Netflix legt inaktive Accounts ab sofort auf Eis

Netflix: Unternehmen schließt inaktive Konten (Foto: pixabay)

Der US-Streaming-Riese Netflix schliesst ab sofort unbenutzte Accounts automatisch. Laut dem Unternehmen sollen sich Kunden dadurch unnötige Kosten sparen. Auch wenn Netflix dadurch potenziell Einnahmen einbüsst, ist der Effekt in der Praxis nur gering, da die Kriterien für die Schliessung nur auf wenige Abonnements zutreffen.

Netflix kehrt bei Bitraten wieder zur Normalität zurück

Stellt Streaming wieder auf Normal: Netflix (Bild: Pixabay)

Netflix hat begonnen, die Streaming-Bitrate wieder zu normalisieren. Laut eines Berichts passiere dies schrittweise, denn die volle Streaming-Qualität ist noch nicht für alle Netflix-Nutzer verfügbar. Auch für Apple TV-Abonnenten in Europa sei es wieder möglich in 4K-Auflösung zu streamen. Während Netflix und Apple TV die gewohnte Qualität schrittweise wieder bereitstellen, wartet Amazon Prime mit der Rückkehr zum Standard weiterhin ab. Laut eines Amazon-Sprechers beobachte man zurzeit den Verbrauch und die Kapazitäten verschiedener Länder.

Musik-Streaming boomt bei Briten über 55

Spotify: Ältere entdecken Musik-Streaming (Foto: pixabay.com)

In Grossbritannien sind über 55-Jährige die am schnellsten wachsende Zielgruppe für Musik-Streaming. Services wie Spotify, Amazon Prime Music und Deezer haben im vergangenen Jahr mehr als 1,1 Mio. ältere User dazugewonnen. Das bedeutet, dass diese mittlerweile ein Drittel aller britischen Konsumenten von Musik-Streams sind, wie eine Umfrage der Entertainment Retailers Association (ERA) zeigt.

Netflix mit deutlich mehr Kunden als erwartet

Netflix mit markantem Kundenzuwachs (Bild: Unsplash/ Charles Deluvio)

Die Coronavirus-Pandemie hat Netflix im ersten Quartal deutlich mehr neue Zuschauer beschert als erwartet: Weltweit seien 15,8 Millionen zahlende Kunden hinzugekommen, teilte der US-Konzern mit. Experten hatten der Forschungsgruppe Factset zufolge fast acht Millionen vorhergesagt. Zwar erklärte Netflix, das Kundenwachstum wie auch die vor dem Bildschirm verbrachte Zeit dürfe mit dem Ende der Kontaktbeschränkungen wieder abnehmen. Trotzdem geht das Unternehmen für das laufende Quartal von weltweit 7,5 Millionen Neukunden aus, fast doppelt so viele wie von Analysten geschätzt.

Apple Music bekommt eine Web-App

Logo: Apple Music

Bisher mussten Nutzer von Apple Music iTunes oder das entsprechende Programm herunterladen, um den Streamingdienst am Desktop zu nutzen, es sei denn, sie verwendeten die Beta-Version. Nun hat sich das geändert – Apple hat seine offizielle Web-App veröffentlicht. Unter music.apple.com können Anwender, ähnlich wie bei den Web-Apps anderer Streamingdienste, nun auf Musik zugreifen. Dadurch erspart man sich erheblich Platz auf der Festplatte und kann dennoch die meisten Funktionen nutzen.

Börsenwert: Netflix überflügelt Disney

Symbolbild: Pixabay

In der aktuellen Corona-Situation sind die Dienste von Streaminganbietern wie Netflix gefragter denn je. Wie stark das daraus resultierende Wachstum konkret ist, ist allerdings eine bislang offene Frage. Zumindest eine Teilantwort darauf sollte Netflix am gestrigen Abend liefern, immerhin gibt es da die neuen Geschäftszahlen des Unternehmens. Analysten gehen jedenfalls davon aus, dass Netflix seine bisherige Prognose deutlich übertreffen wird.

Italienischer Kulturminister denkt "Netflix der Kultur" an

Italien will das Bester seiner Kultur online verfügbar machen (Symbolbild: Pixabay/ Travel with Zhuk)

Italien denkt an die Gründung eines "Netflix der Kultur". Dabei handelt es sich um eine Plattform, auf der das Beste der italienischen Kultur on Demand abrufbar sein soll, kündigte der italienische Kulturminister Dario Franceschini laut Medienangaben an: Ein "Netflix der Kultur" könne in dieser Coronavirus-Phase helfen, er sei aber überzeugt, dass das Onlineangebot auch in der Zeit danach gefragt sein würde. Zum Beispiel, wer eine Scala-Premiere verfolge und lieber daheim bleiben wolle, könne es tun, indem er dafür zahle, sagte der Kulturminister.

Bocellis Osterkonzert brach Youtube-Rekord

Der italienische Tenor Andrea Bocelli hat am Ostersonntag im leeren Mailänder Dom ein 25-minütiges Solokonzert gegeben, das live via Youtube übertragen wurde. Den Live-Stream verfolgten bis zu 2,8 Millionen Menschen. Damit war das Konzert der erfolgreichste Klassik-Livestream auf der Plattform, teilte Youtube mit.

Roku profitiert von den Ausgangsbeschränkungen

Bild: Roku

Der Hard- und Softwarehersteller für Videostreamingplattformen Roku ist einer der Gewinner der Corona-Krise. Das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Los Gatos meldet einen vorläufigen Umsatz im ersten Quartal, der über den Analystenschätzungen liegt. Für das am 31. März endende Quartal geht Roku von einen Nettoumsatz von 307 bis 317 Mio. Dollar (298 bis 308 Mio. Franken) aus. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 299,8 Mio. Dollar gerechnet.

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