Tiktok-Anhöhrung zu Datensammlungsvorwürfen vor US-Kongress wenig aufschlussreich

Bild: Pixabay/Olbergereon

Erstmals musste die bekannte Social-Media-Plattform Tiktok vor dem US-Kongress Rede und Antwort stehen. Grund für die Vorladung war eine Anpassung der Datenschutzrichtlinien im Juni 2020, bei der vonseiten des Konzerns Passagen ergänzt wurden, die verraten, dass biometrische Identifikationsdaten von Nutzern gesammelt werden, unter anderem Fotos von Gesichtern und Stimmenaufzeichnungen.

Software Freedom Conservancy droht Trumps "Truth Social" mit rechtlichen Schritten

Donald Trump: Dem von ihm geplanten Socialen Netzwerk droht Ungemach (Bild: Pixabay/ GDJ)

Im November will Trump sein lange angedeutetes und zuletzt offiziell angekündigtes Social Network an den Start bringen. Es trägt – ironischerweise – den Namen "Truth Social". Noch bevor der erste Nutzer ein Posting auf der fertigen Seite abgesetzt hat, steht dem Projekt Ärger ins Haus, berichtet The Verge. Denn wie es aussieht haben sich die Entwickler kräftig beim dezentralen, quelloffenen Netzwerk Mastodon bedient. Davon zeigen sich jedenfalls dessen Macher überzeugt.

Pinterest als Nachahmer von Tiktok

Will künftig Videos im Tiktok-Format: Pinterest (Symbolbild: Pixabay)

Pinterest stellt sich in die gleiche Reihe wie die Tiktok-Nachahmer Instagram und Youtube. Auch die Pinboard-App will künftig ein Stück mehr wie der populäre Video-Dienst Tiktok aussehen. In einem neuen "Watch"-Tab in der Anwendung sollen die Anwender von Software-Algorithmen ausgesuchte Video-Pins zu sehen bekommen. Zum weiterblättern scrollt man - genauso wie bei Tiktok - nach oben.

Facebook in den USA wegen Impfstoff-Desinformation unter Druck

US-Staatsanwälte setzen Facebook unter Druck (Bild: Pixabay/Geralt)

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook gerät in den Vereinigten Staaten wieder einmal unter Druck. So haben jetzt die Generalstaatsanwälte von 14 Bundesstaaten Befragungen des Zuckerberg-Konzerns wegen dessen Umgang mit Verbreitern von Falschinformationen über Corona-Impfstoffe eingeleitet.

Linkedin nimmt Plattform in China vom Netz

Schliesst Plattform in China: Linkedin (Bild: zVg)

Nachdem der Druck der Behörden in China auf Microsofts Karriere-Netzwerk Linkedin ständig gestiegen ist, nimmt Linkedin die chinesische Version des Karrierenetzwerks vom Netz. Die Plattform verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf höhere Regulierungsanforderungen. Der auf Jobsuche und beruflichen Austausch fokussierte Dienst war das einzige soziale Netzwerk aus den USA, das auf dem chinesischen Markt aktiv war.

Intercept veröffentlicht geheime Blacklist von Facebook

Facebook: mehr Transparenz gefordert (Foto: pixabay.com/Geralt)

Facebook hat 968 Gruppen identifiziert, die sich als "militante soziale Bewegungen" klassifizieren lassen. Sie sind Teil einer grösseren schwarzen Liste des Konzerns, auf der gefährliche Individuen und Organisationen stehen. Wer genau darauf zu finden ist, war bislang streng geheim. Doch die US-Non-Profit-Nachrichtenseite "The Intercept" hat nun die komplette interne Liste veröffentlicht und fordert vom Social-Media-Primus mehr Transparenz ein.

Social-Media-Plattformen als Brutstätten für Antisemitismus

Social-Media-Plattformen gelten als Brutstätten des Antisemitismus (Bild:Fotolia)

Antisemitismus ist einer aktuellen Studie zufolge im Internet weit verbreitet und problemlos zugänglich. Jede erdenkliche Form von Antisemitismus finde sich ohne grosse Mühe auf allen sozialen Netzwerken, teilte die Amadeu-Antonio-Stiftung anlässlich eines internationalen Forums zum Gedenken an den Holocaust und den Kampf gegen Antisemitismus in der südschwedischen Grossstadt Malmö mit.

Instagram will Anwender künftig bei Ausfällen benachrichtigen

Bild: Pixabay/ Webster2703

Der werbefinanzierte Onlinedienst zum Teilen von Fotos und Videos, Instagram, zieht aus dem jüngsten mehrstündigen Totalausfall offenbar die Lehren. So will das seit 2012 zu Facebook gehörende Unternehmen Nutzer testweise über grössere Störungen informieren. Die Funktion werde zunächst in den USA ausprobiert und könnte danach auch in anderen Ländern eingeführt werden, kündigte Instagram an. Allerdings soll es nicht bei jedem Ausfall oder technischen Problem eine Benachrichtigung geben, schränkte der Foto- und Videodienst in einem Blogeintrag ein.

Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa sieht in Facebook Gefahr für die Demokratie

Die neue Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa im Jahre 2011 (© Joshua Lim/CC BY-SA 3.0)

Die 1963 in Manila geborene frischgebackene Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa wirft Facebook Voreingenommenheit gegenüber Fakten vor und sieht im Zuckerberg-Konzern eine Bedrohung der Demokratie. Facebook scheitere dabei, gegen die Verbreitung von Hass und Desinformation zu schützen, betonte die philippinische Autorin und Journalistin gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

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