Halloween: Millennials rüsten sich fürs Social Web

Bild: Pixabay/ Open Clippart Vector

US-Millennials im Alter von 22 bis 37 Jahren geben pro Kopf 86,27 Dollar für Kostüme und sonstigen Halloween-Bedarf aus - vermehrt, um im Social Web zu glänzen. Das summiert sich auf 8,8 Mrd. Dollar, erwartet die National Retail Federation (NRF). Damit wird die Rekordmarke aus dem Jahr 2018 knapp verfehlt. Damals lagen die Ausgaben bei neun Mrd. Dollar. Die Halloween-Ausgaben sind die zweithöchsten an oder vor einem Feiertag. Rekordhalter ist Weihnachten.

Facebook sackt in Marken-Bestenliste ab

Logo: Facebook

Facebook gehört nicht mehr zu den Top 10 der globalen Brands. Im jährlichen Ranking der US-Consulting-Firma Interbrand, die 2.000 Marken nach ihrer finanziellen Leistungskraft listet, ist Facebook von Platz neun im Jahr 2018 auf Platz 14 im Jahr 2019 abgerutscht. Das liegt vor allem an Skandalen wie Datenlecks und der Cambridge-Analytica-Affäre.

Twitter erklärt Regeln für Politiker-Tweets

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Der US-amerikanische Kurznachrichtendienst Twitter will die Verbreitung von Politiker-Tweets, deren Inhalt gegen Regeln des Kurznachrichtendienstes verstösst, zähmen. Beispielsweise sollen die Möglichkeiten eingeschränkt werden, solche Beiträge zu retweeten oder zu liken. Sie sollen zudem nicht mehr in der algorithmischen Sortierung der Timeline auftauchen. Nutzer sollen neben solchen Tweets einen Hinweis auf den Regelverstoss sehen.

Tiktok sperrt politische Werbung aus

TikTok: Keine Polit-Werbung mehr erlaubt (Foto: facebook.com, Tiktok)

Das chinesische Videoportal Tiktok verbannt sämtliche politische Werbung von seiner Plattform. Entwickler Bytedance Technology stand bereits aufgrund der Zensur von Inhalten über die Hongkong-Proteste und über LGBTQ-Themen in der Kritik. Jetzt distanziert sich die Social-Media-Plattform weiter von ihrem Hauptkonkurrenten Youtube, indem sie nur noch bestimmte Inhalte zulässt.

"Project Voldemort": Snap belastet Facebook

nstagram: massive Vorwürfe von Snapchat (Foto: pixabay.com, Webster2703)

Der Social-Media-Konzern Snap hat ein Dossier über unlautere Wettbewerbspraktiken von Facebook erstellt. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, soll der Snapchat-Besitzer das nach dem Harry-Potter-Bösewicht benannte "Project Voldemort"-Dossier der US-Handelsregulierungsbehörde Federal Trade Commission (FTC) vorlegen wollen.

Youtube rudert bei Account-Bestätigung zurück

Bild: Archiv

Die zu Google gehörende Videoplattform Youtube machte hinsichtlich der neuen Regeln zur Bestätigung von Videoanbietern bereits einen Tag nach der Inkrafttretung wieder einen Rückzieher. Grund ist der lautstarke Protest vieler Youtuber, die nach der Änderung ihr Verifikationshakerl verloren hatten. Jetzt sollen alle, deren Kanal zuvor bestätigt wurde, diesen Status behalten dürfen, liess Youtube-Chefin Susan Wojcicki verlauten.

Facebook will unabhängiges Gremium für Beschwerden einführen

Facebook bringt unahängiges Gremium für Beschwerden (Bild: Pixabay)

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook ist dabei, dem geplanten Gremium, bei dem sich die Anwender künftig über eine aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Löschung von Inhalten beschweren können, eine Gestalt zu verleihen. Insgesamt will die Zuckerberg-Plattform an die 40 Experten für dieses Team gewinnen. Mit mindestens elf soll das Gremium arbeitsfähig sein. Noch im laufenden Jahr sollen die ersten Mitglieder präsentiert werden, und anfangs 2020 könnten die ersten Streitfälle behandelt werden, heisst es seitens des Konzerns.

Snapchat macht politische Werbung transparent

Snapchat: Bibliothek für Polit-Werbung (Foto: pixabay.com)

Die Social-Media-Plattform Snapchat bietet anlässlich der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 eine Bibliothek für politische Werbung an. Laut "CNN" sind so erstmals alle politischen Anzeigen auf Snapchat in einer Tabelle öffentlich abrufbar und als Download verfügbar. Damit will Snapchat-Betreiber Snap Inc. mehr Transparenz bei politischen Kampagnen schaffen.

Facebook nimmt italienischen Neofaschisten die Accounts weg

Stoppt die Hasspostings von Italiens Neofaschisten: Facebook (Logo: FB)

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook verschärft sein Vorgehen gegen Hass-Psotings. Zu spüren bekommen dies nun die beiden italienischen neofaschistischen Parteien Casapound und Forza Nuova. Diese können seit gestern auf Facebook und Instagram keine Postings mehr vornehmen. "Personen und Organisationen, die Hass verbreiten oder andere angreifen auf Basis von dem, was diese sind, haben keinen Platz auf Facebook und Instagram", hiess es seitens eines Facebook-Sprechers.

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