Ablehnung neuer Datenschutz-Regeln von Whatsapp vorerst ohne Folgen

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Für Whatsapp-Nutzer wird es vorerst keine Folgen haben, nicht den neuen Datenschutz-Bestimmungen des Chatdienstes zuzustimmen. Es gebe aktuell keine Pläne, den Funktionsumfang für sie einzuschränken, sagte ein Sprecher der Facebook-Firma den Technologieblogs The Next Web und The Verge. Whatsapp wolle dies nach Beratungen mit Behörden und Experten klarstellen. Stattdessen werde man diese Nutzer von Zeit zu Zeit an das Update erinnern.

Facebook straft Falschinfo-Verbreiter ab

Falschinfo: Facebook warnt vor dem Teilen vor Folgen (Foto: facebook.com)

Facebook warnt jetzt deutlicher vor Seiten, die bei Faktenchecks durchfallen. Zudem geht das soziale Medium gegen Anwender vor, die häufig Falschinformationen teilen. Alles, was solche Nutzer posten, wird ab sofort zurückgereiht, sodass der Stuss seltener in den Newsfeeds anderer auftaucht. Facebook will also im Prinzip den Postings von Impfgegnern, Klimaleugnern und anderen Verschwörungstheoretikern die Reichweite entziehen.

Bei Instagram und Facebook kann man Like-Zahlen künftig ausblenden

Symbolbild: Pixabay

Die Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram räumen ihren Anwendern künftig die Möglichkeit ein, auf die Anzeige von Like-Zahlen zu verzichten. Die Massnahme soll laut dem Instagram-Chef Adam Mosseri dazu beitragen, dem Erfolgsdruck zu entgehen. Die Nutzer sollen sich mehr auf den Kontakt zu Freunden und Inspirationen fokussieren, als darauf, wie viele Likes sie und ihre Freunde erhalten, so Mosseri.

Youtube löscht deutschen "Querdenken"-Kanal

Youtube verbannt 'Querdenken' von der Plattform (Bild: Irfan Ahmad)

Youtube hat den Kanal der umstrittenen Gruppierung "Querdenken 711" gelöscht. "Querdenken 711" sei in einem ersten Schritt wegen des Hochladens von Inhalten, die gegen die Youtube-Richtlinien für Fehlinformationen verstossen hätten, abgemahnt worden, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Danach sei der Kanal zunächst gesperrt worden, so dass die Kritiker der staatlichen Corona-Massnahmen keine weiteren Videos in dem Kanal mehr hochladen konnten.

Twitter: Fehlerkorrektur verstärkt Fake News Charakter

Falschmeldungen korrigieren bringt nichts (Bild: Christine Daniloff, mit.edu)

Wer in den sozialen Netzen eine Fehlinformation korrigiert, macht es nur noch schlimmer. Denn so wird noch ärgerer Unsinn verbreitet, wie Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) betonen. Sie haben sich mit dem Mikroblogging-Dienst Twitter befasst und dabei festgestellt, dass die Urheber von Fake News noch giftigere Tweets absonderten, nachdem sie auf höfliche Art korrigiert wurden.

Twitter-Accounts können wieder verifiziert werden

Twitter-Konten sind wieder verifizierbar (Bild: Pixabay)

Twitter wird nach dreieinhalb Jahren Pause wieder die Identität von Nutzern mit einem Verifikations-Häkchen bestätigen. Der Dienst hatte das Verfahren dafür im November 2017 ausgesetzt. Damals hatte es unter anderem Kritik daran gegeben, dass der Organisator einer rassistischen Demonstration einen verifizierten Account hatte. Twitter betonte damals, dass die Häkchen weder ein Zeichen von Zuspruch, noch ein Indikator von Relevanz seien – und stoppte die Verifizierung.

Twitter bestätigt stereotype Bildauswahl

Twitter: Unternehmen gesteht Fehler ein (Foto: Pixabay)

Der weltgrösste Mikroblogging-Dienst Twitter gibt Mängel bei seinem automatischen Bildzuschnitt zu und untersucht nun den Machine-Learning-Algorithmus dahinter. Dem US-Unternehmen nach sollte die Auswahl eines Ausschnitts künftig lieber "von den Leuten, die unsere Produkte nutzen" getroffen werden. Die Systeme seien noch zu fehleranfällig, wie es heisst. Zuvor hatten sich Nutzer beschwert, dass der für die Bildauswahl verwendete Algorithmus vorurteilsbehaftet arbeite und Gesichter weisser Menschen präferiere.

Deutscher Bundesnachrichtendienst weitet Social-Media-Aktivitäten aus

Baut Social-Media-Kanäle aus: der BND (Bild: Fotolia/Animaflora)

Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) mit seiner Zentrale in Berlin-Mitte baut seine Social-Media-Aktivitäten mit einem eigenen Instagram-Account aus. Er startete am gestrigen Montag einen eigenen Kanal in dem vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebten sozialen Netzwerk. Der Auftritt dient der Nachwuchsgewinnung.

Whatsapp verschiebt Ultimatum ein weiteres Mal

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Zwar sind die umstrittenen Nutzungsregeln von Whatsapp am 15. Mai in Kraft getreten, dennoch ist der Instant-Messaging-Dienst auch ohne Zustimmung zu den neuen Bestimmungen noch einige Wochen weiter nutzbar. Denn das Ultimatum, die Regeln zu akzeptieren, wurde nochmals verlängert. Betroffene Konten würden noch nicht gelöscht oder entfunktionalisiert, sondern man werde die Anwender in Whatsapp in den kommenden Wochen weiterhin daran erinnern, heisst es seitens Whatsapp.

Italien fordert von Tiktok besseren Jugendschutz

In Italien unter Druck: Tiktok (Bild: Pixabay/Motionstock)

In Italien machen die Behörden der Kurzvideo-App Tiktok weiter Druck, damit die Altersgrenze zur Nutzung von 13 Jahren eingehalten wird. Die Datenschutzbehörde Garante forderte von den Tiktok-Betreibern nun verstärkte Massnahmen zum Jugendschutz. So sollten die Anbieter auch künstliche Intelligenz nutzen, um jüngere Kinder unter den Nutzern zu ermitteln und ihre Aktivität auf der Plattform der chinesischen Firma zu stoppen.

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