Meta mit Umsatzsprung aber Gewinneinbruch wegen hoher Steuerrückstellung

Sitz von Meta in Menlo Park (Bild:Shutterstock)

Die Facebook-Mutter Meta hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzsprung von 26 Prozent auf 51,24 Milliarden US-Dollar hingelegt und damit die Analystenerwartungen deutlich übertroffen. Allerdings liess eine massive Steuerrückstellung von 15,93 Milliarden US-Dollar den Gewinn je Aktie auf 1,05 US-Dollar einbrechen. Analysten hatten 6,71 US-Dollar erwartet, weshalb der Aktienkurs nachbörslich um sieben Prozent absackte.

Microsoft erneut mit starkem Quartalszahlenwerk

Foto: Kapi

Der US-Software-Gigant Microsoft mit Sitz in Redmond legt erneut starke Quartalszahlen vor. Speziell die Cloudsparte Azure brummt kräftig. Konkret verzeichnete die Windwos-Erfinderin im ersten Geschäftsquartal ihres neuen Fiskaljahres einen Umsatz von 77,67 Milliarden US-Dollar und lag damit deutlich über den Erwartungen der Analysten (75,33 Milliarden). Der Gewinn je Aktie belief sich auf 4,13 US-Dollar (bereinigt) – auch hier wurden die Schätzungen (3,67 US-Dollar) klar übertroffen.

Googles Konzernmutter Alphabet übertrifft die Erwartungen

Bildquelle:iStock

Alphabet, der Mutterkonzern von Google, konnte im vergangenen dritten Quartal einen Umsatz in Höhe von 102,35 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Damit schlägt der Internetriese die Expertenerwartungen, die 99,963 Milliarden US-Dollar auf der Liste stehen hatten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres standen noch Einnahmen von 88,251 Milliarden US-Dollar zu Buche.

Logitech auch im zweiten Quartal über den Erwartungen

Logitech-Zentrale (Bild: Logitech)

Die schweizerisch-amerikanische Computerzubehörspezialistin Logitech meldet auch für das zweite Quartal ihres laufenden Fiskaljahres 2025/26 starke Zahlen. Der Konzern übertrifft sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn durchwegs die Erwartungen der Analysten. Für das wichtige Weihnachtsquartal erwartet Logitech weiteres Wachstum.

Chipkonzern SK Hynix fährt Rekordgewinn ein

Bildquelle: SK Hynix

Der Boom im Bereich Künstlicher Intelligenz hat dem südkoreanischen Chiphersteller SK Hynix im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Rekordgewinn beschert. Zudem hat der Nvidia-Zulieferer bereits seine gesamte Produktion für das kommende Jahr verkauft. Konkret stieg der operative Gewinn im dritten Jahresviertel im Vergleich zum Vorjahr um 62 Prozent auf 11,4 Billionen Won (8,02 Milliarden Dollar), dies bei einem Umsatz von 24,4 Billionen Won.

Temenos verdient mehr als erwartet

Logobild: Temenos

Die Schweizer Bankensoftwarespezialistin Temenos mit Sitz in Genf hat im dritten Quartal des laufenden Jahres besser gewirtschaftet, als von den Analysten erwartet. So stieg der Umsatz in den Monaten von Juli bis September 2025 im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 12 Prozent auf nunmehr 258,5 Millionen US-Dollar. Wobei allerdings das Geschäft mit Fondsadministration-Software (Multifonds) aus dem Vorjahr herausgerechnet wurde, denn Temenos hatte dieses per Ende Mai 2025 verkauft.

Sparkurs und Finanzspritzen: Intel schreibt wieder Milliardengewinn

Milliardenbrise für die Fahnen Intels (Bildquelle: ICT)

Nach einem radikalen Sparkurs und Milliardeninvestitionen der US-amerikanischen Regierung sowie des Konkurrenten Nvidia ist Intel wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nicht zuletzt auch wegen niedrigerer roter Zahlen in der Fertigung verbuchte der Chipriese im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres einen Überschuss von 4,1 Milliarden Dollar. Dies nach einem Verlust von 16,6 Milliarden Dollar in derselben Vorjahresperiode. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar.

Nokias Geschäft mit Netzinfrastruktur brummt

Logobild: Nokia

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia überrascht mit einem guten Zahlenwerk für das dritte Quartal. Vor allem in den Bereichen Netzwerk-Infrastruktur, sowie optische Netzwerke konnte der skandinavische Konzern zulegen. Der bereinigte Betriebsgewinn sank im dritten Quartal zwar um 10 Prozent auf 435 Millionen Euro, Analysten hatten jedoch noch mit deutlich weniger kalkuliert. Die Jahresprognose wurde in der Folge hinaufbuchstabiert.

Teamviewer legt leicht zu

Logobild: Teamviewer

Der deutsche Softwarehersteller Teamviewer mit Zentrale in Göppingen legte im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres umsatzmässig auf Pro-forma-Basis im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um währungsbereinigte 4 Prozent auf 192 Millionen Euro zu. Das bereinigte Ebitda stieg um 1 Prozent auf 87,7 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge sank um einen Prozentpunkt auf 46 Prozent, wie das Unternehmen bekannt gibt.

Texas Instrument wächst kräftig, schwächelt aber beim Ausblick

Sitz von TI in Dallas (Bild: TI, Flickr)

Dem US-Chiphersteller Texas Instruments (TI) mit Zentrale im texanischen Dallas machen die US-Importzölle und der Handelsstreit mit China zu schaffen. So wartet der auf Analog-Prozessoren fokussierte Konzern mit einem eher enttäuschenden Quartalsergebnis und einem zurückhaltenden Ausblick auf. Zwar stieg der Umsatz im abgelaufenen Vierteljahr um 17 Prozent auf 4,74 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den Markterwartungen. Der Gewinn hingegen legte weniger stark als erhofft zu auf 1,48 Dollar je Aktie.

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