Zur-Rose-Rivalin Shop Apotheke rutscht in die roten Zahlen

Sitz der Shop-Apotheke im niederländischen Venlo (Bild: zVg)

Die niederländische Online-Arzneimittelhändlerin Shop Apotheke mit Zentrale in Venlo ist im Auftaktquartal des neuen Jahres operativ in die roten Zahlen abgedriftet. Das Unternehmen macht dafür höhere Ausgaben verantwortlich. Konkret habe der um Sondereffekte bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fast 4,3 Millionen Euro betragen, lässt die Shop Apotheke wissen. Vor Jahresfrist stand noch ein operativer Gewinn von knapp 5,7 Millionen Euro zu Buche.

Ebay mit Umsatz- und Gewinneinbruch

Bei der Online-Handels- und Auktionsplattform Ebay sind die Geschäfte nach dem Ende des Pandemie-bedingten Intenet-Shopping-Booms deutlich abgeflaut. Im ersten Quartal gingen die Umsätze im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um sechs Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar (rund 2,45 Milliarden Schweizer Franken) zurück, wie der kalifornische Konzern wissen lässt.

Logitech schlägt die Erwartungen

Logitech mit gutem Quartal (Bild: Logitech)

Der amerikanisch-schweizerische Computerzubehörspezialist Logitech hat im Schlussquartal 2021/22 die hohen Ergebnisse aus dem Vorjahr erwartungsgemäss nicht erreicht und im Jahresvergleich weniger umgesetzt und verdient. Trotzdem erzielte der Computerzubehör-Hersteller im Gesamtjahr einen Rekordumsatz und schlägt mit den veröffentlichten Zahlen die Erwartungen der Analysten.

Servicenow legt umsatzmässig kräftig zu

Wächst deutlich: Servicenow (Bild: zVg)

Die US-amerikanische Workflow-Plattform-Anbieterin Servicenow ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 kräftig gewachsen. Konkret legte der Umsatz des im kalifornischen Santa Clara domizilierten Unternehmens im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 27 Prozent auf 1,722 Mrd. US-Dollar zu. Dabei stieg der Bereich Subscriptions um 26 Prozent auf 1,631 Mrd. US-Dollar.

Intel muss schrumpfendem PC-Markt Tribut zollen

Intel-Headquarters im kalifornischen Santa Clara (Bild:Intel)

Der US-amerikanische Chip-Riese Intel mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara muss dem Abflauen des Corona-bedingten Booms in der PC-Branche Tribut zollen. Im ersten Quartal des neuen Jahres sank der Umsatz im Vergleich zur selben Periode des Vorjahres um sieben Prozent auf 18,4 Milliarden Dollar (17,5 Mrd Euro). Ein wesentlicher Gründ für den Rückgang war das Schrumpfen des Geschäfts mit Notebook-Chips um 14 Prozent auf knapp sechs Milliarden Dollar, wie Intel selber bekannt gegeben hat.

Swisscom übertrifft die Erwartungen

Schlägt die Erwartungen: Swisscom (Foto: Karlheinz Pichler)

Der Schweizer Telekom-Branchenprimsu Swisscom hat im Auftaktquartal des neuen Jahres etwas weniger umgesetzt und verdient als in der Vergleichsperiode des Vorjahes. Während der Umsatz moderat zurückging, gab es beim Reingewinn einen deutlichen Rückgang. Allerdings spielten hier Sonderfaktoren eine massgebliche Rolle. Ohne diesen wäre er höher als im letzten Jahr gewesen. Insgesamt überrascht Swisscom die Analysten mit der aktuellen Quartalsbilanz aber positiv.

Spotify weiter auf Wachtumskurs

Spotify-Sitz in Stockholm (Bild: Erik Stattin/CC BY-SA 3.0)

Die schwedische Musikstreaming-Anbieterin Spotify konnte im vergangenen Quartal trotz der Kontroverse um den Podcast-Star Joe Rogan weiter zulegen. Konkret schloss der Branchenprimus aus Stockholm das letzte Vierteljahr mit 182 Millionen Abo-Kunden ab und damit mit um zwei Millionen mehr als Ende 2021. Spotify verdaute damit auch den schlagartigen Verlust von 1,5 Millionen Kunden in Russland, wo der Dienst angesichts der internationalen Sanktionen wegen des Krieges in der Ukraine den Betrieb einstellte.

Software AG besser als erwartet

Bild: Software AG

Die in Darmstadt domizilierte Software AG überrascht poitiv. Das nach SAP zweitgrösste deutsche Softwarehaus hat im ersten Quartal dieses Jahres deutlich mehr verdient als erwartet. Beim operativen Ergebnis machten die Darmstädter einen Sprung von mehr als zwei Dritteln nach oben. Beim Gesamtumsatz legten die Darmstädter im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 13 Prozent auf 206 Millionen Euro zu. Damit lagen die Erlöse klar über den Erwartungen der Analysten.

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