Applied Materials mit schwachem Ausblick

Applied Materials: Sitz in Santa Clara (Foto; Olaf2, CC By-SA 4.0

Der auf Fertigungsanlagen für die Halbleiterindustrie fokussierte US-Konzern Applied Materials mit Sitz im kalifornischen Santa Clara erwirtschaftete im abgelaufenen dritten Quartal einen Umsatz in Höhe von 7,30 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem Plus von 8 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode und liegt über den Erwartungen der Börsianer, die mit 7,22 Milliarden gerechnet hatten.

KI-Boom beschert Cisco erneut starke Quartalszahlen

Foto: Kapi

Der US-Netzwerkausrüster Cisco profitiert weiterhin vom Boom beim Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) und präsentiert ein starkes Zahlenwerk für das Schlussquartal des Fiskaljahres 2024/2025. Konkret kletterte der Umsatz den Angaben des Konzerns mit Zentrale im kalifornischen San José zufolge im abgelaufenen Vierteljahr um acht Prozent auf 14,7 Milliarden Dollar und der Reingewinn um 14 Prozent auf 0,99 Dollar je Aktie.

Deutsche Telekom profitiert weiterhin von US-Mobilfunktochter T-Mobile

Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn (Bild: DT/CC BY-SA 3.0)

Bei der US-amerikanischen Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, brummt das Geschäft nach wie vor bestens. Deshalb hebt der Mutterkonzern in Bonn erneut die Jahresziele an. Konktet stieg im zweiten Quartal der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt lag das Plus bei 4,0 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda AL) erhöhte sich um 1,7 Prozent auf 11 Milliarden Euro. Damit übertrifft der Konzern die Schätzungen der Marktgurus, die 10,9 Milliarden Euro erwarteten, leicht.

Kosten für Integration von Vodafone drücken auf Halbjahresgewinn von Swisscom

Foto: Kapi

Swisscom hat die Zahlen für das erste Halbjahr 2025 bekannt gegeben. Dabei wurde offenkundig, dass die Kosten für die Integration von Vodafone Italia den Gewinn nach unten drückten. Konkret habe die Integration der 8-Milliarden-Euro teuren Übernahme im ersten Semester dieses Jahres 40 Millionen Euro verschlungen, lässt Swisscom wissen. Andererseits konnte der grösste Schweizer Telekomanbieter erst 14 Millionen Euro an Synergien herschlagen.

U-Blox kann Verkäufe im ersten Halbjahr 2025 deutlich steigern

Logobild: U-Blox

Die auf Halbleiterbausteine für Elektroniksysteme im Bereich der Positionierung und drahtlosen Kommunikation für den Konsumgüter-, Industriegüter- und Automobilmarkt fokussierte U-Blox konnte ihre Verkäufe im ersten Halbjahr 2025, ohne das im Juni verkaufte Mobilfunkgeschäft, um ein Drittel auf 123,4 Millionen Franken steigern. Zu konstanten Wechselkursen wären sie zwei Prozentpunkte höher ausgefallen.

Ascom mit stagnierendem Umsatz aber deutlich mehr Gewinn

Logobild: Ascom

Der auf Spitalkommunikationslösungen fokussierte Hightech-Konzern Ascom konnte im ersten Halbjahr 2025 seinen Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode nur marginal um 0,2 Prozent auf 140,0 Millionen Franken steigern. Währungsbereinigt sank der Umsatz sogar um 1,5 Prozent. Aufgrund eines Sparprogramms konnte Ascom beim operativen Gewinn jedoch deutlich zulegen. Konkret kletterte der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda um 15,2 Prozent auf 12,1 Millionen Franken, die entsprechende Ebitda-Marge stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent.

Umsatzwachstum von Snap eingebremst

Symbolbild: Snap

Snap, die Beteiberin des Instant-Messaging-Dienstes Snapchat, konnte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zwar den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 8,1 Prozent auf 1,34 Milliarden Dollar steigern, das ist jedoch das geringste Quartalwachstum seit einem Jahr. Andererseits weitete sich der Nettoverlust auf 263 Millionen Dollar von 249 Millionen vor Jahresfrist aus. Das liess den Aktienkurs zunächst um 15 Prozent nach unten rasseln.

Datenanalysefirma Palantir legt umsatzmässig um 48 Prozent zu

Logobild: Palantir

Die auf die Analyse grosser Datenmengen und die Herstellung digitaler Ontologien von Unternehmens- und Projektdaten spezialisierte Palantir mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado profitiert stark von künstlicher Intelligenz (KI). Im vergangenen Quartal stieg nach Angaben des für die Zusammenarbeit mit US-Sicherheitsbehörden bekannten Unternehmens der Umsatz im Jahresvergleich um 48 Prozent auf gut eine Milliarde Dollar (rund 870 Mio. Euro).

Amazon legt deutlich zu

Logobild: Amazon

Der Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 13 Prozent auf 167,7 Milliarden Dollar steigern. Dabei wuchsen die Erlöse aus Werbung besonders stark, nämlich um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 15,7 Milliarden Dollar.

Nintendo kann Quartalsumsatz aufgrund des Verkaufsstarts der Switch-2-Konsole mehr als verdoppeln

Nintendo-Sitz in Kyoto (Bild: K/ CC BY-SA 3.0

Nintendo konnte den Umsatz in dem am 30. Juni zu Ende gegangenen Auftaktquartal seines neuen Fiskaljahres im Vergleich zur selben Vorjahresperiode mehr als verdoppeln. Konkret schnellt er um 132 Prozent auf 572,36 Milliarden Yen (rund 3,34 Mrd Euro) hoch. Geschuldet ist dies der neuen Konsole Switch 2, von denen der japanische Konzern binnen zweier Monate mehr als sechs Millionen Geräte verkaufen konnte. Der Gewinn wuchs um 18,6 Prozent auf 96 Milliarden Yen (560 Mio Euro).

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