Apple wegen Drosselung älterer iPhones zu 25 Millionen Euro Strafe verurteilt

Die Wettbewerbsbehörde in Frankreich warf dem Tech-Konzern vor, den Betrieb bestimmter iPhone-Modelle mit Updates künstlich verlangsamt und die Kunden darüber nicht informiert zu haben und verdonnerte das Unternehmen zu einer Strafzahlung in der Höhe von 25 Millionen Euro, wie zahlreiche Medien berichten. Apple soll das Urteil akzeptiert haben. Es hatte die Praxis bereits 2017 zugegeben, aber mit der Schonung der Akkus älterer Geräte begründet.

ZTE startet 5G-Offensive

Der chinesische Anbieter von Mobilfunk-Lösungen und Endgeräten für Unternehmens- und Privatkunden wird am Mobile World Congress 2020 Ende Februar im spanischen Barcelona eine Reihe neuer 5G-Endgeräte und weiter 5G-Netzwerktechnik vorstellen. Neben dem 5G-Smartphone der Serie ZTE Axon werden verschiedene 5G MBB-Produkte aus dem Bereich 5G CPE (Wlan-Router) und 5G-Module sowie ein neues Smartphone aus der Blade-Reihe präsentiert.

Emporia will den Absatz von Senioren-Handys bis 2022 verdoppeln

Der Linzer Seniorenhandy-Hersteller Emporia will den Absatz von derzeit 600.000 verkauften Smartphones und Tastenhandys bis 2022 verdoppeln und Marktführer in Europa werden. Gelingen soll das mit einer breit angelegten Wachstumsstrategie und personeller Verstärkung. Der Linzer Michael Führlinger (51), seit 30 Jahren in der Elektronik-Branche tätig, davon die letzten 18 Jahre geschäftsführender Gesellschafter bei Mediamarkt Linz und Saturn Salzburg, soll die Expansion maßgeblich vorantreiben.

Volker Libovsky ist neuer Präsident des Forum Mobilkommunikation

Volker Libovsky, CTIO von Magenta Telekom, ist neuer Präsident des Forum Mobilkommunikation (FMK) 2020. Er wurde im Rahmen der alljährlichen Neubestellung von der Generalversammlung des FMK einstimmig gewählt. Er bezeichnete in einer ersten Stellungnahme nach seiner Wahl den raschen Ausbau den 5G-Netzes in Österreich als derzeit vordringliche Aufgabe der Branche.

Deutschland: O₂-Netz überschreitet erstmals Exabyte-Marke

Logo: O2

In den deutschen Mobilfunknetzen sind 2019 erneut mehr Daten verbraucht worden als je zuvor. Telefonica knackte im O₂-Netz nach eigenen Angaben vom Donnerstag erstmals die Grenze von einem Exabyte – das entspricht einer Milliarde Gigabyte. So viel haben auch die Konkurrenten Telekom und Vodafone nach eigener Darstellung noch nie erreicht. 2018 lag der Datenverbrauch im O₂-Netz noch bei 662 Millionen Gigabyte.

4G-Versorgung in Deutschland teilweise hinter den Vorgaben

Symbolbild: Rawpixel

Beim Ausbau des Mobilfunknetzes 4G (LTE) in Deutschland kommen die Betreiber unterschiedlich gut voran – und erfüllen dabei nicht alle vom Bund festgelegten Vorgaben. Vor allem bei Telefonica gibt es nach eigenen Angaben noch grosse Lücken, wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervorgeht. Die drei grossen Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica mussten der für die Aufsicht zuständigen Behörde zu Jahresbeginn melden, wie viel Prozent der deutschen Haushalte sie mit dem schnellen LTE-Standard versorgen können.

T-Mobile US startet bisher grösstes 5G-Netz

T-Mobile US nimmt bislang grösstes 5G-Netz in den USA in Angriff (Logo: T-Mobile)

Die Telekom-Tochter T-Mobile US hat nach eigenen Angaben das bislang grösste 5G-Netz in den USA gestartet. 200 Millionen Menschen können den neuen Mobilfunkstandard nutzen, wie der drittgrösste US-Mobilfunkanbieter mitteilt. Damit betreibe T-Mobile US das grösste 5G-Netz des Landes und habe auf Anhieb die "Führungsposition" übernommen. Allerdings ist der 5G-Support bei T-Mobile noch stark beschränkt: Derzeit wird dabei nur der Frequenzbereich von 600 MHz benutzt, was auch erklärt, wie das Unternehmen so früh mit so einer grossen Abdeckung aufwarten kann.

EU-Kommission veröffentlicht Evaluierungsbericht zur Abschaffung der Roaming-Gebühren

Abschaffung der Roaminggebühren treibt Datenvolumen in die Höhe (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

Den dritten Sommer schon konnten Nutzer bei Reisen innerhalb der EU mobil Surfen ohne danach hohe Rechnungen fürchten zu müssen. Seit 15. Juni 2017 dürfen Mobilfunker keinen Aufschlag mehr für Datenroaming innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) verlangen. Seitdem ist das Datenvolumen enorm angestiegen. Das geht nun aus einem ersten, grossen Bericht der EU-Kommission hervor.

Deutsche Unternehmen können nun ihre eigenen 5G-Netze starten

5G: Deutsche Firmen dürfen eigene Netze bauen (Symbolbild: Kaspersky)

Firmen und Organisationen, die ihre Arbeit mit Hilfe der fünften Mobilfunkgeneration (5G) optimieren wollen, können künftig in Deutschland eigene 5G-Netze auf ihrem Gelände aufbauen. Die für die Nutzung der Frequenzen notwendige Gebührenverordnung wurde am gestrigen Mittwoch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Danach können Unternehmen und Organisationen die Nutzung lokaler 5G-Frequenzen ab heute Donnerstag beantragen.

Seiten

Mobilfunk abonnieren