Twitter: Fehlerkorrektur verstärkt Fake News Charakter

Falschmeldungen korrigieren bringt nichts (Bild: Christine Daniloff, mit.edu)

Wer in den sozialen Netzen eine Fehlinformation korrigiert, macht es nur noch schlimmer. Denn so wird noch ärgerer Unsinn verbreitet, wie Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) betonen. Sie haben sich mit dem Mikroblogging-Dienst Twitter befasst und dabei festgestellt, dass die Urheber von Fake News noch giftigere Tweets absonderten, nachdem sie auf höfliche Art korrigiert wurden.

Twitter-Accounts können wieder verifiziert werden

Twitter-Konten sind wieder verifizierbar (Bild: Pixabay)

Twitter wird nach dreieinhalb Jahren Pause wieder die Identität von Nutzern mit einem Verifikations-Häkchen bestätigen. Der Dienst hatte das Verfahren dafür im November 2017 ausgesetzt. Damals hatte es unter anderem Kritik daran gegeben, dass der Organisator einer rassistischen Demonstration einen verifizierten Account hatte. Twitter betonte damals, dass die Häkchen weder ein Zeichen von Zuspruch, noch ein Indikator von Relevanz seien – und stoppte die Verifizierung.

Twitter bestätigt stereotype Bildauswahl

Twitter: Unternehmen gesteht Fehler ein (Foto: Pixabay)

Der weltgrösste Mikroblogging-Dienst Twitter gibt Mängel bei seinem automatischen Bildzuschnitt zu und untersucht nun den Machine-Learning-Algorithmus dahinter. Dem US-Unternehmen nach sollte die Auswahl eines Ausschnitts künftig lieber "von den Leuten, die unsere Produkte nutzen" getroffen werden. Die Systeme seien noch zu fehleranfällig, wie es heisst. Zuvor hatten sich Nutzer beschwert, dass der für die Bildauswahl verwendete Algorithmus vorurteilsbehaftet arbeite und Gesichter weisser Menschen präferiere.

Deutscher Bundesnachrichtendienst weitet Social-Media-Aktivitäten aus

Baut Social-Media-Kanäle aus: der BND (Bild: Fotolia/Animaflora)

Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) mit seiner Zentrale in Berlin-Mitte baut seine Social-Media-Aktivitäten mit einem eigenen Instagram-Account aus. Er startete am gestrigen Montag einen eigenen Kanal in dem vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebten sozialen Netzwerk. Der Auftritt dient der Nachwuchsgewinnung.

Whatsapp verschiebt Ultimatum ein weiteres Mal

Bild: Pixabay

Zwar sind die umstrittenen Nutzungsregeln von Whatsapp am 15. Mai in Kraft getreten, dennoch ist der Instant-Messaging-Dienst auch ohne Zustimmung zu den neuen Bestimmungen noch einige Wochen weiter nutzbar. Denn das Ultimatum, die Regeln zu akzeptieren, wurde nochmals verlängert. Betroffene Konten würden noch nicht gelöscht oder entfunktionalisiert, sondern man werde die Anwender in Whatsapp in den kommenden Wochen weiterhin daran erinnern, heisst es seitens Whatsapp.

Italien fordert von Tiktok besseren Jugendschutz

In Italien unter Druck: Tiktok (Bild: Pixabay/Motionstock)

In Italien machen die Behörden der Kurzvideo-App Tiktok weiter Druck, damit die Altersgrenze zur Nutzung von 13 Jahren eingehalten wird. Die Datenschutzbehörde Garante forderte von den Tiktok-Betreibern nun verstärkte Massnahmen zum Jugendschutz. So sollten die Anbieter auch künstliche Intelligenz nutzen, um jüngere Kinder unter den Nutzern zu ermitteln und ihre Aktivität auf der Plattform der chinesischen Firma zu stoppen.

Linkedin will noch dieses Jahr mit einem Learning Hub durchstarten

Linkedin-Headquarters in Mountain View im Silicon Valley (Bild: Wikipedia/IPS1/ CC BY SA 2.0)

Die auf geschäftliche Kontakte fokussierte Social-Media-Plattfrom Linkedin will noch in diesem Jahr mit einer Skill-Plattform, dem Linkedin Learning Hub, starten. Ein kleiner Pool von Beta-Testern kann bereits jetzt schon darauf zugreifen. Sobald der Linkedin Learning Hub dann regulären Zugriff ermöglicht, sollen Learning Pro-Kunden automatisch für mindestens ein Jahr kostenlos den Learning Hub nutzen können, teilen die Kalifornier mit.

Clubhouse für Android in den USA als Beta-Testversion

Clubhouse macht mit der Android-Version offenbar Ernst (Symbolbild:Archiv)

Die audiobasierte Hype-App Clubhouse, mit der Nutzer Livetalks veranstalten und mit Zuhörenden interagieren können, war bislang nur für iPhones verfügbar. Nach immer stärker schrumpfendem Interesse kommt die App nun auch für Android-Smartphones: Nach einem Jahr Exklusivität für iPhones haben die App-Betreiber angekündigt, mit der Android-Version Ernst zu machen und eine Beta zu starten. Vorerst wird jedoch nur in den USA getestet.

Twitter blockiert Accounts, die Trump-Sperre umgehen

Konten, die dazu beitragen, die Trump-Sperre zu umgehen, werden von Twitter blockiert (Symbolbild: Pixabay/ Oliveralo)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat mehrere Accounts gesperrt, die dazu beitragen, die Sperre von Donald Trump zu umgehen. "Wir werden Massnahmen gegen Konten ergreifen, deren offensichtliche Absicht es ist, mit einem gesperrten Konto verbundene Inhalte zu verbreiten", erklärte dazu ein Sprecher des kalifornischen Social-Media-Netzwerkes gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die Konten hatten demnach Inhalte einer kurz zuvor von Trump veröffentlichten Webseite auf Twitter geteilt.

Donald Trump auf Facebook weiterhin gesperrt

Weiterhin von Facebook ausgesperrt: Donald Trump (Bild: Pixabay/ GDJ)

Joe-Biden-Vorgänger Donald Trump bleibt beim weltgrössten Internetnetzwerk Facebook weiterhein gesperrt. Nach monatelangen Prüfungen hat das unabhängige Aufsichtsgremium des US-Konzerns entschieden, dem republikanischen Ex-US-Präsidenten den Zugriff auf die weltgrösste Social-Media-Plattform auf unbestimmte Zeit zu verwehren. Trump bekommt aber noch eine Chance, auf die Plattform zurückzukehren. Das Gremium wies das Onlinenetzwerk an, den Fall binnen sechs Monaten noch einmal zu prüfen.

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