Vodafone Deutschland will Cell Broadcast bis Sommer 2022 implementieren

Sitz von Vodafone Deutschland in Düsseldorf (Bild: Vodafone)

Im Umgang mit schweren Unwettern und anderen Katastrophen könnte ein neues Mobilfunk-Warnsystem ab nächstem Jahr dafür sorgen, dass die Bevölkerung besser informiert ist und Todesfälle vermieden werden können. Die Einführung des Cell Broadcasts sei bis zum Ende des Sommers 2022 machbar, teilte der Netzbetreiber Vodafone auf Anfrage mit. Bei dem System werden Nachrichten wie Rundfunksignale an alle Handys geschickt, die in einer Zelle eingebucht sind. Im Gegensatz zu anderen Warnsystemen wie Nina oder Katwarn muss man keine App haben, um alarmiert zu werden.

Kurzzeitige Störung beim Mobilfunknetz der Swisscom im Raum Zürich

Erneute Panne bei Swisscom (Bild: kapi)

Das Mobilfunknetz der Swisscom war heute im Raum Zürich nach dem Mittag kurzzeitig gestört. Laut dem Telekomriesen sei die Panne binnen zehn Minuten behoben gewesen. Ursache der Störung sei ein Hardwarefehler gewesen, heisst es. Betroffen waren demnach Datenverbindungen über das 4G- und das 5G-Mobilnetz.

EU lanciert neuen Anlauf für einheitliche Ladekabel

Symbolbild: Pixabay

Die EU-Kommission will einem Insider zufolge im September einen Entwurf für einheitliche Ladekabel für mobile Geräte vorlegen. Das EU-Parlament hatte im vergangenen Jahr mit grosser Mehrheit für einen einheitlichen Standard für die 27 EU-Staaten gestimmt. Sie begründete dies mit dem Umweltschutz und Kundenfreundlichkeit. Einer Studie der Kommission zufolge wurden 2018 die Hälfte aller Handys in der EU mit einem Stecker des Typs USB Micro-B verkauft. Bei 29 Prozent war es dagegen ein USB-C- und bei 21 Prozent ein Lightning-Stecker.

Deutschland lanciert Unwetter-Frühwarnsystem "Cell Broadcast"

Deutschland setzt bei Hochwasserwarnungen künftig auf den Mobilfunk (Symbolbild: Kapi)

Das Hochwasser nach dem Starkregen vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat auch eine Technologie nach oben gespült, die als Warnsystem etwa bei drohenden Unwettern bisher in Deutschland als verpönt galt: Cell Broadcast. Damit sind Warnmeldungen über das Mobilfunknetz gemeint – und die anders als eine SMS nicht an bestimmte Mobilfunknummern gehen, sondern automatisch an alle in einem bestimmten Abschnitt des Netzes angemeldeten Mobiltelefone.

"Pegasus" späht weltweit Journalisten, Politiker und NGOs aus

Ein neuer Ausspähskandal (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Hunderte Journalisten, Politiker, Menschenrechtsaktivisten und Oppositionelle weltweit sind offenbar Opfer illegaler staatlicher Abhöraktionen geworden. Geheimdienste und Polizeibehörden mehrerer Länder haben demnach eine Cyberwaffe des israelischen Unternehmens NSO Group massiv missbraucht, um damit Mobiltelefone anzugreifen. Das zeigen Recherchen eines Medienverbunds, dem unter anderen „Zeit“, „Süddeutscher Zeitung“, NDR, WDR, „The Guardian“, „Le Monde“ sowie mehr als ein Dutzend weitere Redaktionen aus zehn Ländern angehören.

In Deutschland legt die Datennutzung im Mobilfunk massiv zu

Telfonica Deutschland: Massive Zunahme bei mobiler Datennutzung (Logo: Telfonica)

Beim Telekommunikationsunternehmen Telefonica Deutschland sind im ersten Halbjahr 2021 rund eine Milliarde Gigabyte an Datenvolumen über das O2-Netz transportiert worden. Dies entspricht gemäss Mitteilung einer Zunahme um 50 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. In den Jahren davor war das prozentuale Wachstum ähnlich stark.

Chef von Vodafone Deutschland fordert neue Auktionsregeln zum Mobilfunk-Lückenschluss

Hannes Ametsreiter (© Vodafone/ CC BY-SA 4.0)

Der Chef von Vodafone Deutschland, der frühere Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter fordert neue Regeln bei der Versteigerung von Mobilfunk-Frequenzen in Deutschland. Nur so könnten Versorgungslücken vor allem auf dem Land geschlossen werden, sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Bei der letzten Auktion seien Milliarden an den Staat geflossen, die für den Ausbau der Infrastruktur fehlten.

Lachen muss gemäss Bundesgericht die Baubewilligung für eine Mobilfunkantenne erteilen

Ortseingang von Lachen, von Altendorf her kommend (© Dietrich Michael Weidmann/ CC BY-SA 3.0)

Die Mobilfunkanbieterin Salt plant seit längerem beim Autobahnanschluss Lachen eine 25 Meter hohe Mobilfunkantenne. Nach Einsprachen verweigerte die Gemeinde 2019 jedoch die Baubewilligung. Auf Geheiss des Schwyzer Regierungsrats musste sie die Bewilligung allerdings gegen die eigene Überzeugung dennoch aussprechen.

Weltweiter Schlag gegen organisierte Kriminalität mittels Kryptohandys

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Das FBI und australische Ermittler hätten ein von Kriminellen genutztes Netzwerk gehackt und so Millionen verschlüsselter Nachrichten gelesen, teilten Beamte in Australien am gestrigen Dienstag mit. Das habe zu Razzien in 18 Ländern geführt, bei denen Hunderte Verdächtiger ins Netz gegangen und über 48 Mio. Dollar in Bargeld und Kryptowährungen beschlagnahmt worden seien.

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