Meta stampft Newsletter-Portal "Bulletin" ein

Meta: Newsletter-Plattform 'Bulletin' vor dem Aus (Foto: unsplash.com, Dima Solomin)

Facebook-Mutter Meta stellt seine Newsletter-Plattform "Bulletin" Anfang 2023 ein. Das Portal, das ursprünglich dazu gedacht war, junge aufstrebende Autoren dabei zu unterstützen, ein Publikum zu finden und etwas Geld für ihre Schreibarbeit zu generieren, konnte offensichtlich nicht genug Leser anziehen, wie Brachenkenner mutmassen. Seit seinem Start im Juni 2021 wurden lediglich knapp über 115 Publikationen auf der Seite veröffentlicht, was deutlich hinter den Erwartungen liegt.

Kein Vertrauen in Tiktok-News

Tiktok: als Nachrichtenquelle unglaubwürdig (Bild:Archiv)

Die boomende und vor allem unter jungen Menschen beliebte Social-Media-Plattform Tiktok geniesst in Sachen kolportierter News kaum das Vertrauen ihrer Nutzer. Das zeigt eine internationale Umfrage des Reuters Institute for the Study of Journalism in Brasilien, Indien, Grossbritannien und den USA. Nur 20 Prozent der Befragten vertrauen den News von Tiktok. Instagram (24 Prozent) und Facebook (27 Prozent) stehen jedoch kaum besser da.

Apple verbannt russische VK-Apps aus Store

Der US-IT-Riese Apple hat alle wichtigen Apps des russischen Tech-Konzerns VK aus seinem App Store verbannt. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die VK, zu dem unter anderem die grösste Social-Media-Plattform Russlands gehört, auf der eigenen Website veröffentlicht hat. Demnach können VK-Programme nun nicht mehr heruntergeladen oder aktualisiert werden, was für alle iPhone-Besitzer im Land einen drastischen Einschnitt der Funktionalität und Sicherheit bedeuten könnte.

Youtube-Empfehlungen sind kaum änderbar

Youtube: Nutzer von Empfehlungen zunehmend genervt (Foto: pixabay)

Die Massnahmen zur Kontrolle der Empfehlungen auf Youtube haben nur wenig Auswirkungen auf das, was Usern tatsächlich gezeigt wird, wie eine Studie der Mozilla Foundation zeigt. Empfohlene Videos werden neben oder unterhalb gerade laufender Clips angezeigt. Mittels Autoplay kommt nach dem Ende eines Videos gleich das nächste auf den Schirm. Bevor dieses startet, werden in wenigen Sekunden weitere Empfehlungen abgegeben. Es kommt nicht selten vor, dass diese Empfehlungen etwas aus dem Ruder laufen und Themen gepusht werden, die einen Anwender gar nicht interessieren.

Geringes Selbstwertgefühl führt zu offenherzigen Posts

Symbolbild: Pixabay/Klaro Fotodesign

Ein geringes Selbstwertgefühl ist ein wesentlicher Grund für das Posten körperenthüllender Online-Beiträge, speziell in Social Media. Das ist eine Kernaussage der Studie "Making the body public: Implications of the new standards of body image", die kürzlich vom National Institute of Mental Health And Neuro Sciences (Nimhans) durchgeführt und im "International Journal of Social Psychiatry" veröffentlicht wurde.

Tiktok als gefährliche Fake-News-Schleuder

Tiktok: Falschinformationen prasseln auf Jugendliche ein (Foto: pixabay.com, Olbergereon)

Tiktok-Nutzer erhalten fast durchgängig falsche oder irreführende Aussagen, wenn sie nach Infos über herausragende Medienthemen suchen, wie eine Untersuchung von Newsguard zeigt. Demnach waren in einem Suchanfragen-Sample zu entsprechenden Themen fast 20 Prozent Videos mit Falschinfos. Das bedeutet, dass bei Suchen nach Themen wie der russischen Invasion in die Ukraine, Schiessereien an Schulen oder Covid-Impfstoffen anhaltend falsche und irreführende Behauptungen zu finden sind. Tiktok selbst stellt das Problem in Abrede.

Ärmere Schüler stärker Social-Media-süchtig

Mädchen: Sozialschwächere frönen eher sozialen Medien (Foto: geralt, pixabay.com)

Jugendliche aus wirtschaftlich schwächeren Milieus neigen stärker zu Social-Media-Sucht als Altersgenossen mit anderem Hintergrund. Dies besagt die internationale Studie "Health Behavior in School-aged Children" unter Mitwirkung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift "Information, Community and Society" nachzulesen.

Whatsapp setzt auf Feedback im Chat-Stil

Whatsapp: Dienst will wissen, wie neue Funktionen ankommen (Foto: pixabay.com)

Mit einer In-App-Umfrage im Chat-Stil will der Instant-Messaging-Dienst Whatsapp künftig Feedback von Nutzern sammeln, um vorhandene Features zu verbessern und neue zu entwickeln, wie "Android Police" berichtet. Whatsapp macht bereits Gruppenumfragen zu bestimmten Themen und ist auch dabei, Pläne zur Verbesserung des Fehlerberichts zu realisieren. Doch die neue Chat-Funktion soll weit darüber hinausgehen.

Twitter lässt nachträgliche Bearbeitung bereits veröffentlichter Tweets zu

Symbolbild: Pixabay

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter kommt dem Wunsch vieler Nutzer endlich nach und erlaubt künftig die nachträgliche Bearbeitung bereits veröffentlichter Tweets. Abonnenten könnten künftig in den ersten 30 Minuten nach dem Versenden ihre Meldungen "einige Male" bearbeiten, gab der kalifornische Konzern via Blog bekannt.

Social Media: Teilen trügt Selbstbewusstsein

Social-Media-Nutzung: User fühlen sich schnell als Experten (Foto: unsplash.com, dlxmedia.hu)

Das Teilen von Nachrichtenmeldungen mit Freunden und Followern in sozialen Medien kann bei einigen Menschen ein übersteigertes Selbstbewusstsein entstehen lassen. Wer häufig solche Postings teilt, fühlt sich dann oft als sachkundiger Experte, obwohl er die Inhalte, die er geteilt hat, eigentlich nur überflogen hat und gar nicht genau kennt. Zu dem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der University of Texas in Austin, die Betreiber von Social-Media-Portalen dazu auffordert, ihre Angebote so zu gestalten, dass sie Nutzer mehr zum Lesen anspornen.

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