Messenger: Weiterleiten nur an fünf Kontakte

Messenger: Weiterleiten nur an fünf Kontakte (Foto: pixabay.com, Digitalpfade)

Nutzer der Facebook-Nachrichten-App Messenger können ab sofort Inhalte nur noch an höchstens fünf andere Kontakte oder Gruppen weiterleiten. Mit dieser Begrenzung will der US-Social-Media-Konzern die Verbreitung von Fehlinformation und schädlichen Inhalten eindämmen. Das gleiche Limit hat Facebook-Tochter Whatsapp allerdings schon im Januar 2019 eingeführt

Facebook stoppt russisches Propagandanetzwerk

Facebook: Russen warben freie Journalisten für Propaganda an (Bild: Pixabay)

Die weltgrösste Social-Media-Plattform Facebook hat ein von Russland aus betriebenes Netzwerk gestoppt, das mit Hilfe ahnungsloser freier Journalisten Propaganda unter anderem in den USA und Grossbritannien verbreiten wollte. Der Hinweis auf die Facebook-Aktivitäten der Website mit dem Namen "Peacedata" sei vom FBI gekommen, lässt der US-amerikanische Internet-Riese verlauten.

Facebook möchte auch mit deutschen Medien kooperieren

Bild: Pixabay

Facebook möchte künftig auch in Deutschland mit Verlagen zusammenarbeiten, um Nachrichteninhalte in einem eigenen Bereich zu präsentieren. Innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate werde Facebook News über die USA hinaus eingeführt. Managerin Campbell Brown schrieb in einem Blogeintrag, dass Facebook dies für Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Indien und Brasilien erwäge.

Deepfakes sind oft schwer zu durchschauen

Deepfake: oft schwer für User zu durchschauen (Foto: pixabay.com, geralt)

Die meisten Menschen können Deepfake-Videos nicht durchschauen, selbst wenn diese keine hohe Qualität haben. Das zeigt ein Experiment der Universiteit van Amsterdam. Durch digitale Manipulation ist es möglich, beispielsweise Politiker in Videos Worte in den Mund zu legen, die sie sonst nie sagen würden. Die meisten Social-Media-Plattformen haben Deepfakes aufgrund der möglichen Gefahr von Fehlinformationen verbannt.

Facebook löscht Accounts von Verschwörungstheoretikern

Facebook löscht Accounts von Verschwörungstheoretikern (Bild: FB)

Nach Twitter geht nun auch Facebook gegen die amerikanische Verschwörungstheorie-Bewegung Q-Anon vor. Man habe 790 Gruppen, 100 Seiten und 1.500 Anzeigen mit Verbindung zu Q-Anon entfernt, teilte das weltgrösste Onlinenetzwerk mit. Zudem seien bei 1.950 Facebook-Gruppen und 10.000 Accounts der Plattform Instagram Einschränkungen verhängt worden.

Tauziehen um Tiktok: Microsoft erwächst Konkurrenz durch Oracle

Sitz von Oracle in Redwood City, Kalifornien (Bild: Wikipedia/ Tim Dobbelaere/ CCO)

US-Software-Riese Microsoft erwächst bei dem durch die Administration Trump von der chinesischen Bytedance verlangten Verkauf ihrer Kurzvideo-App Tiktok eine ernsthafte Konkurrenz durch Oracle. Dies berichtet die britische Financial Times (FT) unter Berufung auf Insiderkreise. Das vom Milliardär Larry Ellison gegründete IT-Unternehmen habe bereits Gespräche mit den Chinesen geführt, um den Betrieb der App in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland zu übernehmen.

Instagram will mit Identitätsprüfungen gegen Bots vorgehen

Instagram kann künftig Ausweis verlangen (Foto: Clker-Free-Vector-Images, pixabay.com)

Wie alle wichtigen Social-Media-Plattformen hat auch Instagram mit einer Flut von Bots und Missbrauch durch Betrügereien, darunter politsche Falschinformation und Fake-Fans, zu kämpfen. In eben diesem Kampf setzt der Foto- und Videodienst nun auf eine Identitätsprüfung, falls ein Account verdächtig erscheint.

Auch Frankreich nimmt nun Tiktok unter die Lupe

Auch Frankreich sieht sich Tiktok näher an (Bild: Pixabay/ Konkarampelas)

Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Kurzvideo-App eingeleitet. Dies gab die Behörde bekannt, die im Mai eine Beschwerde gegen den Dienst erhalten hatte, der sich im Besitz des chinesischen Technologiekonzerns Bytedance befindet. Bisher nehmen bereits Behörden in den USA, der Europäischen Union wie auch den Niederlanden Tiktok unter die Lupe. CNIL gab nicht bekannt, worum es in der Beschwerde ging oder wer den Antrag stellte. Tiktok sagte, der Schutz und die Sicherheit der Nutzer habe oberste Priorität. Man arbeite mit der Behörde zusammen.

Fusionsgespräche zwischen Twitter und Tiktok

Twitter soll mit Tiktok über eine Fusion verhandeln (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat offenbar Fusionsgespräche mit der unter politischem Druck stehenden chinesischen Video-Plattform Tikzok geführt. Es seien vorläufige Verhandlungen über ein mögliches Zusammengehen gewesen, heisst es in einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ). Allerdings sei unklar, ob Twitter einen Deal anstrebe, der auch das US-Geschäft von Tiktok umfasse. Der Software-Riese Microsoft werde noch als Favorit gesehen, hier den Zuschlag zu bekommen.

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