Influencer sind Firmen 15 Milliarden Dollar wert

Selfie: Influencer bald 15 Mrd. Dollar wert (Foto: pixabay.com, Foto Rieth)

Unternehmen werden in den kommenden Jahren weltweit bis zu 15 Mrd. Dollar für Influencer-Werbung ausgeben. Heute erhalten Social-Media-Promis etwa acht Mrd. Dollar für Anzeigen, jedoch wird der Influencer-Boom bald einen neuen Höhepunkt erreichen, lautet die Einschätzung von Sylvia Jablonski, Managing Director für Kapitalmärkte bei der US-Investmentberatungsfirma Direxion.

Fake-App "Botnet" macht Nutzer zu Bot-Promis

Bot: unzählige Fake-Fans auf "Botnet" (Foto: pixabay.com, TheDigitalArtist)

Die neue Social-Media-App "Botnet" gibt Anwendern das Gefühl, berühmt zu sein, da sie von einer Million Bots umschart sind, die ihnen permanent Aufmerksamkeit widmen. Jeder Nutzer der Twitter-ähnlichen Plattform ist dabei die einzige echte Person in seinem Netzwerk. Ein einziges Posting kann schnell eine sechsstellige Anzahl von Likes und Antworten nach sich ziehen.

Facebook sperrt Netzwerk gefälschter Nutzerkonten des russischen Militärgeheimdiensts

Facebook sperrt gefälschte Nutzerkonten (Symbolbild: Austin Distel/ Unsplash)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook hat ein Netzwerk mit gefälschten Nutzerkonten des russischen Militärgeheimdiensts gesperrt. Dieser habe mehr als 100 Accounts auf Facebook und Instagram genutzt, um in der Ukraine und in Osteuropa Falschinformationen zu streuen, betonte der Leiter der Cybersicherheit bei dem Zuckerberg-Konzern, Nathaniel Gleicher, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Offizielle Twitter-Accounts von Facebook kurzzeitig ausgehebelt

Symbolbild: Pixabay

Von Facebook sind eine Reihe offizieller Twitter-Accounts kurzzeitig gehackt worden. "Some of our corporate social accounts were briefly hacked but we have secured and restored access", teilte Facebook dazu wörtlich mit. Zum Angriff bekannte sich die Hackergruppe Ourmine, die mitteilte, dass auch Facebook hackbar sei, aber deren Sicherheit immerhin noch besser als diejenige von Twitter sei.

Facebook: "Wasserzeichen" in Fotos für Machine Learning

Forscher der Abteilung für Künstliche Intelligenz von Facebook haben eine Methode namens "Radioaktive Daten" entwickelt, um Bilder aus Datensets, die für Machine Learning (ML) verwendet werden, wie bei einem Wasserzeichen zu markieren. Dadurch soll es möglich sein, in neuralen Netzwerken bestimmte Lernmethoden immer wieder zu erkennen. Diese Methode hilft laut den Forschern dabei, Fehler und Missbrauch bei der Datenanalyse schnell aufzudecken.

Youtube Ads Leaderboard Schweiz 2019: Migros sichert sich mit Superhäslis Platz 1

Google hat die Top-10-Rangliste der erfolgreichsten Werbespots auf Youtube in der Schweiz im Jahr 2019 bekanntgegeben, das sogenannte "Youtube Ads Leaderboard Schweiz 2019", sowie die weltweiten Top 10, sowie auch die Auswertung der Top 5 im abschliessenden 4. Quartal des vergangenen Jahres. In der Schweiz befinen sich unter den besten zehn fast ausschliesslich heimische Handels- und Transport-Marken. Platz 1 und damit Gold holte sich die Migros mit ihrem Osterspot mit den Superhäslis.

Zero Hedge nach Coronavirus-Bericht nicht mehr auf Twitter erreichbar

Twitter bannt Finanzseite Zero Hedge nach Coronavirus-Bericht (Logo: Twitter)

Der Kurznachrichtenanbieter Twitter hat die Finanzmarkt-Seite Zero Hedge wegen eines Artikels zum Thema Coronavirus von seiner Plattform entfernt. Zero Hedge habe eine entsprechende Mitteilung von Twitter erhalten, erklärte die Finanzmarkt-Seite, die nun für ihre rund 670.000 Follower nicht mehr via Twitter zu erreichen ist. Der US-Konzern habe den Schritt mit Verstössen gegen seine Regeln zu Missbrauch und Belästigung begründet.

Twitter führt Emoji-Reaktionen für Direktnachrichten ein

Symbolbild: Pixabay

Der Microblogging-Dienst Twitter hat Facebook-ähnliche Emoji-Reaktionen für Direktnachrichten eingeführt. Die Smileys sind ab sofort in den App- und Desktop-Versionen verfügbar. Um die Reaktionen in den Apps für mobile Endgeräte zu nutzen, bedarf es zunächst eines Updates. Andernfalls würden die Emojis als textbasierte Nachrichten und nicht in Smiley-Form dargestellt werden.

Einfluss von Social Media auf Meinungsbildung in der Schweiz noch relativ gering

Symbolbild: Fotolia

Das Potenzial von Social Media für die Meinungsbildung bleibt gesamtschweizerisch vorläufig beschränkt. Am stärksten sind die Einflüsse in der französischen Schweiz, hier spielen sie eine ähnliche Rolle für die Meinungsbildung wie Print und sind wichtiger als Online-Angebote. Das zeigt der aktualisierte Medienmonitor Schweiz, den das Bakom heute veröffentlicht hat. Allerdings wird durch die Studie das Jahr 2018 erfasst. Das Bild könnte sich zwischenzeitlich etwas gewandelt haben.

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