Chinesischer Online-Handelsriese Alibaba fährt Milliardenverlust ein

Milliardenverlust: Alibaba (Bild: Alibaba)

Für den chinesischen Online-Handelsriesen Alibaba stand im abgelaufenen Quartal ein Milliardenverlust zu Buche. Als Grund werden schlecht laufende Investments angegeben. Konkret fiel ein Verlust von 20,6 Milliarden Yuan (2,8 Milliarden Euro) an, wie das Unternehmen in Hangzhou verlauten liess. Zum Vergleich: Im selben Vorjahreszeitraum wies Alibaba noch einen Gewinn von etwa 5,4 Milliarden Yuan aus. Börsianer hatten für das zweite Quartal des laufenden Fiskaljahres mit einem Nettogewinn von 18,8 Milliarden Yuan gerechnet.

VMware und Alibaba lancieren gemeinsamen Public-Cloud-Service

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Mit "Alibaba Cloud VMware Service" haben VMware und Alibaba Cloud einen gemeinsamen Public-Cloud-Service angekündigt. Der Dienst integriert gemäss Mitteilung VMware-Tools, -Kompetenzen und -Prozesse vor Ort und stellt einen vSphere-basierten, dedizierten Infrastruktur-Cloud-Service in der Alibaba Public Cloud zur Verfügung. Mit dem Dienst könnten Anwendungsunternehmen auf die Skalierbarkeit und Flexibilität der Alibaba Cloud zugreifen und gleichzeitig die vertraute VMware-Unternehmensinfrastruktur und Managementfunktionen nutzen, heisst es.

Alibaba mit weniger Gewinn als erwartet

Logo: Alibaba

Alibaba konnte den Umsatz im zweiten Geschäftsquartal (Ende September) des laufenden Fiskaljahres um fast 30 Prozent auf knapp 201 Milliarden Yuan steigern. Ohne die Erlöse der vor rund einem Jahr übernommenen Supermarktkette Sun Art, betrug das Wachstum 16 Prozent. Damit verfehlte Alibaba die Erwartungen der Analysten genauso wie bei den Gewinnkennziffern. Lediglich im Cloud-Geschäft übertraf der Konzern die Erwartungen.

Alibaba entlässt Manager nach Missbrauchsvorwürfen

Alibaba will stärker gegen Belästigung am Arbeitsplatz vorgehen (Bild:Alibaba)

Der chinesische Technologiekonzern Alibaba hat einen des sexuellen Übergriffs verdächtigten Manager entlassen und will nun stärker gegen Belästigungen am Arbeitsplatz vorgehen. Allerdings stand das Unternehmen da schon medial wegen Inaktivität stark unter Beschuss. Denn Alibaba agierte erst, nachdem das Opfer – eine Mitarbeiterin – im internen Firmennetzwerk ihren Manager und einen Kunden des sexuellen Übergriffs beschuldigte und erklärte, Vorgesetzte wie auch die Personalabteilung hätten die Angelegenheit nicht ernst genommen und seien fünf Tage lang nicht tätig geworden.

Alibaba in China zu Milliardenstrafe verdonnert

Alibaba muss tief in die Tasche greifen (Logo: Alibaba)

Das chinesische Amazon-Pendant Alibaba muss tief in die Tasche greifen, denn Chinas Marktaufsicht hat den Konzern wegen Verstössen gegen das Wettbewerbsrecht zu einer Busse in Höhe von 18 Milliarden Yuan (2,54 Milliarden Schweizer Franken) verdonnert. Laut chinesischen Staatsmedien, habe die Online-Handelsplattform ihre beherrschende Marktposition ausgenutzt, um Händler zu bestrafen, die ihre Waren auf konkurrierenden Plattformen angeboten hätten. Damit behindere Alibaba den Wettbewerb.

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