Bundesrat will Mobilfunknetze besser vor Stromausfällen schützen

Symbolbild: Karlheinz Pichler

Wie das Uvek (Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) abgeklärt hat, bedarf es zusätzlicher Vorkehrungen durch die Mobilfunknetz-Betreiber, damit die Bevölkerung und die Wirtschaft auch bei einer Stromversorgungskrise mobile, systemrelevante Fernmeldedienste wie etwa Notruf, Breitbandinternet oder Sprachtelefonie nutzen können. Der Bundesrat will nun in einem ersten Schritt die gesicherte Versorgung mit Notrufdiensten veranlassen.

Deutsche Mobilezone-Tochter lanciert neue Marke

Hauptsitz der Mobilezone in Rotkreuz (Bild: zVg)

Die deutsche mobilezone Tochter Powwow lanciert mit Pricezilla eine neue Marke für Produkte rund um das Thema Mobilfunk und Konnektivität. Pricezilla bietet gemäss Mitteilung Produkte verschiedenster Hersteller mit Sofortkauf- oder flexibler zinsloser Finanzierungsmöglichkeit. Mit der neuen Marke sollen die Online-Strategie vorangetrieben und neue Kundengruppen erschlossen werden, heisst es.

Swisscom siegt zum elften Mal im Mobilfunk-Netztest vor Sunrise und Salt

Im Mobilfunk-Netztest von Connect schneiden die Schweizer Anbieter wie gewohnt bestens ab (Symbolfoto; Karlheinz Pichler)

Die Nummer Eins am Schweizer Telekom-Markt, Swisscom, bietet gemäss dem neusten Test des Beratungsunternehmens Umlaut und des deutschen Branchenmagazins Connect weiterhin das beste Mobilfunknetz des Landes an. Nur ganz knapp dahinter folgt Sunrise, das ebenfalls die Testnote "überragend" erhalten. Wie gehabt muss Salt wieder mit dem dritten Platz Vorlieb nehmen, hat sich aber als einziger Anbieter im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Vantage Towers vor Sprung an Frankfurter Börse

Vor dem Sprung an die Börse: Vantage Towers (Symbolbild: Pixabay/ Ahmad Arditiy)

Die vor dem Börsengang stehende Funkturm-Sparte von Vodafone setzt auf Wachstum: Vantage Towers könne aktuell rund eine Milliarde Euro in die Hand nehmen, um weitere Funkmasten oder Technik zu erwerben, kündigte Firmenchef Vivek Badrinath vor Journalisten an. Das für Anfang 2021 geplante Aktienmarktdebüt in Frankfurt setze dann noch einmal Kapazitäten frei. Weitere Informationen zur Neuemission hielt Badrinath mit Verweis auf rechtliche Gründe unter Verschluss.

Freenet will Sunrise-Erlöse Aktionären zukommen lassen

Logo: Freenet

Der deutsche Mobilfunkanbieter Freenet umwirbt seine Aktionäre: Der Grossteil der zur freien Verwendung stehenden Einnahmen aus dem Verkauf seines Anteils am Schweizer Telekomanbieter Sunrise an den US-Konzern Liberty Global werde Anteilseignern zukommen, kündigte Finanzchef Ingo Arnold an. Freenet habe nur noch nicht endgültig entschieden, in welcher Form.

Microsoft wirft ein Auge auf Nokias Netzwerksparte

Microsoft liebäugelt mit Nokias Netzwerkspare (Logo: MS)

2013 gab Microsoft stolze 5,4 Milliarden US-Dollar aus, um Nokia zu kaufen. Was dann passierte, ist Geschichte: Das Windows Phone konnte sich gegen Apples iOS und Googles Android nicht durchsetzen, der neue Chef Satya Nadella gab das Geschäft schliesslich gänzlich auf. Heute stammen Nokia-Geräte vom Hersteller HMD Global, der seine Smartphones unter dem Namen des einst erfolgreichen Handyherstellers verkauft.

Die Tage des UMTS-Netzes in Deutschland sind gezählt

Die dritte Mobilfunkgeneration UMTS läutete die Ära des mobilen Breitbands ein. Nun scheinen die Tage des 3G-Netz gezählt zu sein, zumindest in Deutschland. Die Deutsche Telekom teilte mit, dass sie ab dem 30. Juni 2021 ihr UMTS-Netz abschalten wird. Mobilfunkkonkurrent Vodafone peilt ein ähnliches Datum an, Kunden von O2 haben voraussichtlich etwas länger Zeit. Bis Ende 2022 sollte auch dort Abschied genommen werden, einen fixierten Termin für das Ende seines 3G-Netzes hat der Betreiber Telefónica noch nicht bekanntgegeben.

EuGH kritisiert Handytarife mit unlimitiertem Streaming

Streaming, das nicht auf Datenvolumen angerechnet wird, verstösst gegen EU-Tarif-Recht (Bild: Pixabay/ Stocksnap)

Handytarife, bei denen bestimmte Dienste, etwa für Musikstreaming, nicht auf das Datenvolumen des Kunden angerechnet werden, verstossen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gegen EU-Recht. Die Anbieter dürften bestimmte Anwendungen nicht bevorzugt behandeln, die Nutzung der übrigen Dienste nach Verbrauch des Datenvolumens hingegen blockieren oder verlangsamen, befanden die Luxemburger Richter. Dies verstosse gegen den Grundsatz der Netzneutralität, wonach alle Daten im Internet diskriminierungsfrei gleich behandelt werden müssen.

"Young": Swisscom bringt neue Abos für unter 30-Jährige

Foto: Karlheinz Pichler

Unter dem Titel "Young" hat Swisscom eine neue Abo-Familie für Kunden bis 30 Jahre vorgestellt. Mit dem neuen Angebot verspricht der Telekomriese mehr inklusiv-Daten und mehr Speed beim Surfen. Die bisher speziell für junge Leute gedachten Abonnemente, die bis zum 26 Geburtstag Gültigkeit hatten, verlängern sich damit um vier Jahre.

Mobilfunkanrufe jahrelang nicht abhörsicher

App zum Finden der IT-Sicherheitslücke (Foto: Katja Marquard/ruhr-uni-bochum.de)

Forscher der Ruhr-Universität Bochum können dank einer gravierenden Sicherheitslücke Inhalte beliebiger Telefonanrufe entschlüsseln, wenn sie sich mit dem Opfer in derselben Funkzelle befinden und das Handy kurz nach dem abzuhörenden Anruf selbst anrufen. Sie nutzen dabei einen Fehler aus, den einige Hersteller bei der Implementierung der Basisstationen gemacht haben.

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