SAP mit Sicherheitsmängel bei seinen Cloud-Anwendungen

Bild: SAP

SAP hat Sicherheitsmängel bei Cloud-Anwendungen ausgemacht. Einige Produkte erfüllen derzeit nicht alle vertraglich vereinbarten oder gesetzlich vorgeschriebenen IT-Sicherheitsstandards, wie der Walldorfer Softwarekonzern mitteilte. SAP will die Mängel bis Sommer beseitigt haben. Die Ausgaben dafür erforderten keine Änderungen am Ausblick, hiess es.

Whitepaper: Rechtliche Risiken bei Nutzung internationaler Cloud-Anbieter

Das Kölner Cloud-Technologieunternehmen Gridscale und die Wirtschaftskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek veröffentlichen ein umfassendes Kompendium zu rechtlichen Fallstricken beim Cloud Computing. Der praxisnahe Ratgeber geht dabei über die gängigen Schlagworte zu Datenschutz und Datensicherheit hinaus und liefert Business- und IT-Entscheidern Hintergrundinformationen und konkrete Hilfestellungen bei der Auswahl des für sie passenden Cloud-Anbieters.

Abacus lanciert Cloud-basiertes Tool zur Zeiterfassung

Sitz von Abacus in Wittenbach (Foto: Karlheinz Pichler)

Das Ostschweizer Softwarehaus Abacus Research mit Sitz in Wittenbach hat mit "Abatime" ein Cloud-basiertes Instrument zur Zeiterfassung angekündigt. Es ist laut Mitteilung auf die Bedürfnisse von Kleinunternehmen zugeschnitten, lasse sich rasch, unkompliziert und ohne Vorinvestitionen in Betrieb nehmen und decke alle Anforderungen des Gesetzgebers bezüglich der betrieblichen Arbeitszeitkontrolle ab. Zur Entwicklung der Lösung hat Abacus mit dem Lausanner EPFL-Spin-off Arcanite zusammengespannt und gemeinsame Sache gemacht.

WK Wien: Heimischen Cloud-Anbietern in der Krise den Vorrang geben

Die Wirtschaftskammer Wien (WK) spricht sich dafür aus, in der Corona-Krise und darüber hinaus heimischen Cloud-Anbietern den Vorrang zu geben. Mit dem Gütesiegel "Austrian Cloud" zertifizierte Anbieter garantieren Datenschutz und -sicherheit während ausländische Anbieter neben der fehlenden Rechtssicherheit nicht gefeit vor staatlichen Eingriffen sein sollen.

Alibaba investiert massiv in den Ausbau des Cloud-Geschäfts

Logo: Alibaba

Der 1999 vom ehemaligen Englischlehrer Jack Ma gegründete chinesische Internet-Gigant Alibaba will über drei Jahre hinweg insgesamt 200 Milliarden Yuan oder umgerechnet etwas mehr als 26,98 Milliarden Schweizer Franken in den Ausbau des rasch wachsenden Geschäftes mit Datendienstleistungen über die Cloud stecken. Unter anderem plant das chinesische Amazon-Pendant eine Erhöhung der Anzahl von Rechenzentren, um so die Cloud-Angebote in noch mehr Ländern tragen zu können. Zudem sollen auch enorme Summen in den Ausbau von Technologien wie der Künstlichen Intelligenz (AI) gebuttert werden.

Bundesrat lässt Machbarkeit einer "Swiss Cloud" prüfen

Symbolbild: Fotolia/ Alexey Blogoodf

Der Bundesrat hat entschieden, dass in Zusammenarbeit mit den Kantonen sowie Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft vertiefte Abklärungen zum Bedarf, der Ausgestaltung, der Notwendigkeit und der Machbarkeit einer "Swiss Cloud" durchgeführt werden. Bis Ende Juni 2021 soll der Bundesrat über die Ergebnisse informiert werden, heisst es in einer Aussendung dazu. Aufzuzeigen sei dabei auch der Handlungsbedarf zur Verbesserung der Datensouveränität und zur Minimierung der Abhängigkeit von internationalen Public-Cloud-Anbietern.

Somnitec betreibt weiterhin die IT-Infrastrukut von Songwon

Logobild: Somnitec

Die Songwon Industrial Gruppe, der weltweit zweitgrösste Hersteller von Polymerstabilisatoren und einer der Hauptakteure im Bereich Sonderchemikalien mit Standorten auf der ganzen Welt, löst das bestehende ERP Dynamics AX 2012 durch Microsoft Dynamics 365 for Finance & Operations ab und lässt ihre komplette IT-Infrastruktur auch in Zukunft in der private Cloud in den Rechenzentren des bestehenden Partners Somnitec betreiben.

Fast die Hälfte aller Cyberbedrohungen sind Cloud-basiert

Symbolbild: Pixabay/ Wynpnt

Cyberkriminelle nutzen offenbar immer mehr die Cloud als effektive Methode, um unerkannt Attacken zu reiten. Laut dem neuen "Cloud and Threat Report" der Cloud-Security-Spezialistin Netskope stammen bereits 44 Prozent der Bedrohungen aus der Cloud. "Wir beobachten, dass immer komplexere Angriffstechniken über Cloud-Anwendungen hinweg eingesetzt werden. Diese reichen von Cloud-Phishing und Malware-Verteilung über Cloud Command and Control bis hin zur Exfiltration von Cloud-Daten", konstatiert Ray Canzanese, Threat Research Director bei Netskope.

AWS stellt Linux-System "Bottlerocket" für Container-Hosts vor

Amazons Bottlerocket ist ein kleiner Container-Host (Grafik: Amazon)

Amazons Cloud-Sparte AWS (Amazon Web Services) hat mit "Bottlerocket" ein Linux-System vorgestellt, das für den Einsatz als Container-Host gedacht ist. Gemäss Mitteilung soll das System die jahrelangen Erfahrungen Amazons im Container-Ökosystem widerspiegeln. Bottlerocket setzt auf einem minimalen Linux-Kernel auf, nutzt die Glibc sowie auch Grub. Als Init-System wird Systemd verwendet, für Netzwerkverbindungen baut man auf Wicked, das von Suse erstellt wird. Für die Container-Laufzeitumgebung sollen Containerd von Docker sorgen.

SAP sieht im Cloudgeschäft höhere Margen möglich

Bild: SAP

Der CFO (Chief Financial Officer) des deutschen ERP- und Cloud-Riesen SAP, Luka Mucic, sieht in den zukunftsträchtigen Bereichen Software as a Service (SaaS) und Platform as a Service (PaaS) Bruttomargen von mehr als 80 Prozent "absolut machbar". Diese Hoffnungsträger würden sich damit vom Feld Infrastructure as a Service (IaaS) klar unterscheiden, das weniger hohes Margenpotenzial habe, so der Finanz-Boss gegenüber der deutschen "Börsenzeitung".

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