Chef von Blockchain-Startup ersteigert ersten Tweet von Twitter-Boss Dorsey

Tweet-Chef Jack Dorsey (Bild:Screenshot)

Man schrieb den 21. März 2006, als Twitter-Chef Jack Dorsey seinen ersten Tweet via den Mikroblogging-Dienst in den virtuellen Raum abgesetzt hatte. Die Botschaft damals lautete: "Ich richte gerade meinen Twttr ein." Nun brachte diese erste Twitter-Nachricht im Rahmen einer Auktion 2,9 Millionen Dollar (2,45 Mio. Euro) ein. Dorsey hatte sie nämlich Anfang März der Plattform Valuables zum Verkauf angeboten. Und diese teilte nun mit, Sina Estavi, der Geschäftsführer des auf Blockchain-Technologie spezialisierten Startups Bridge Oracle, habe den Zuschlag erhalten.

Clubhouse: Gefälschte Android-App enthält Trojaner

Fake und Original (Bild: Eset)

Der Hype rund um die audio-basierte Chat-App Clubhouse, die nur für iPhones und iPads verfügbar ist, ist immens. Mit einer vermeintlichen Anwendung für Android versuchen Kriminelle derzeit Anwender in die Schadcode-Falle zu locken. Hinter der Fälschung verbirgt sich der Trojaner "Blackrock", wie die IT-Security-Experten von Eset wissen lassen. Gelangt das Schadprogramm auf das Gerät, halte es Ausschau nach 458 Online-Diensten und versuche dann, die Anmeldedaten zu stehlen, so die Spezialisten.

Twitter überdenkt Regeln für Staatschefs

Sperre: bald womöglich schon in der Amtszeit (Foto: John Cameron, unsplash.com)

Wer auf Twitter herumpöbelt, wird gesperrt - ausser, er ist gerade Präsident der Vereinigten Staaten. Das hat in den vergangenen Jahren für viel Unmut gesorgt. Ob diese Sonderbehandlung für "World Leader" wie Staats- und Regierungschefs weiterhin bestehen bleiben soll, will die Plattform jetzt mithilfe der Öffentlichkeit klären. Ab sofort sammelt der Mikroblogging-Dienst mit einem öffentlichen Fragebogen Feedback, ob für Führungspersönlichkeiten nicht doch die gleichen Regeln gelten sollen wie für alle anderen.

Instagram plant Netzwerk für Kinder unter dreizehn Jahren

Symbolbild: Fotolia/ Syda Productions

Offiziell darf man sich auf dem Foto- und Videonetzwerk Instagram erst anmelden, wenn man älter als dreizehn Jahre ist. Diese Altersgrenze entspricht auch jener von Tiktok. Um die Youngsters künftig aber auch bedienen zu können, plant Instagram eine spezielle Version seines Netzwerks nur für diese Klientel. "Wir untersuchen derzeit, ob wir ein Produkt schaffen können, das einerseits von den Eltern kontrolliert werden kann, und es Kindern andererseits möglich macht, mit ihren Freunden in Verbindung zu bleiben," gab ein Sprecher von Instagram bekannt.

Instagram legt beim Jugendschutz einen Zahn zu

Verschärft Jugendschutzmassnahmen: Instagram (Bild: Pixabay/ Webster 2703)

Instagram, die zum Facebook-Konzern gehörende Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform, forciert seine Jugendschutzmassnahmen. Konkret will die Foto- und Videoplattform verstärkt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erkennen, wenn sich entgegen den Regeln Kinder im Alter unter 13 Jahren anmelden. Zum Schutz vor ungewollten Kontaktanfragen sollen Erwachsene künftig daran gehindert werden, Nutzer im Alter unter 18 Jahren per Direktnachricht anzuschreiben, wenn diese ihnen nicht schon folgen. Die Neuerungen kommen den Angaben zufolge weltweit zur Anwendung.

Jack Dorsey versteigert eine digitale Kopie seines ersten Tweets

Symbolbild: Picabay

Der Mitgründer und heutige Chef des Kurznachrichtendienstes Twitter, Jack Dorsey, lässt kurz vor dem 15. Geburtstag des Mikroblogging-Dienstes eine digitale Kopie des allerersten Tweets versteigern. Obwohl es eigentlich nur eine elektronische Signatur zu kaufen gibt, während der Original-Tweet weiterhin für alle online verfügbar ist, lag das höchste Gebot am Samstag bei 363.000 Dollar.

Tiktok löscht 2020 fast 200 Millionen Videos

Tiktok: 2020 fast 200 Mio. Videos gelöscht (Foto: pixabay, Olbergereon)

Die chinesische Video-App Tiktok hat nach 104 Millionen Videos im ersten Halbjahr nun im zweiten Halbjahr 2020 insgesamt 89,1 Millionen Videos wegen Verstössen gegen die eigenen Richtlinien entfernt. Davon stammen 11,78 Millionen aus den USA. Der Algorithmus der Plattform hat 83,3 Prozent der problematischen Inhalte verbannt, bevor sie einen einzigen Anwender-Aufruf hatten.

Parler macht in der Klage gegen Amazon Rückzieher

Parler lässt Klage gegen Amazon fallen (Logo: Parler)

Twitter-Alternative Parler hat ihre Klage gegen Amazon wegen des Rauswurfs von den Cloud-Servern fallengelassen. Parler nannte in dem Antrag keine Gründe und behielt sich vor, wieder vor Gericht zu ziehen. Amazon war Infrastruktur-Dienstleister der App, kündigte aber den Vertrag unter Verweis auf Gewaltaufrufe rund um die Attacke von Trump-Anhängern auf das Kapitol in Washington Anfang Januar.

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