Mobilfunk

Airbus und Vodafone wollen autonomes Luftschiff über 5G steuern

Airbus und Vodafone wollen Luftschiff über 5G steuern (Bild:Shutterstock)

Vodafone und der europäische Flugzeugbauer Airbus wollen auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt erstmals ein autonomes Luftschiff aus der Ferne über das 5G-Netz lenken. Eine entsprechende Partnerschaft wollen die Unternehmen auf der IAA bekanntgeben. Solche Luftschiffe könnten künftig auch über dicht besiedelten Gebieten oder bei Grossveranstaltungen eingesetzt werden und etwa Live-Bilder senden oder Rettungskräfte mit Informationen unterstützen.

Deutsche Telekom startet ihr 5G-Netz

Deutsche Telekom mit 5G-Angebot gestartet (Bild: Adobe Stock)

Kunden der Deutschen Telekom können nun auch im 5G-Mobilfunkstandard mobil surfen. Man funke ab sofort mit 129 Antennen in Berlin, München, Köln, Bonn und Darmstadt in Bandbreiten von einem Gigabit pro Sekunde und mehr, teilte die Deutsche Telekom in Berlin mit. Insgesamt hat der Ex-Staatsmonopolist rund 30.000 Antennenstandorte in Deutschland – der Anteil von 5G ist also noch gering, er soll aber deutlich steigen. Bis Jahresende sollen es 300 Antennen sein, die auch in Hamburg und Leipzig stehen.

Nokia partnert mit Iliad bei Entwicklung von 5G-Netz

5G: Nokia partnert mit Ilias (Bild: Shutterstock)

Die französische Mobilfunkgesellschaft Iliad hat mit Nokia ein strategisches Abkommen für die Entwicklung seines 5G-Netzes in Frankreich und Italien abgeschlossen. Ziel sei es, den Kunden die bestmöglichen Dienstleistungen anzubieten, hiess es in einer Presseaussendung von Iliad. Nokia war bereits Iliads Partner bei der Entwicklung seines 3G- und 4G-Mobilfunknetzes. 2,8 Millionen Kunden hat Iliad seit dem Start in Italien im Mai 2018 gewonnen. Iliad ist somit zum viertstärksten italienischen Mobilfunkbetreiber aufgerückt.

Die USA und Polen wollen bei 5G zusammenspannen

5G: USA und Polen arbeiten zusammen (Bild: iStock/Vertigo3D)

Die USA streben eine Einigung mit Polen auf eine gemeinsame Strategie beim Aufbau des 5G-Netzwerkes an. Bei der Reise von Vizepräsident Mike Pence nach Warschau anlässlich des Weltkriegsgedenkens am Wochenende stand ein solches Abkommen ganz oben auf der Prioritätsliste, sagte ein Vertreter der US-Regierung. Die mögliche Vereinbarung solle "die Bedeutung einer gemeinsamen Herangehensweise der Vereinigten Staaten und Polens an 5G" betonen.

Googles "Mobile Network Insights" aus Sicherheitsgründen abgedreht

Google dreht Mobile Network Insights ab (Logo: Google)

Der US-Internetriese Google hat Insidern zufolge aus Sicherheitsgründen einen Dienst für Mobilfunkbetreiber eingestellt. Es gebe Bedenken wegen möglichen Datenmissbrauchs, erklärten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der im März 2017 an den Start gegangene Dienst "Google Mobile Network Insights" ermöglichte Mobilfunkunternehmen Einblick in den Standortverlauf der Handynutzer, die allerdings zuvor ihre Einwilligung dazu geben mussten.

Drillisch möchte bis 2021 eigenes 5G-Netz starten

Drillisch-Sitz in Köln-Marsdorf (Bild: Wikipedia/ Tohma/ CC)

Ein viertes deutsches Mobilfunknetz soll im Jahr 2021 in Betrieb gehen: Der Vorstandschef von 1&1 Drillisch, Ralph Dommermuth, sagte, dass der Mobilfunker gerade dabei sei, die ersten 5G-Antennen für einen Testbetrieb zu bauen. Es gebe noch eine Menge Arbeit, etwa Verhandlungen mit Netzwerkausstattern, aber man wolle im Jahr 2021 mit dem Netz starten. Branchenexperten versprechen sich von dem neuen Netz mehr Wettbewerb am Markt und dadurch ein besseres Angebot für Verbraucher.

Huawei warnt vor Kosten und Zeitverlust bei Ausschluss aus Ausschreibungen

Huawei warnt vor Verzögerungen (Bild: Archiv)

Für die neueste Mobilfunktechnologie 5G, wo Huawei mit zahlreichen Patenten eine Vorreiterrolle einnimmt, zögern zwar viele europäische Anbieter Aufträge zu erteilen, trotzdem hat Huawei 28 seiner weltweit 50 5G-Verträge mit europäischen Partnern abgeschlossen. Huawei wird von den USA, aber auch teilweise von europäischen Politikern vorgeworfen, mit dem chinesischen Staat zu kooperieren. So könnte das Unternehmen in seine Hardware eine Hintertür einbauen, über die China künftig Informationen aus den westlichen Systemen abzapfen könnte, so der Vorwurf, den Huawei regelmässig zurückweist.

Fürstentum Monaco "erster Staat mit flächendeckendem 5G"

Flächendeckendes 5G-Netz in Monaco (Bild: Adobe Stock)

Während in anderen Ländern noch um den Ausbau des ultraschnellen mobilen Internets gerungen wird, sieht sich Monaco als Vorreiter: Das Fürstentum erklärte sich zum "ersten Staat mit flächendeckendem 5G". Monaco setzt dabei ganz auf Technologie des chinesischen Huawei-Konzerns. Mit 5G gehe das Versprechen einer besseren Lebensqualität für alle einher, sagte der Digitalbeauftragte von Monaco, Frederic Genta an die knapp 40.000 Bewohner gerichtet.