Social-Media-APIs stellen Forschern ein Bein

Gesperrt: Forschern fehlt häufig der Zugang zu Social-Media-Daten (Foto: pixabay.comk, Gerd Altmann)

Forscher aus Grossbritannien, Deutschland und Südafrika warnen vor einer Bedrohung des wissenschaftlichen Wissens und der Zukunft der Forschung durch Social-Media-APIs. In "Nature Human Behaviour" beschreibt das Team die Folgen. Im Verlauf dieses Jahres hätten zahlreiche Social-Media-Plattformen wie X, Tiktok und Reddit erhebliche Veränderungen bei ihren APIs durchgeführt. Dadurch würde entweder der Zugang drastisch reduziert oder es stiegen die Gebühren für einen Zugang. Beides erschwere die Forschung.

Twitter-Alternative Pebble streicht die Segel

Logobild: Pebble

Die US-amerikanische Social-Media-Plattform Pebble, die von den ehemaligen Twitter-Mitarbeitenden Sarah Oh und Gabor Cselle gegründet wurde und ursprünglich unter dem Namen T2 bekannt wurde, wird zum 1. November hin gemäss eine Mitteilung von Cselle eingestellt. Dem Pebble-Chef zufolge sei die Plattform nicht schnell genug gewachsen, um Investoren zu überzeugen. Und dass so viele Twitter-Alternativen aufgekommen seien, habe die Lage zusätzlich erschwert. Mit dem Aus von Pebble hat Elon Musks Online-Plattform X (ehemals Twitter) damit einen Herausforderer weniger.

Elon Musk denkt über Rückzug mit X aus Europa nach

Elon Musk (Bild: Pixabay/Marcinpasnicki)

Der Multimilliardär Elon Musk, Eigentümer von unter anderem Tesla und X (vormals Twitter) denkt Medienberichten zufolge darüber nach, seinen Mikroblogging-Dienst X aus der Europäischen Union abzuziehen. Grund dafür sei die Unzufriedenheit des Enfant Terribles der Tech-Branche mit dem Digital-Gesetz DSA der EU, berichtete "Business Insider" mit Verweis auf Insiderkreise.

Elon Musk experimentiert mit Einschränkungen für Gratisnutzer von X

Bild: Pixabay/Tresor_69

Multimilliardär und X (Twitter) Eigentümer Elon Musk testt weitreichende Einschränkungen für Gratisnutzer von X. Vorerst können neue Nutzer des Mikroblogging-Dienstes in Neuseeland und auf den Philippinen nur gegen eine Gebühr von einem US-Dollar pro Jahr Beiträge veröffentlichen sowie Posts anderer zitieren oder weiterverbreiten. Kostenlos kann man die Plattform nur passiv nutzen, etwa um Beiträge zu lesen, Videos anzusehen oder anderen Nutzern folgen.

Emotionale Posts gehen im Social Web viral

Smileys: Emotionen sorgen für Viralität im Social Web (Bild: SYEDA ANEELA, pixabay.com)

Die Offenbarung sehr spezifischer Emotionen in einem Social-Media-Beitrag - von Wut und Liebe bis hin zu "Kama Muta" (herzerwärmend), Staunen, Stolz und Belustigung - hat einen erheblichen und vorhersehbaren Einfluss darauf, ob und wie häufig das Posting geteilt wird. Das haben Forscher der University of Maryland (UMD) herausgefunden. Sie wollten verstehen, warum bestimmte Beiträge viral gehen, auch solche mit Fehlinformationen und Verschwörungstheorien.

Deutsche Antidiskriminierungsstelle kehrt X (Twitter) den Rücken

'Kein tragbares' Umfeld mehr: X (Bild: Pixabay, Tresor 69)

In Deutschland kehrt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes dem Mikroblogging-Dienst X (vormals Twitter) den Rücken. Die Plattform sei "für eine öffentliche Stelle kein tragbares Umfeld mehr", liess die Beauftragte der deutschen Regierung, Ferda Ataman, dazu verlauten. Sie begründete den Schritt damit, dass Twitter "zu einem Desinformationsnetzwerk" geworden sei und dessen Eigentümer Elon Musk "antisemitische, rassistische und populistische Inhalte" verbreite. Die deutsche Regierung will hingegen vorerst noch an der Kommunikation über Twitter festhalten.

Zahlreiche Unternehmen wollen sich von X (Twitter) verabschieden

Logobild: X

Aufgrund der chaotischen Zustände beim US-amerikanischen Mikroblogging-Dienst X (vormals Twitter) denken zahlreiche Unternehmen einen Komplettrückzug von der Plattform nach. Zumindest in Deutschland, wie eine aktuelle Umfrage des dortigen Dibitalverbandes Bitcom belegt. Bei 21 Prozent der befragten Firmen mit einem Nutzerkonto stehe dessen Löschung zur Diskussion, heisst es.

Meta denkt über werbefreie Abos für Facebook und Instagram nach

Symbolbild: Dima Solamin auf Unsplash.com

Meta, der Mutterkonzern von Facebook, denkt offenbar über die Einführung eines Abonnements für die werbefreie Nutzung von Instagram und Facebook in Europa nach. Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ) wolle Meta in den kommenden Monaten sein "Subscription-No-Ads"-Programm für Anwender auf dem Alten Kontinent einführen. Meta würde mit den Bezahlabos auf die veränderte Datenschutzlage in Europa reagieren, heisst es.

Hassrede kann Akzeptanz von Marken markanten Schaden zufügen

Markenanalyse: Zivilisiertes Umfeld für Erfolg entscheidend (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)

Hate Speech in sozialen Medien kann die Marken, die auf diesen Plattformen Werbung betreiben, signifikant schädigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Pennsylvania und der University of Southern California. Den mehr als 3.000 Teilnehmern wurden fingierte negative, positive und neutrale Posts mit angrenzenden Anzeigen auf Facebook, Instagram und X, vormals Twitter, gezeigt.

Tiktok-Creators müssen KI-Content markieren

Neue Labels bei TikTok: KI-generierte Inhalte sollten markiert werden (Bild: tiktok.com)

Tiktok stellt seinen Creators ab sofort ein neues Tool zur Verfügung, mit dem sie Inhalte markieren können, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) generiert worden sind. Dies soll die Verbreitung von Falschinformationen auf der Plattform bekämpfen. Weitere Ziele sind mehr Transparenz und möglichst keine Verstösse der Content-Produzenten gegen geltende KI-Richtlinien des Portals. Diese besagen, dass alle Beiträge, die realistisch wirken, aber manipuliert worden sind, speziell gekennzeichnet werden müssen.

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