Allison Kirkby, die neue Chefin des britischen Telekomkonzerns BT Group, verschärft den Sparkurs des Unternehmens. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2029 sollen jährlich drei Milliarden britische Pfund an Bruttokosten vermieden werden, wie BT am Headquarter in London bekannt gegeben hat. Bereits seit 2020 läuft bei der Beteiligung der Deutschen Telekom ein Kostensparprogramm. Allerdings sei dieses nun ein Jahr früher als geplant abgeschlossen worden. Im Mai des letzten Jahres hatte die BT Group auch einen massiven Stellenabbau kommuniziert.
Allison Kirkby sieht die BT Group am "Wendepunkt einer langfristigen Strategie, wie sie bekundete. So soll sich der freie Mittelzufluss (Free Cashflow) in den kommenden fünf Jahren mehr als verdoppeln. Für das aktuell neue Fiskaljahr, das im April gestartet ist, stellt die BT Group höchstens ein leichtes Wachstum des bereinigten Umsatzes in Aussicht. Dieser könnte aber auch auf dem Vorjahresniveau bei rund 20,8 Milliarden Pfund (24,2 Mrd Eur) verharren. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll auf 8,2 Milliarden Pfund klettern, nach 8,1 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Damit liegt BT Group unter den Erwartungen der Börsianer.
