Datenschützer stoppen Facebooks "Erinnerungen zur Wahlteilnahme"

Symbolbild: Fotolia/ Momius

Facebook hat seine Nutzer in Europa in den vergangenen Jahren immer wieder aufgerufen, wählen zu gehen – diese Erinnerungen werden nun aber nach dem Einschreiten von Datenschützern ausgesetzt. Die irische Datenschutz-Behörde teilte am Donnerstag mit, sie habe Zweifel, ob Nutzer transparent genug über die Sammlung und Verwendung von Informationen bei der Funktion unterrichtet würden.

Facebook bezahlt Anwender für Sprach-Aufzeichnungen

Bild: Pixabay/ Michael Gaida

Facebook will seine Nutzer im Zuge des Programms "Pronunciations" für Stimmenaufzeichnungen bezahlen. Damit will der Social-Media-Gigant seine Spracherkennungssoftware verbessern. Jedoch fällt die Belohnung für die eigene Stimme nicht besonders hoch aus und wird nur bei mehreren Aufnahmen ausgezahlt. Für fünf verschiedene Stimmaufzeichnungen winken lediglich fünf Dollar (4,62 Euro). Facebook wurde kürzlich dabei ertappt, die Audioaufnahmen von Anwender unerlaubt zu verwenden.

Schnelleres Web hilft Populisten bei Wahlen

Faust: Schnelles Internet hilft Populisten (Foto: pixabay.com, BruceEmmerling)

Die Beschleunigung des Internets durch den Ausbau der Breitbandkommunikation verhilft populistischen Parteien wie der deutschen AfD oder der italienischen Fünf-Sterne-Bewegung zu Wahlerfolgen. Ein besserer Zugang zu sozialen Medien und den Echokammern, die sich darin finden, macht es solchen Parteien leichter, vor allem junge Wähler zu gewinnen, wie eine Studie des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Influencer sind Firmen 15 Milliarden Dollar wert

Selfie: Influencer bald 15 Mrd. Dollar wert (Foto: pixabay.com, Foto Rieth)

Unternehmen werden in den kommenden Jahren weltweit bis zu 15 Mrd. Dollar für Influencer-Werbung ausgeben. Heute erhalten Social-Media-Promis etwa acht Mrd. Dollar für Anzeigen, jedoch wird der Influencer-Boom bald einen neuen Höhepunkt erreichen, lautet die Einschätzung von Sylvia Jablonski, Managing Director für Kapitalmärkte bei der US-Investmentberatungsfirma Direxion.

Fake-App "Botnet" macht Nutzer zu Bot-Promis

Bot: unzählige Fake-Fans auf "Botnet" (Foto: pixabay.com, TheDigitalArtist)

Die neue Social-Media-App "Botnet" gibt Anwendern das Gefühl, berühmt zu sein, da sie von einer Million Bots umschart sind, die ihnen permanent Aufmerksamkeit widmen. Jeder Nutzer der Twitter-ähnlichen Plattform ist dabei die einzige echte Person in seinem Netzwerk. Ein einziges Posting kann schnell eine sechsstellige Anzahl von Likes und Antworten nach sich ziehen.

Facebook sperrt Netzwerk gefälschter Nutzerkonten des russischen Militärgeheimdiensts

Facebook sperrt gefälschte Nutzerkonten (Symbolbild: Austin Distel/ Unsplash)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook hat ein Netzwerk mit gefälschten Nutzerkonten des russischen Militärgeheimdiensts gesperrt. Dieser habe mehr als 100 Accounts auf Facebook und Instagram genutzt, um in der Ukraine und in Osteuropa Falschinformationen zu streuen, betonte der Leiter der Cybersicherheit bei dem Zuckerberg-Konzern, Nathaniel Gleicher, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Offizielle Twitter-Accounts von Facebook kurzzeitig ausgehebelt

Symbolbild: Pixabay

Von Facebook sind eine Reihe offizieller Twitter-Accounts kurzzeitig gehackt worden. "Some of our corporate social accounts were briefly hacked but we have secured and restored access", teilte Facebook dazu wörtlich mit. Zum Angriff bekannte sich die Hackergruppe Ourmine, die mitteilte, dass auch Facebook hackbar sei, aber deren Sicherheit immerhin noch besser als diejenige von Twitter sei.

Facebook: "Wasserzeichen" in Fotos für Machine Learning

Forscher der Abteilung für Künstliche Intelligenz von Facebook haben eine Methode namens "Radioaktive Daten" entwickelt, um Bilder aus Datensets, die für Machine Learning (ML) verwendet werden, wie bei einem Wasserzeichen zu markieren. Dadurch soll es möglich sein, in neuralen Netzwerken bestimmte Lernmethoden immer wieder zu erkennen. Diese Methode hilft laut den Forschern dabei, Fehler und Missbrauch bei der Datenanalyse schnell aufzudecken.

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