Facebook sammelt Standortdaten auch bei Deaktivierung

Facebook hält sich nicht an den Datenschutz (Bild: Pixabay/ Geralt)

Wenn ein Facebook-Nutzer die Funktion für die Standortbestimmung deaktiviert hat, zeichnet das weltgrössten Soziale Netzwerk Standordinformationen trotzdem auf. Dies hat der Konzern aus San Francisco in einem Schreiben an US-Senatoren zugegeben. Das Schreiben wurde in Auszügen auf Twitter veröffentlicht.

Tiktok wird in der Schweiz hauptsächlich von Jugendlichen genutzt

Grafik: GDI

Die chinesische Kurzvideo-Plattform Tiktok erfährt derzeit eine grosse, aber auch kontroverse mediale Präsenz. Im dritten Quartal des laufenden Jahres war Tiktok die meist heruntergeladene App im Apple Store. Zuletzt wurden allerdings Zensur-Vorwürfe laut, hatte Tiktok doch den Beitrag einer jungen Amerikanerin gesperrt, die in einem Schminkvideo einen Aufruf gegen die Verfolgung der Uiguren in China versteckte. Das GDI (Gottlieb Duttweiler Institut) hat nun Nutzungszahlen für die Schweiz erhoben.

Youtube geht härter gegen Beleidigungen vor

Youtube verschärft Gangart (Bild: Fotolia)

Die Videoplattform Youtube verschärft nach Kritik ihr Vorgehen gegen Beleidigungen. Die Google-Tochter wird künftig ausfällige Äusserungen auf Basis von Geschlecht, Hautfarbe oder sexueller Orientierung löschen. Das gelte für Nutzer, Videoautoren und auch Politiker, hiess es von Youtube in einem Blogeintrag. Youtube-Kanäle könnten künftig nach mehreren Verstössen gegen die Richtlinien auch komplett entfernt werden, betonte die Plattform. Schon nach den bisherigen Vorgaben seien allein im dritten Quartal mehr als 16 Millionen Videos speziell wegen Beleidigungen entfernt worden.

Instagram führt Mindestalter ein

Instagram: Altersbeschränkung von 13 Jahren (Foto: pixabay.com, Webster 2703)

Die Social-Media-Plattform Instagram ist ab sofort nur noch für Nutzer ab 13 Jahren zugänglich. Neue Anwender der Facebook-Tochter müssen ab jetzt bei der Erstellung ihres Kontos ihr Alter angeben. Mit dieser Massnahme will Instagram verhindern, dass kleine Kinder auf der Plattform unterwegs sind und dabei zu Schaden kommen.

Twitter stoppt Pläne zur Löschung nicht-aktiver Accounts

Symbolbild: Pixabay

Der US-amerikanische Mikro-Bloggingdienst Twitter stoppt vorerst die angekündigten Pläne zur Löschung und Freigabe nicht aktiver Account. Zuerst müsse einen Weg gefunden werden, um die Profile verstorbener NutzerInnen und Nutzer in einen Gedenkzustand zu versetzen, so der Social-Media-Konzern aus San Francisco. Twitter reagiert mit dem Entscheid auf die Kritik zahlreicher Nutzer und macht damit nach nur einem Tag wieder einen Rückzieher.

Twitter löscht ab elften Dezember inaktive Accounts

Twitter macht Jagd auf inaktive Accounts (Bild: Pixabay)

Wer sich auf Twitter angemeldet hat, aber sein Wunschpseudonym nicht mehr bekommen konnte, könnte demnächst eine neue Chance bekommen: Das soziale Netzwerk hat Aufräumarbeiten angekündigt und will Karteileichen loswerden. Wie "The Verge" berichtet wurden alle Nutzer angeschrieben, deren Konten seit mehr als einem halben Jahr inaktiv waren. Unter dieser Inaktivität versteht Twitter nicht unbedingt Postings oder Retweets, sondern schlicht Logins.

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