Tiktok erhält mit Youtubes "Shorts" neue Konkurrenz

Tiktok könnte mit Youtubes 'Shorts' eine Konkurrenz erwachsen (Logo: Tiktok)

Der chinesische Videodienst Tiktok ist enorm populär. Ausserhalb von China zählt er nunmehr täglich 41 Millionen Nutzer. Nun könnte ein grösserer Konkurrent den Markt betreten: Youtube arbeitet laut einem Bericht von "The Information" an einer Alternative, die den Namen "Shorts" tragen sollen. Dabei handelt es sich als Feature innerhalb der Youtube-App, die den Fokus auf Aufnahmen legt, die nur wenige Sekunden lang sind.

Anne-Frank-Stiftung lanciert Video-Tagebuch auf Youtube

Anne Frank im Dezember 1941 (Bild: Anne-Frank-Stiftung/CCO)

75 Jahre nach dem Tod von Anne Frank zeigt die Amsterdamer Anne-Frank-Stiftung deren weltberühmtes Tagebuch aus dem Zweiten Weltkrieg in einer zeitgemässen Form: als Video-Tagebuch auf einem Youtube-Kanal. In kurzen Videos erzählt die 13-jährige Schauspielerin Luna Cruz Perez aus der Ich-Perspektive das Leben von Anne im Hinterhaus in Amsterdam. Sie lässt die Zuschauer direkt am Leben von Anne teilhaben. In 15 Folgen soll der Zeitraum bis zum 4. August 1944 gezeigt werden, als das Versteck von den Deutschen geräumt worden war.

Twitter verbietet Aufruf zu Corona-Partys

Symbolbild: Unsplash/ Marvin Meyer

Der Mikroblogging-Dienst Twitter hat den Account der rechtsgerichteten News-Seite "The Federalist" gesperrt, weil diese vor allem junge und gesunde Leser zu Corona-Partys aufgefordert hat, um sich gegen das Virus zu immunisieren. Der entsprechende Tweet wurde ebenfalls gelöscht, weil er ein Verstoss gegen die Richtlinien der Plattform sei.

Ebay lanciert Angebotsseite für Nachbarschaftshilfe

Gibt sich sozial: Ebay (Bild: Pixabay/ Kevin Philips)

Mit einer neuen Kategorie namens Nachbarschaftshilfe will Ebay-Kleinanzeigen Hilfsangebote der Nutzer rund um die Corona-Krise besser auffindbar machen. Die neue Rubrik sei ausschliesslich für Anzeigen bestimmt, in denen kleinere Hilfen und Dienstleistungen, wie etwa für jemanden einkaufen gehen, kostenlos angeboten werden, teilt das Unternehmen mit. Man habe damit auf zahlreiche Anzeigen reagiert, in denen Hilfsangebote wegen der aktuellen Krise gemacht werden.

Facebooks Problem mit steigenden Nutzerzahlen

Facebook: Nutzerzahlen steigen, Werbeeinnahmen brechen ein (Bild: Pixabay)

Die Corona-Krise stellt auch Facebook vor Herausforderungen: Einerseits muss der US-Konzern mit sinkenden Werbeeinahmen umgehen. Andererseits steigen die Nutzerzahlen seiner sozialen Medien drastisch – und fordern damit Facebooks Technik und Personal, wie die "New York Times" berichtet. Im vielen Ländern wurden im letzten Monat auf Instagram und Facebook um 50 Prozent mehr Nachrichten versendet. Videoanrufe im Messenger und auf Whatsapp haben sich in Krisengebieten mehr als verdoppelt.

Social Truth - System gegen Falschnachrichten in sozialen Netzwerken kommt

Ein Konsortium, bestehend aus 11 Partnern, arbeitet an der "Einbettung von Wahrhaftigkeit in sozialen Netzwerken und im Web." Die Schaffung des Systems „Social Truth“, das Nachrichten bewertet und ihre Zuverlässigkeit bestätigt, richtet sich an Fachleute und Nutzer von sozialen Netzwerken und des Internets.

Tiktok: Download-Rekord und kein HD-Streaming für 30 Tage

Die chinesische Video-App Tiktok wurde im Februar 2020 weltweit 113 Millionen Mal heruntergeladen, was einer Verdopplung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Seit dem Start 2017 kommt die App auf 1,9 Milliarden Downloads. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen an, in Europa für 30 Tage auf HD-Streaming zu verzichten, um die Netze während der Corona-Krise zu entlasten.

Trotz gestiegener Nutzerzahlen erwartet Twitter Umsatzrückgang

Twitter rechnet mit Umsatzrückgang (Bild: Pixabay)

Der kalifornische Mikro-Blogging-Dienst Twitter kassiert wegen der Coronavirus-Pandemie seine Umsatzprognose ein. Obwohl die Zahl von aktiven Nutzern gestiegen ist, erwartet der Konzern mit Sitz in San Francisco nicht mit mehr Einnahmen. Finanzchef Ned Segal postulierte: "Die Auswirkungen von Covid-19 haben in Asien begonnen und als es sich zu einer globalen Pandemie entwickelte, hat es Twitters Werbeeinnahmen weltweit in den letzten Wochen immer stärker beeinflusst." Deswegen rechne man nun für das erste Quartal mit einem leichten Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Twitter schickt weltweit alle seine Mitarbeiter ins Homeoffice

Twitter stellt auf Homeoffice-Betrieb um (Bild: Pixabay)

Twitter geht bei der Reaktion auf die Coronavirus-Gefahren weiter als andere Unternehmen der Tech-Branche und hat für alle seine Beschäftigten weltweit Heimarbeit angeordnet. Bisher hatte der Kurznachrichtendienst das seinen rund 5000 Mitarbeiter nur nachdrücklich empfohlen, aber auch die Büros offen gelassen

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