Deepfakes sind oft schwer zu durchschauen

Deepfake: oft schwer für User zu durchschauen (Foto: pixabay.com, geralt)

Die meisten Menschen können Deepfake-Videos nicht durchschauen, selbst wenn diese keine hohe Qualität haben. Das zeigt ein Experiment der Universiteit van Amsterdam. Durch digitale Manipulation ist es möglich, beispielsweise Politiker in Videos Worte in den Mund zu legen, die sie sonst nie sagen würden. Die meisten Social-Media-Plattformen haben Deepfakes aufgrund der möglichen Gefahr von Fehlinformationen verbannt.

Facebook löscht Accounts von Verschwörungstheoretikern

Facebook löscht Accounts von Verschwörungstheoretikern (Bild: FB)

Nach Twitter geht nun auch Facebook gegen die amerikanische Verschwörungstheorie-Bewegung Q-Anon vor. Man habe 790 Gruppen, 100 Seiten und 1.500 Anzeigen mit Verbindung zu Q-Anon entfernt, teilte das weltgrösste Onlinenetzwerk mit. Zudem seien bei 1.950 Facebook-Gruppen und 10.000 Accounts der Plattform Instagram Einschränkungen verhängt worden.

Tauziehen um Tiktok: Microsoft erwächst Konkurrenz durch Oracle

Sitz von Oracle in Redwood City, Kalifornien (Bild: Wikipedia/ Tim Dobbelaere/ CCO)

US-Software-Riese Microsoft erwächst bei dem durch die Administration Trump von der chinesischen Bytedance verlangten Verkauf ihrer Kurzvideo-App Tiktok eine ernsthafte Konkurrenz durch Oracle. Dies berichtet die britische Financial Times (FT) unter Berufung auf Insiderkreise. Das vom Milliardär Larry Ellison gegründete IT-Unternehmen habe bereits Gespräche mit den Chinesen geführt, um den Betrieb der App in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland zu übernehmen.

Instagram will mit Identitätsprüfungen gegen Bots vorgehen

Instagram kann künftig Ausweis verlangen (Foto: Clker-Free-Vector-Images, pixabay.com)

Wie alle wichtigen Social-Media-Plattformen hat auch Instagram mit einer Flut von Bots und Missbrauch durch Betrügereien, darunter politsche Falschinformation und Fake-Fans, zu kämpfen. In eben diesem Kampf setzt der Foto- und Videodienst nun auf eine Identitätsprüfung, falls ein Account verdächtig erscheint.

Auch Frankreich nimmt nun Tiktok unter die Lupe

Auch Frankreich sieht sich Tiktok näher an (Bild: Pixabay/ Konkarampelas)

Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Kurzvideo-App eingeleitet. Dies gab die Behörde bekannt, die im Mai eine Beschwerde gegen den Dienst erhalten hatte, der sich im Besitz des chinesischen Technologiekonzerns Bytedance befindet. Bisher nehmen bereits Behörden in den USA, der Europäischen Union wie auch den Niederlanden Tiktok unter die Lupe. CNIL gab nicht bekannt, worum es in der Beschwerde ging oder wer den Antrag stellte. Tiktok sagte, der Schutz und die Sicherheit der Nutzer habe oberste Priorität. Man arbeite mit der Behörde zusammen.

Fusionsgespräche zwischen Twitter und Tiktok

Twitter soll mit Tiktok über eine Fusion verhandeln (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat offenbar Fusionsgespräche mit der unter politischem Druck stehenden chinesischen Video-Plattform Tikzok geführt. Es seien vorläufige Verhandlungen über ein mögliches Zusammengehen gewesen, heisst es in einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ). Allerdings sei unklar, ob Twitter einen Deal anstrebe, der auch das US-Geschäft von Tiktok umfasse. Der Software-Riese Microsoft werde noch als Favorit gesehen, hier den Zuschlag zu bekommen.

Tiktok will Zentrum für Nutzerdaten in Irland errichten

Plant Datenzentrum in Irland: Tiktok (Bild: Pixabay)

Die chinesische Videoplattform Tiktok, die Donald Trump in den Vereinigten Staaten verbieten will, plant ein eigenes Zentrum für europäische Nutzerdaten in Irland. Der Tiktok-Mutterkonzern Bytedance ist laut eigenen Angaben dazu beriet, zu diesem Zweck 420 Mio. Euro zu investieren. Das Datenzentrum soll anfangs 2022 mit dem Beitrieb beginnen.

Twitter löscht mehrere Tweets von Donald Trump

Verbreitet wieder einmal Falschinfos: Donald Trump (Bild: Pixabay/GDJ)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter löschte wieder mehrere Tweets von Donald Trump gelöscht, in denen der US-Präsident ein Video mit höchst umstrittenen Angaben zu der Pandemie verbreitete. "Tweets mit dem Video verstossen gegen unsere Politik zu Falschinformationen zu Covid-19", begründete Twitter die Massnahme.

Börsenaufsicht verpasst Asmallworld "Strafzettel"

Bild: Asmallworld

Aufgrund einer Verletzung der Vorschriften zu Management-Transaktionen ist die Social-Media-Plattform für Reiche, Asmallerworld, von der Börsenaufsicht SER zu einer Geldstrafe verdonnert worden. Allerdings beträgt die Höhe der Busse gerade einmal 20'000 Franken. Konkret wirft die Börsenaufsicht dem Unternehmen vor, nicht alle Vorkehrungen getroffen zu haben, um eine Verletzung der entsprechenden Vorschriften zu verhindern, was in zwei Fällen zu einer verspäteten Publikation geführt habe. Die SER stuft das Verhalten als "insgesamt grobfahrlässig" ein.

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