Umsatz von T-Mobile US schnellt um über 60 Prozent hoch

Fusion mit Sprint verleiht T-Mobile US Rückenwind (Bild: Wikimedia/ M. Taylor/ CCO)

Die Mobilfunkanbieterin T-Mobile US erhält durch die Fusion mit dem kleineren Konkurrenten Sprint kräftigen Rückenwind. Im zweiten Quartal sei der Umsatz um fast 61 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar geschnellt, wie die Deutsche-Telekom-Tochter bekannt gibt. Wobei das Sprint-Ergebnis erstmals in die Bilanz miteinbezogen wurde. Die Aktie kletterte nachbörslich gleich um mehr als sieben Prozent in die Höhe.

Telecom Italia weiterhin Partner von Huawei

Der umstrittene chinesische Netzwerkausrüster Huawei arbeitet mit der Telecom Italia weiter zusammen trotz des Ausschlusses aus dem Ausschreibungsverfahren für den 5G-Ausbau. "Natürlich sind wir traurig, es ist keine Party, aber wir arbeiten weiterhin mit TIM sowie mit Vodafone und anderen zusammen", sagte Huawei-Manager Luigi De Vecchis in einem Zeitungsinterview.

RTR warnt: Betrugsanrufe steigen wieder stark an

Die RTR-Meldestelle (Rundfunk- und Telekom Regulierungs-Gesellschaft) verzeichnet seit einigen Tagen wieder verstärkt Beschwerden zu Ping-Anrufen mit der Vorwahl von Tunesien (+ 216). Die Anrufe werden nach nur einmaligem Klingeln (engl.: "ping") wieder abgebrochen. Ruft man zurück, landet man unbemerkt bei teuren ausländischen Rufnummern oder Rufnummern von Satellitentelefonen.

Telefónica kann Frist zur Schliessung von LTE-Lücken nicht einhalten

Logo: Telefonica

Der Mobilfunknetzbetreiber Telefónica Deutschland hat bei der Bundesnetzagentur um eine Gnadenfrist beim LTE-Ausbau (4G) gebeten. Das geht aus einem Schreiben an den Beirat der Regulierungsbehörde hervor. Das Unternehmen gab in dem Schreiben zu, nicht alle 3040 LTE-Standorte, die innerhalb einer Nachholfrist bis Ende Juni fertiggestellt werden sollten, fristgerecht erfüllen zu können.

Telefonica Deutschland mit Klage gegen Netzagentur erneut abgeblitzt

Schlechter Wind für eine Klage von Telefonica in Deutschland (Symbolbild: Pixabay/ Nandr Bennett)

Der von der deutschen Bundesnetzagentur gewählte Weg, Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G zu versteigern, ist rechtmässig gewesen. Das deutsche Bundesverwaltungsgericht bestätigte in einem am gestrigen Donnerstag veröffentlichten Urteil die Entscheidung der Netzagentur zu einer Versteigerung. Das höchste deutsche Verwaltungsgericht wies deshalb eine Klage des Telekommunikationsunternehmens Telefonica Deutschland ab. Die Frequenzauktion hatte im vergangenen Jahr 6,5 Milliarden Euro eingebracht.

Huawei-Bann verursacht bei der Deutschen Telekom Bauchweh

Die Deutsche Telekom rechnet bei einem Huawei-Bann mit Milliardenkosten (Bild: DT)

Die Deutsche Telekom rechnet mit Kosten von mindestens 3 Mrd. Euro, sollte die Regierung in Berlin den Einsatz chinesischer Mobilfunktechnologie verbannen. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf ein Dokument, das ein Treffen zwischen Spitzenmanagern von Telekom und Huawei vorbereiten sollte. Es spiele den Fall durch, dass die Telekom auf chinesische Ausrüster im neuen 5G-Netz verzichten und schon verbaute Komponenten austauschen müsse. Der Prozess würde bis zu fünf Jahre dauern.

Telefonica Deutschland verkauft Funkmasten an spanische Telekominfrastrukturfirma Telxius

Logobild: Telefonica

Telefonica Deutschland (o2) mit Sitz in München trennt sich für 1,5 Mrd. Euro von Funkmasten. Käufer sei die ebenfalls zum spanischen Telefonica-Konzern gehörende Telekominfrastrukturfirma Telxius, teilte der Mobilfunker mit. Diese übernimmt insgesamt etwa 10.100 Mobilfunkstandorte, die sich grösstenteils auf Hausdächern befinden, sowie die dort montierte technische Infrastruktur. Telefonica Deutschland erhöht mit diesem Schritt die finanzielle Flexibilität.

RTR warnt vor neuen Betrugsmaschen

Die Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-Gesellschaft (RTR) warnt vor neuen Betrugsmaschen bei Anrufen und im Internet. Kriminelle sind sehr aktiv und kreativ, die Umstände verminderter Aufmerksamkeit oder die Unerfahrenheit vieler Menschen neu im Home-Office auszunutzen. Die RTR rät dringend, persönliche Daten an unbekannte Personen im Zweifel nicht weiterzugeben.

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