T-Mobile US will Teile von U.S. Cellular übernehmen

Verhandelt mit U.S. Celular: T-Mobile US (Bildquelle: T-Mobile US)

Die US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, steht offenbar in Verhandlungen über einen Teilkauf des US-amerikanischen Mobilfunkunternehmens U.S. Cellular. Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ), der sich auf Informationen von Insiderkreisen stützt, könnte noch im Verlauf dieses Monats eine Einigung über einen Teilkauf erfolgen.

Smartphone-Ortung auf wenige Meter genau

Sendemast: Für die genaue Ortung reicht dieser künftig aus (Foto: Karlheinz Pichler)

Forscher der spanischen Hochschulen Polytechnic und Carlos III haben den Prototyp eines neuen Routers entwickelt, mit dem sich der Standort eines Mobiltelefons auf wenige Meter genau bestimmen lässt. Bisher sind es im günstigsten Fall einige 100 Meter. Wird das Gerät in Serie gebaut, hat die Polizei ein weiteres wichtiges Hilfsmittel für die Fahndung von Verbrechern. Auch Rettungsdienste könnten es nutzen und, wenn es preiswert herzustellen ist, auch Eltern, die sich Sorgen um den Verbleib ihrer Kinder machen.

Bundesrat gibt Frequenzen für private lokale Mobilfunknetze frei

Symbolbild: Kapi

Ab dem 1. Januar 2024 steht der Frequenzbereich 3400-3500 MHz für private lokale Mobilfunknetze zur Verfügung. Damit trage der Bundesrat der europaweiten Entwicklung Rechnung und entspreche den Forderungen und Bedürfnissen der Wirtschaft, heisste es in einer Aussendung des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom). Solche nicht-öffentliche Mobilfunknetze – auch als Campusnetze bezeichnet – solle es Unternehmen oder auch Behörden und Universitäten ermöglichen, auf einem begrenzten lokalen Gebiet ein eigenes mobiles Breitbandnetz zu betreiben.

Ab Mitte 2025: Sunrise plant Erhöhung der 5G-Bandbreite durch Nutzung von 3G-Bändern

Symbolbild: Pixabay/Mohamed Hassan

Um mit Basis 5G (bis zu 1 Gbit/s) höhere Kapazitäten für mehr gleichzeitige und auch schnellere Verbindungen bieten zu können, plant Sunrise die bisherigen Bandbreiten von 3G (5 MHz im 900 MHz-Frequenzband) für 5G einzusetzen. Die Nutzer sollen damit auch in tieferen Frequenzbereichen von schnelleren und stabileren Verbindungen insbesondere auch im Inneren von Gebäuden profitieren können, teilt der Konzern via Aussendung mit.

Neue 5G-Technik von Vodafone soll bis 40 Prozent weniger Strom benötigen

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Die deutsche Tochter des britischen Telekomriesen Vodafone will bei der 5G-Mobilfunkversorgung von ländlichen Gebieten in Deutschland in Kooperation mit dem schwedischen Ausrüster Ericsson eine neue Technik einführen, mit der bis zu 40 Prozent an Strom eingespart werden könne. Dabei sollen in der Schaltzentrale am Fusse einer Mobilfunkstation die Sender und Empfänger für unterschiedliche Flächenfrequenzen (900, 800 und 700 Megahertz) in einem System gebündelt werden, wie Vodafone in Düsseldorf verlauten liess.

Härtung der Mobilfunknetze gegen Störungen der Stromversorgung

Bild: Kapi

Das Mobilfunknetz muss auch bei einem Stromausfall oder einer Strommangellage betriebsfähig bleiben, um Notrufdienste, den öffentlichen Telefondienst und den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Der Bundesrat will die Verordnung über Fernmeldedienste (FDV) daher gemäss einer Mitteilung des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) in diesem Sinne entsprechend anpassen.

Deutschland: 1&1 und Vodafone einigen sich auf Partnerschaft für nationales Roaming

Symbolbild: Kapi

Der deutsche Mobilfunker 1&1 und Vodafone haben eine Partnerschaft für nationales Roaming besiegelt. Damit können 1&1-Kunden spätestens ab Oktober 2024 dort, wo ihr eigentlicher Vertragspartner keine eigenen Masten hat, über das Netz von Vodafone verbunden werden. Im Gegenzug erhält Vodafone Mieteinnahmen. Einen ähnlichen Vertrag hat 1&1 bereits mit dem Wettbewerber Telefónica Deutschland (O2) abgeschlossen, allerdings gilt dieser aber nur für 4G. Bei Vodafone ist hingegen auch 5G und damit der neueste Mobilfunkstandard mit inbegriffen.

1&1 muss sich wegen schleppendem Mobilfunknetz-Ausbau auf Bussgeldverfahren einstellen

Bild: 1&1

In Deutschland muss sich mit 1&1 der erste Telko einem Bussgeldverfahren stellen, weil sein Mobilfunk-Netzausbau zu schleppend vorangeht. Wie die deutsche Bundesnetzagentur in einem Schreiben an ihren Beirat festhält, sei ein entsprechendes Verfahren eröffnet worden.

Bis 2030 sollen alle EU-Bürger mit Gigabit-Internet und schnellem Mobilfunk abgedeckt sein

Symbolbild: Fotolia/Cirquedeprit

Die EU-Kommission will den Ausbau von Gigabit-Netzen beschleunigen. Laut dem Industriekommissar Thierry Breton soll ein Gigabit-Infrastrukturgesetz auf Schiene gebracht werden, dass unter anderem vorsieht, dass alle Neubauten sowie auch alle bestehenden Gebäude, bei denen grössere Renovierungsarbeiten anstehen, künftig mit Glasfaser ausgestattet werden müssten. Bis 2030 sollen alle EU-Bürger mit Gigabit-Internet und schnellem Mobilfunk versorgt sein, heisst es.

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