Mobilfunk

Britische und japanische Mobilfunker setzen Markteinführung von Huawei-Smartphones aus

Huaweis Handy-Sparte gerät immer stärker unter Druck (Bild: Archiv)

Nach den Sanktionen der USA gegen Huawei setzen weltweit immer mehr Mobilfunkfirmen die Markteinführung neuer Smartphones des chinesischen Netzwerkausrüsters und Handykonzerns aus. In Grossbritannien kündigte der grösste Mobilfunkbetreiber EE an, beim Start der ersten 5G-Netzwerkdienste in mehreren Städten nicht wie geplant auch 5G-fähige Smartphones von Huawei anbieten zu wollen. Vodafone kündigte an, wegen der Unsicherheiten rund um die weitere Unterstützung bei Vorbestellungen für das 5G fähige Huawei Mate 20X in Grossbritannien zunächst eine Pause einzulegen.

Kanton Genf verbietet vorerst Aufbau von 5G-Antennen

5G: Kanton Genf stoppt Aufbau von Antennen (Bild: Shutterstock)

Der Kanton Genf steht der neuen Mobilfunktechnik 5G kritisch gegenüber und hat den Aufbau von 5G-Antennen vorerst gestoppt. Nach Brüssel hält damit erneut eine europäische Metropolenregion beim Generationswechsel im Mobilfunk inne. In einer Debatte hat sich das Kantonsparlament mit grosser parteienübergreifender Zustimmung von 58 zu 28 Stimmen für ein vorläufiges Moratorium des 5G-Netzausbaus entschieden.

Deutsche 5G-Auktion kratzt an der 5 Mrd.-Euro-Mauer

Symbolbild: Shutterstock

Der Wettbewerb um die Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G in Deutschland lässt die Gebote auch in der vierten Auktionswoche kräftig steigen: Am Mittwoch – in der 163. Runde der Versteigerung – summierten sie sich auf inzwischen mehr als 4,8 Mrd. Euro, wie aus Daten der deutschen Bundesnetzagentur hervorging. Ein Ende der Auktion ist damit nicht absehbar. Die Frequenzblöcke wechseln fast in jeder Runde den Besitzer und die vier Teilnehmer Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica Deutschland sowie der Neuling, die United-Internet-Tochter Drillisch, bieten weiterhin mit.

Deutsche 5G-Auktion durchbricht 3-Milliarden-Euro-Schallmauer

Symbolbild: Shutterstock

Nach einer Hängepartie nimmt die Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen in Deutschland wieder Fahrt auf: Die Höchstgebote der vier Telekommunikationsfirmen überstiegen am Donnerstag die Schwelle von drei Milliarden Euro, wie aus der Webseite der Bundesnetzagentur hervorgeht. Dabei eingerechnet sind Zahlungsverpflichtungen, die sich wegen zurückgenommener Höchstgebote ergeben. Die Versteigerung hatte am 19.

Deutsche 5G-Auktion in der Zielgeraden

Symbolbild:iStock/Vertigo3D

Die Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G in Deutschland neigt sich dem Ende zu. Aktuell wird nur noch für einen Frequenzblock geboten, wie aus den von der Bundesnetzagentur zur Verfügung gestellten Informationen hervorging. Nach bislang 116 Runden sind von den Auktionsteilnehmern Höchstgebote über rund 2,35 Milliarden Euro eingegangen. Bliebe es in diesem Rahmen, wäre das deutlich weniger als erwartet.

Deutschland: Gebotsvolumen bei 5G-Auktion überschreitet Milliardengrenze

5G-Auktion: Gebote in Deutschland bereits über der Milliarden-Grenze (Bild: Adobe iStock)

Bei der Versteigerung der 5G-Frequenzen liegen inzwischen Gebote von mehr als einer Milliarde Euro auf dem Tisch. Nach 75 Runden seien von den vier Auktionsteilnehmern 1,032 Milliarden Euro inklusive Zahlungsverpflichtungen aufgrund zurückgenommener Höchstgebote eingegangen, teilte die Bundesnetzagentur auf ihrer Internetseite mit. Am Dienstag hatten die Bieter die Auktion mit 871,7 Millionen Euro verlassen.

Österreich: Nokia erhält Zuschlag von A1 für 5G-Ausbau

Die Telekom Austria setzt auch beim 5G-Ausbau auf Nokia (Symbolbild: Kaspersky)

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia hat in Österreich einen millionenschweren Auftrag an Land gezogen: Der A1-Mutterkonzern Telekom Austria bleibt den Finnen nämlich auch beim neuesten Mobilfunkstandard 5G treu. Der Vertrag mit Nokia umfasse sowohl die 5G-Funk- als auch die Cloud-basierte 5G-Kernnetztechnologie, teilte A1 mit. Nokia war bereits bei 3G (UMTS) und 4G (LTE) an Bord. Beim Mobilfunker "Drei" (Hutchison) kommt als Netzausrüster derzeit überwiegend ZTE zum Einsatz und T-Mobile als dritter Netzbetreiber setzte bisher auf Huawei.

Monaco erstes europäisches Land mit kompletter 5G-Abdeckung

Symbolbild:iStock/Vertigo3D

Auf seiner Europareise hat Chinas Staatschef Xi Jinping wegen wirtschaftlicher Interessen auch in Monaco Station gemacht. Im Mittelpunkt der Kurz-Visite im reichen Zwergstaat an der Riviera stand eine Begegnung von Albert II. und Xi. Der heimische Betreiber Monaco Telecom hatte erst unlängst mit dem chinesischen Branchenriesen Huawei eine Partnerschaft für den Aufbau eines 5G-Netzes für superschnelle Datenübertragung geschlossen. Laut der französischen Tageszeitung "Le Monde" will Huawei Monaco zum ersten Land machen, das komplett mit 5G abgedeckt ist.

Erste 5G-Auktion in Deutschland bringt Angebote über insgesamt 288 Millionen Euro

Die erste 5G-Runde ist in Deutschland geschlagen (Symbolbild: Shutterstock)

Bei der ersten Runde der mit Spannung erwarteten 5G-Auktion in Deutschland sind Angebote über insgesamt 288 Millionen Euro eingereicht worden. Das teilte die deutsche Bundesnetzagentur mit. Der mit Abstand grösste Teil davon entfällt auf die United-Internet-Tochter Drillisch, die erstmals an einer Frequenzversteigerung teilnimmt. Bei dem Verfahren sind auch die Deutsche Telekom, Telefonica Deutschland und Vodafone mit von der Partie. Frühere Versteigerungen haben dem deutschen Bund mehrere Milliarden in die Kassen gespült und dauerten drei bis sechs Wochen.

In Deutschland startet morgen die 5G-Auktion

Am Dienstag startet in die Deutschland die 5G-Frequenzauktion (Bild: Shutterstock)

Wenn die 5G-Frequenzauktion in Deutschland am Dienstag um zehn Uhr in der Früh beginnt, dürfen die Bieter nicht mehr frei mit der Aussenwelt kommunizieren. Kein Anbieter soll sich während der 5G-Auktion einen unfairen Vorteil verschaffen können. Während der Versteigerungsrunden sitzen die Vertreter der beteiligten Telekommunikations-Unternehmen in einem Mainzer Dienstgebäude der Bundesnetzagentur in abgeschirmten Räumen. Lediglich mit ihren Konzernzentralen dürfen sie über eine gesicherte Leitung Kontakt aufnehmen.