Neue App: Abspaltung des US-Geschäfts von Tiktok wird konkreter

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Offenbar nehmen die technischen Vorbereitungen der Videoplattform Tiktok zur geplanten Abspaltung ihres US-Geschäfts konkrete Formen an. Laut einem Bericht von "The Information" wolle die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Kurzvideoplattform am 5. September angesichts der von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenen Trennung mit einer neuen App an den Start gehen.

Donald Trump will "sehr reiche Leute" für Kauf von Tiktok gefunden haben

Tiktok: Status in den USA sollte bald entschieden sein (Bild: Pixabay/Konkarampelas)

Donald Trump hat verkündet, eine Gruppe "sehr reicher Leute" gefunden zu haben, die die Kurzvideoplattform Tiktok kaufen wollten. Näheres werde er in rund zwei Wochen verraten, so der US-amerikanische Präsident. Für den Verkauf sei wohl die Einwilligung von Chinas Präsident Xi Jinping erforderlich, die Trump wahrscheinlich auch bekommen werde.

Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige: Experten haben Vorbehalte

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Dass man die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie etwa Tiktok, Instagram, Facebook oder X erst ab 16 Jahren erlauben soll, wie dies etwa in Australien der Fall ist, sehen Fachleute in Deutschland und der Schweiz eher kritisch. So wendet sich etwa Anne-Linda Camerini von der Universität Lugano grundsätzlich gegen pauschale Verbote. "Wir wollen keine Angst machen und nicht tabuisieren und stigmatisieren," betont Camerini. Durch Tabuisierungen könnten Angebote erst recht interessant werden und Verbote umgangen werden.

Social Media: Gehirnwäsche ist weitverbreitet

Rebecca Lemov warnt vor der modernen Gehirnwäsche (Foto: Veasey Conway, harvard.edu)

Gehirnwäsche, also die quasi gewaltsame Veränderung der Meinung von anderen Menschen, wird meist als Relikt des Kalten Krieges angesehen. Doch Rebecca Lemov von der Harvard University glaubt, dass diese Art der Gedankenbeeinflussung noch weit verbreitet ist. Elemente von Zwang und Überredung sowie Komponenten der Gedanken- und Verhaltenskontrolle würden demnach in Sekten, sozialen Medien, Künstlicher Intelligenz (KI) und sogar in der Kryptokultur eingesetzt.

Trump verlängert Frist für Tiktok erneut

Symbolbild: Pixabay/iXimus

Die Kurzvideo-App Tiktok erhält vom US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump eine weitere Fristverlängerung für den Verkauf oder eine Beteiligung eins US-Konzerns am Betrieb des Dienstes in den Vereinigten Staaten. Die zum chinesischen Konzer Bytedance gehörende App soll trotz eines US-Gesetzes zu ihrem Aus zunächst für weitere 90 Tage im Land verfügbar bleiben, ordnete Trump an. Zuvor verstrichen bereits zwei von ihm gewährte Gnadenfristen ohne die versprochene Lösung.

Werbung auf Youtube bald noch deplatzierter

Youtube: Google-Unternehmen setzt weiter auf KI (Foto: pixabay.com, EyestetixStudio)

Mit der Funktion "Peak Moments" können Content-Ersteller auf Youtube Werbung künftig KI-gestützt nach besonders spannenden Momenten integrieren. Die Aufmerksamkeit der Zuseher soll damit garantiert sein. Googles KI-basierter, multimodaler Chatbot Gemini analysiert hierfür vorab das Videomaterial auf dessen Höhepunkte.

Überdosis Social Media beflügelt Fake News

Internetnutzerin: Social Web schwächt das Urteilsvermögen (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Im Übermass soziale Medien nutzende Menschen gefährden nicht nur ihre psychische Gesundheit. Sie sind auch anfälliger dafür, auf Falschmeldungen hereinzufallen. Das beweist eine Studie von Forschern der Michigan State University. "Diese übermässige Nutzung ist mit einer grösseren Neigung verbunden, Fake News zu glauben und sich damit auseinanderzusetzen", so Wissenschaftler Dar Meshi.

Tiktok rüstet sich für den Einstieg in den japanischen E-Commerce-Markt

Symbolbild: Pixabay/Wokandapix

Die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Social-Media-Plattform Tiktok rüstet sich gemäss einem Medienbericht der Finanzzeitung Nikkei, um in den nächsten Monaten in die Online-Shopping-Branche in Japan einzusteigen. Tiktok bereite sich bereits auf die Rekrutierung von Verkäufern vor, schreibt Nikkei mit Verweis auf Insiderkreise.

Verifizierung: Bluesky-App führt blaue Häkchen ein

Bluesky-App (Logobild:ICT)

Der Kurznachrichtendienst Bluesky, eine Alternative zu Elon Musks Plattform X, hat ein neues Verifizierungssystem eingeführt, das "authentische und bedeutende Accounts" mit dem bekannten blauen Häkchen kennzeichnet. Bis Dato gab es nur eine Domain-basierte Verifizierung auf der Plattform, über die etwa 270.000 Accounts ihre Identität bestätigt haben.

Soziale Medien in den USA: Kinderschutz gescheitert

Gaming und Social Media: Kinder dürfen selbst bestimmen (Foto: pixabay.com/Victoria)

Ein US-Bundesrichter hat nun ein Gesetz des Bundesstaates Ohio endgültig für ungültig erklärt, das Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verpflichtet hätte, die Zustimmung ihrer Eltern einzuholen, um Social-Media-Apps nutzen zu dürfen. Das Gesetz war verabschiedet worden, um, ähnlich wie in Australien, Kinder und Jugendliche vor den oft negativen Folgen der Social-Media-Nutzung zu schützen.

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