Ericsson in mehreren Kernbereichen unter den Erwartungen

Logobild: Ericsson/ICTK

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hat seine Zahlen für das erste Quartal 2026 bekannt gegeben. Die Ergebnisse bleiben in mehreren Kernbereichen hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Vor allem hat der Konzern aufgrund der verhaltenen Nachfrage nach Telekommunikationsausrüstung und höheren Chipkosten im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres weniger verdient.

KI-Boom treibt Gewinn von TSMC auf neues Rekordhoch

Logobild: TSMC

Der taiwanesische Chipriese TSMC hat seine Zahlen für das erste Quartal 2026 veröffentlicht und dabei die Erwartungen deutlich übertroffen. Der anhaltende Boom bei KI-Chips hat den Gewinn auf ein neues Rekordhoch katapultiert. Konkret legte er um 58 Prozent auf rund 572,5 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 15,4 Mrd Euro) zu, wie der weltgrösste Auftragschiphersteller und wichtige Zulieferer von Nvidia und Apple wissen lässt.

Tata Consultancy Services schliesst Geschäftsjahr mit auftragsstarkem Schlussquartal ab

Bild: TCS

Das global agierende indische IT-Beratungsunternehmen Tata Consultancy Services (TCS) mit Zentrale in Mumbai hat seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 bekanntgegeben. Der Umsatz belief sich laut Mitteilung auf 30,017 Milliarden US-Dollar, was einem währungsbereinigten Minus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Jahr davor entspricht. Die operative Marge lag bei 25 Prozent (Nettomarge: 19,8 Prozent).

Samsung mit historischen Rekordzahlen

Logobild: Samsung

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat seine vorläufigen Ergebnisse für das erste Quartal (Q1) 2026 veröffentlicht und dabei historische Rekordzahlen vermeldet. Der Bericht übertrifft die Erwartungen der Analysten bei weitem und zeigt ein massives Wachstum, hauptsächlich getrieben durch den Boom bei künstlicher Intelleginz (KI).

Quickline mit leichtem Umsatzplus

Logobild: Quickline

Der Telekommunikationsanbieter Quickline mit Sitz in Nidau konnte seinen Umsatz 2025 im Vergleich zum Jahr davor geringfügig um 0.4 Prozent auf 249 Millionen Franken steigern. Auch die Kundenzahlen stiegen gemäss Mitteilung leicht. "Bedauerlicherweise haben wir 2025 die Wasserwerke Zug (WWZ), einen der Verbundpartner, verloren. Erfreulicherweise konnten wir drei neue Aktionäre hinzugewinnen und werden mit ihnen neue Potenziale erschliessen", sagt Egon Perathoner, CEO von Quickline.

Huawei mit moderatem Wachstum

Logobild: Kapi

Der chinesische ITK-Riese Huawei hat ein stabiles Jahr mit moderatem Wachstum hinter sich, das insbesondere durch das Smartphone-Geschäft und die Automobilsparte gestützt wurde, während das Cloud-Geschäft leicht rückläufig war. Konkret erwirtschaftete Huawei einen Umsatz in Höhe von 880,9 Milliarden Yuan respektive 127 Mrd. US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum jahr davor (862,1 Mrd. Yuan).

Salt kann deutlich zulegen

Logobild: Salt

Die Nummer drei am schweizerischen Telekommarkt, Salt, konnte im vergangenen Jahr deutlich mehr umsetzen und verdienen. Konkret kletterte der Umsatz Der Umsatz im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent auf 1,19 Milliarden Franken, wie es in einer Aussendung dazu heisst. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Abzug der Leasingkosten (EbitdAaL) stieg sogar um 8,8 Prozent auf 514,1 Millionen Franken. Die entsprechende Marge verbesserte sich der Info zufolge auf 43,4 Prozent von 41,6 Prozent im Vorjahr.

Softwareone kehrt in die Gewinnzone zurück

Logobild: zVg

Die auf Software- und Cloud-Lösungen ausgerichtete IT-Dienstleisterin Softwareone mit Zentrale in Stand im Kanton Nidwalden kehrte 2025 in die Gewinnzone zurück, nachdem das Jahr davor noch durch Sondereffekte belastet war. Nach einem schwierigen ersten Halbjahr 2025 mit Umsatzrückgängen gelang im weiteren Verlauf die Wende.

Eraneos legt umsatzmässig um 16,7 Prozent zu

Oliver Vaterlaus, CEO Eraneos Group (Bild: zVg)

Die internationale Tech-Beratungsgruppe Eraneos mit Hauptsitz in Zürich konnte ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Jahr davor um 16,7 Prozent auf nunmehr 310 Millionen Franken steigern. Geschuldet ist das Wachstumsplus vor allem der Integration der dänischen Strategieberatung Hildebrandt & Brandi sowie der schwedischen Beratungsboutique Lynxeye in die Eraneos Group. Beide Akquisitionen erweiterten gezielt die strategischen Kernfelder von Eraneos und stärkten die Marktpräsenz in Nordeuropa, heisst es in einer Aussendung dazu.

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