anderem mit Produktionen von Marvel und Pixar, Star Wars sowie alten Disney-Zeichentrickfilmen punkten.

Adobe ermöglicht Livestreams für Kunst-Apps

Digitaler Künstler: Adobe ermöglicht Livestream (Foto: unsplash.com, Dose Media)

Das US-Softwareunternehmen Adobe führt eine Livestreaming-Funktion für seine "Creative Cloud"-Apps ein, mit der die Anwender anderen Nutzern beim digitalen Malen und ähnlichen künstlerischen Prozessen zusehen können. Mit dieser Neuerung will Adobe der Streaming-Plattform Twitch Konkurrenz machen, aber auch Usern besser vermitteln, wie sie die Produktpalette des Unternehmens verwenden können.

Spotify legt bei Umsatz und Gewinn überraschend stark zu

Spotify-Sitz in Stockholm (Bild: Wikipedia/ Erik Stattin/ CC)

Der schwedische Streamingdienst Spotify verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz- und Gewinnsprung und übertraf damit die Erwartungen der Börsianer zum Teil deutlich. Konkret legte der Umsatz der Schweden im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 28 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro zu. Der Gewinn schnellte binnen Jahresfrist auf 241 von zuvor 43 Millionen Euro hoch. Pro Aktie ergab sich damit ein Gewinn von 36 Cent. Die Marktexperten hatten dagegen einen Verlust von 29 Cent je Anteilsschein und einen Umsatz von 1,72 Milliarden Euro erwartet.

Piraterie-Service "Moonwalk" still gelegt

Piraterie: Online-Service stillgelegt (Foto: Pixelio/ Stephanie Hofschlager)

Die niederländische Stiftung für Urheberrechtsschutz "Brein" hat dem Online-Service "Moonwalk", der Back-End-Dienste für etwa 80 Prozent der bekannten illegalen russischen Streaming-Seiten geleistet haben soll, den Stecker gezogen. Die Server von Moonwalk befanden sich hauptsächlich ausserhalb Russlands und vermehrt in den Niederlanden.

Netflix mit Zuwächsen auf allen Ebenen

Netflix mit gutem Quartal (Bild: Pixabay)

Der kalifornische Streamingdienst Netflix kann auf ein gutes drittes Quartal zurückblicken. Der Gewinn kletterte im Jahresvergleich von 403 Millionen auf 665 Millionen Dollar (rund 662,5 Mio. Schweizer Franken) und damit deutlich stärker als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte um kräftige 31 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar zu. Dank Hitserien wie "Stranger Things" konnte Netflix auch viele Neukunden gewinnen. Unterm Strich stieg die Anzahl der Bezahlabos in den drei Monaten bis Ende September weltweit um 6,8 Millionen, wie der Onlinevideodienst wissen lässt.

Streaming als Lieblingshobby Schweizer Kinder im Internet

Symbolbild: Fotolia/ Sydy Productions

Die Hälfte der unter 14-jährigen Schweizer Kinder nutzt das Internet, und jedes vierte Kind surft täglich. Dies geht aus einer Online-Befragung von Net-Metrix hervor, bei der rund 4000 Personen darüber Auskunft gaben, wie die Kinder in ihrem Haushalt das Internet nutzen. Insgesamt wurden Daten zu rund 1500 Kindern gesammelt, die im Rahmen der Studie Net-Metrix-Base Trend publiziert wurden.

Apples Superabo-Pläne schüren Nervosität bei Musikkonzernen

Streaming: Apple macht Musikkonzerne nervös (Symbolbild: Picjumbo/ Viktor Hanacek)

Der US-amerikanische IT-Gigant Apple denkt offenbar über ein Kombiabo für seine Musik- und Videostreamingangebote nach. Der iPhone-Konzern habe bereits die grossen Musikkonzerne dazu angesprochen, heisst es dazu in einem Bericht der "Financial Times" (FT). Einige von ihnen seien "nervös", weil sie befürchteten, ihre Songs günstiger anbieten zu müssen, so die FT unter Berufung auf Insiderkreise.

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