EU-Kommission verlangt freiwillige Datenreduktion von Netflix & Co

Netflix und andere Streamer sollen Daten reduzieren (Bild: Pixabay)

Nach Sorgen, die verstärkte Nutzung von Videostreamingdiensten könnte in der Coronavirus-Krise das Internet verstopfen, hat sich die EU-Kommission an Netflix gewandt. EU-Kommissar Thierry Breton sprach mit Netflix-Chef Reed Hastings über Wege, die Belastung zu senken, wie die Brüsseler Behörde gestern mitteilte. Dabei sei es unter anderem um die Idee gegangen, die Bildqualität bei starker Auslastung automatisch von HD- auf Standardauflösung runterzuschrauben.

Ausgangsbeschränkungen beflügeln Online-Piraterie

Streaming: Italiener werden zu Piraten (Foto: Unsplash/ Parker Byrd)

Die strengen Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus in Italien sorgen für einen massiven Anstieg der Online-Piraterie. Zuhause festsitzende Italiener streamen doppelt so viel wie vor der Krise, wie Zahlen des US-Cybersecurity-Anbieters Cloudflare zeigen. Laut "Torrentfreak" bezieht sich dieses Interesse auch verstärkt auf illegale Plattformen.

Coronavirus: Streaming-Plattform Steam knackt 20-Millionen-Marke

Streaming: Steam vermeldet Zugriffsrekord (Symbolbild: Unsplash/ Parker Byrd)

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie bleiben weltweit mehr und mehr Menschen daheim. Und zumindest ein Teil davon verbringt diese Zeit in der Gaming-Welt. Denn die Streaming-Plattform Steam hat nach dem Wochenende einen neuen Zugriffsrekord vermeldet. Am Sonntag waren erstmals mehr als 20 Millionen Nutzer gleichzeitig online, nämlich 20.313.451. Rund 6,4 Millionen davon haben auch aktiv gespielt.

Der Streamingboom in der Schweiz hält weiter an

Symbolbild: Parker Byrd/ Unsplash.com

In der Schweiz hält der Streamingaufschwung weiter an. Mittlerweile nutzen hierzulande bereits drei von vier Internetnutzern Streamingdienste wie Youtube, SRF Play, Netflix oder Spotify. Auch bei Personen mittleren Alters hat sich der Onlinekonsum von Video- und Audio-Anhalten breit etabliert, wie aus der aktuellen Internetnutzungsstudie "Net-Metrix-Base" hervorgeht.

Die neue bunte Welt des Streaming

Nachdem der Streaming-Service Hulu bereits seit einigen Jahren auf den US-amerikanischen Markt ist, sei es nun an der Zeit, die Netflix-Konkurrenz auch weltweit zu etablieren: Dies sei laut Disney-Chef Bob Iger nach dem globalen Start von Disney+, der mit dem Erreichen der westeuropäischen Märkte und seinem Launch in Indien im kommenden März seinen Höhepunkt erreichen dürfte, oberste Priorität

Spotify gewinnt mehr neue Nutzer als erwartet

Spotify-Sitz in Stockholm (Bild: Wikipedia/ Erik Stattin/ CC)

Der schwedische Streaming-Dienst Spotify konnten im vergangenen Jahr mehr neue Nutzer als zunächst erwartet dazugewinnen. Damit sieht sich das Unternehmen mit Zentrale in Stockholm mit Blick auf die Konkurrenz durch Apple und Amazon auf gutem Weg. Auch bei den kostenpflichtigen Premium-Abos konnte Spotify zulegen. So sind nach Unternehmensangaben immerhin 124 der 271 Millionen monatlich aktiven Nutzer zahlende Hörer. Damit stieg die Zahl der Zahler um 29 Prozent bei einem Gesamtnutzerwachstum von 31 Prozent.

Der letzte Schrei bei Spotify: Playlist für Hunde

Spotify bietet nun auch eine Playlist für Hunde an (Bild: Pixabay/ Photo Mix Company)

Der Musikstreamingdienst Spotify mit Zentrale in Stockholm bietet neu auch Playlists für Tiere an. Wie die Schweden wissen lassen, seien Musikstücke für daheim gebliebene Hunde aktuell der letzte Schrei. Demnach hat Spotify eine tierische Playlist und einen Podcast erstellt, um die Tiere in Abwesenheit ihrer Hundehalter zu unterhalten.

Swisscom TV und Netflix im Paket

Mit dem neuen Angebot TV X will Swisscom ab kommendem Montag neben klassischem Fernsehen nun auch Streaming anbieten. Für 50 Franken (Netflix auf zwei Geräten) beziehungsweise 55 Franken (Netflix auf vier Geräten) kann man klassisches Swisscom TV und Netflix nun mit einem einzigen Abo schauen. Netflix soll dabei direkt auf den Startbildschirm kommen, heisst es in einer Mitteilung.

Streaming-Konkurrenz von Netflix am US-Markt immer stärker

Netflix: Die Konkurrenz wird immer stärker (Bild: Pixabay)

Der Streaming-Marktführer Netflix hat sich im vierten Quartal dank Serien- und Filmhits wie "The Witcher" oder "The Irishman" überraschend gut geschlagen. Die grosse Herausforderung beginnt mit dem Angriff finanzstarker Kontrahenten wie dem Hollywood-Giganten Walt Disney oder dem iPhone-Riesen Apple aber gerade erst: Auf dem US-Heimatmarkt macht sich der starke Wettbewerb bereits bemerkbar – plötzlich bläst eine ganze Reihe neuer Rivalen zur Jagd auf Netflix.

Seiten

Streaming abonnieren