Fast fünf Milliarden Menschen nutzen Social-Media

Soziale Medien: Portale finden immer mehr Nutzer (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Fast fünf Millarden Menschen, also etwas mehr als 60 Prozent der Weltbevölkerung, sind in den sozialen Medien aktiv. Dies entspricht einem Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie Kepios in seinem jüngsten Quartalsbericht berichtet. Zu den am schnellsten wachsenden Portalen gehört Tiktok mit 1,4 Mrd. Nutzern. Bis Ende 2023 könnten es 1,8 Mrd. werden. Facebook hat 2,96 Mrd. User. Nur eine von elf Personen in Ost- und Zentralafrika nutzt soziale Medien. In Indien ist es jede dritte.

Tiktok paktiert mit Warner Music

Musik auf Tiktok: Labels wollen vom Hype der Plattform profitieren (Foto: tiktok.com)

Tiktok hat einen umfassenden Kooperationsvertrag mit dem Musiklabel Warner Music Group (WMG) unterzeichnet. Als Teil der auf mehrere Jahre ausgelegten Zusammenarbeit erwirbt das Videoportal die Lizenzrechte für die Nutzung des gesamten Musikkatalogs von Warner auf Tiktok, Tiktok Music, Capcut und dem eigenen kommerziellen Musikangebot der Website. Beide Partner sprechen von einem "Durchbruch", der langjährige Rechtsstreitigkeiten beendet und sich als richtungsweisend für andere Anbieter erweisen könnte.

Mit einfachen Smartphone-Interventionen verbrachte Zeit in sozialen Medien reduzieren

Soziale Medien: Bewusster Umgang ist selten (Foto: pixabay.com, Azam Kamolov)

Dank einfacher Smartphone-basierten Interventionen lässt sich künftig die in sozialen Medien verbrachte Zeit reduzieren. Das kann negative Folgen für die Gesundheit verhindern, wie eine neue Studie der Nottingham Trent University (NTU) darlegt. Sogenanntes Problematic Social Networking Site Use (PSNSU) wird mit schlechter psychischen Gesundheit und geringerem Wohlbefinden assoziiert.

Twitter schränkt Zahl der lesbaren Tweets vorübergehend ein

Twitter schränkt Zahl der lesbaren Tweets für Anwender ein (Bild: Pixabay)

Twitter-Anwender können derzeit nur auf eine begrenzte Zahl an Beiträgen zugreifen. Damit will Eigentümer Musk eigenen Angaben zufolge gegen das "extreme Ausmass an Datenabschöpfung" vorgehen. Laut dem Multimilliardär können Nutzer mit verifizierten Accounts vorübergehend nur noch maximal 6.000 Beiträge pro Tag lesen. Für solche mit nicht verifizierten Accounts sind es nur noch bis zu 600 Beiträge pro Tag. Neue nicht verifizierte Accounts haben demnach nur noch Zugriff auf maximal 300 Beiträge.

Öffentliche Reels zum Download bei Instagram

Mosseris Instagram-Account: Reels zum Download (Fotos: Adam Mosseri, instagram.com)

Nutzer von Instagram in den USA dürfen jetzt öffentlich gepostete Reels herunterladen. Nach mehrmonatigen Tests führt die Meta-Tochter damit eine weitere Option ein, um Reels-Inhalte zu teilen. CEO Adam Mosseri schreibt dazu auf seinem Instagram-Kanal: "In den USA führen wir die Möglichkeit ein, Reels, die von öffentlichen Konten geteilt wurden, auf deine Kamerarolle herunterzuladen. Tippe einfach auf das 'Teilen'-Symbol auf einem Film, der dir gefällt, und wähle 'Herunterladen'."

Keine News in Kanada: Meta reagiert bockig

Facebook: Plattform wird in Kanada keine Nachrichten mehr zulassen (Bild: GDJ, pixabay.com)

Social-Media-Gigant Meta reagiert auf das neue kanadische Mediengesetz inklusive verabschiedetem Leistungsschutzrecht bockig und will, statt für News auf Facebook und Instagram zu bezahlen, ganz darauf verzichten - noch bevor es überhaupt in Kraft tritt. Auswirkungen auf die Produkte und Services des Konzerns in Kanada habe dies nicht. Nachrichten brächten ohnedies keinen Mehrwert, teilte Meta bereits im Mai mit.

Soziale Medien machen viele Teens depressiv

Traurig: Social Media oft schuld an Depressionen (Foto: pixabay.com, PDPics)

Die Zahl der Teenager, die ihr Leben nicht geniessen, hat sich vor allem aufgrund sozialer Medien in den vergangenen Jahren verdoppelt. Dies berichtet das Newsportal "Hollywood Unlocked" mit Verweis auf aktuelle Studien. Demnach sind die Auswirkungen von Social Media auf die psychische Gesundheit der jungen Nutzer immer besorgniserregender.

Briten geben in "Social-Media-Lokalen" mehr aus

Teriyaki-Lachs: Präsenz in sozialen Medien lockt Briten ins Lokal (Foto: pixabay.com, Wow_Pho)

Der durchschnittliche Brite ist bereit, in Restaurants, die in sozialen Medien gut wirken, fast 30 Pfund mehr pro Besuch auszugeben, als in anderen. Dies geht aus einer von Onepoll durchgeführten Umfrage im Auftrag von Barclaycard Payments unter 2.000 Erwachsenen hervor. Demnach meinen 41 Prozent, dass Präsenz in sozialen Medien heutzutage der beste Weg ist, um zu beurteilen, ob ein Lokal den Besuch wert ist. Unter 18- bis 26-Jährigen sind es sogar 58 Prozent.

Social Media: Neue Buttons sollen Fake News reduzieren

Surfen im Social Web: mit neuen Buttons gegen Fake News (Bild: Edar, pixabay.com)

Neben dem Button "Gefällt mir" sollten soziale Medien zwei weitere Schaltflächen zum Anklicken hinzufügen, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu reduzieren. Das fordert Tali Sharot vom Max Planck UCL Centre for Computational Psychiatry and Ageing Research, das am University College London angesiedelt ist. Schützenhilfe gibt es von Experten des Massachusetts Institute of Technology. Die Buttons sollten "Vertrauen" und "Misstrauen" heissen, so der Vorschlag.

Social-Posts lassen auf Einkommen schliessen

Nachbarschaft: Digital geäusserte Meinungen können riskant sein (Foto: Daniel Nebrada, pixabay.com)

Aus den Beiträgen eines Nutzers im sozialen Nachbarschaftsnetzwerk Nextdoor lässt sich dessen Einkommen ableiten. Das haben Forscher der Queen Mary University of London herausgefunden, nachdem sie 2,6 Millionen Beiträge in diesem Netzwerk analysiert haben. Auffällige Unterschiede in den Posts von Menschen, die in wohlhabenderen und ärmeren Vierteln leben, hatten zuvor schon vermuten lassen, dass Online-Posting-Aktivitäten von Usern der sozialen Medien deren sozioökonomischen Status aufdecken und die Erstellung von Nutzerprofilen ermöglichen.

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