Dropbox verdankt Corona-Krise ersten Quartalsgewinn

Schreibt erstmals Gewinn: Dropbox (Logo: Dropbox)

Dem Corona-bedingten Trend zum Home Office verdankt der Online-Speicherdienst Dropbox seinen ersten Quartalsgewinn. Konkret darf das Unternehmen mit Zentrale in San Francisco 39,3 Millionen Dollar Gewinn in seine Bücher eintragen. Zum Vergleich: In der Vergleichsperiode des Vorjahres stand noch ein Verlust in Höhe von 7,7 Millionen Dollar zu Buche. Der Umsatz kletterte um 18 Prozent auf 455 Millionen Dollar.

Netapp schnappt sich Cloudjumper

Übernimmt Cloudjumper: Netapp (Logobild: Netapp)

Die auf Cloud-Datendienste fokussierte US-amerikanische Netapp übernimmt mit Cloudjumper ein Unternehmen, das Cloud-Software für Virtual Desktop Infrastructures (VDI) und Remote Desktop Services (RDS) anbietet. Mit dem Kauf will Netapp gemäss Mitteilung seine Expertise in Sachen Virtual Desktop Services (VDS) und Applikationsmanagements ausbauen und künftig Gesamtlösungen zur Verfügung stellen, die neben der Implementierung auch das Management, Monitoring und Optimierung dieser VDS-Umgebungen in der Public Cloud ihrer Wahl ermöglichen sollen.

SAP mit Sicherheitsmängel bei seinen Cloud-Anwendungen

Bild: SAP

SAP hat Sicherheitsmängel bei Cloud-Anwendungen ausgemacht. Einige Produkte erfüllen derzeit nicht alle vertraglich vereinbarten oder gesetzlich vorgeschriebenen IT-Sicherheitsstandards, wie der Walldorfer Softwarekonzern mitteilte. SAP will die Mängel bis Sommer beseitigt haben. Die Ausgaben dafür erforderten keine Änderungen am Ausblick, hiess es.

Whitepaper: Rechtliche Risiken bei Nutzung internationaler Cloud-Anbieter

Das Kölner Cloud-Technologieunternehmen Gridscale und die Wirtschaftskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek veröffentlichen ein umfassendes Kompendium zu rechtlichen Fallstricken beim Cloud Computing. Der praxisnahe Ratgeber geht dabei über die gängigen Schlagworte zu Datenschutz und Datensicherheit hinaus und liefert Business- und IT-Entscheidern Hintergrundinformationen und konkrete Hilfestellungen bei der Auswahl des für sie passenden Cloud-Anbieters.

Abacus lanciert Cloud-basiertes Tool zur Zeiterfassung

Sitz von Abacus in Wittenbach (Foto: Karlheinz Pichler)

Das Ostschweizer Softwarehaus Abacus Research mit Sitz in Wittenbach hat mit "Abatime" ein Cloud-basiertes Instrument zur Zeiterfassung angekündigt. Es ist laut Mitteilung auf die Bedürfnisse von Kleinunternehmen zugeschnitten, lasse sich rasch, unkompliziert und ohne Vorinvestitionen in Betrieb nehmen und decke alle Anforderungen des Gesetzgebers bezüglich der betrieblichen Arbeitszeitkontrolle ab. Zur Entwicklung der Lösung hat Abacus mit dem Lausanner EPFL-Spin-off Arcanite zusammengespannt und gemeinsame Sache gemacht.

WK Wien: Heimischen Cloud-Anbietern in der Krise den Vorrang geben

Die Wirtschaftskammer Wien (WK) spricht sich dafür aus, in der Corona-Krise und darüber hinaus heimischen Cloud-Anbietern den Vorrang zu geben. Mit dem Gütesiegel "Austrian Cloud" zertifizierte Anbieter garantieren Datenschutz und -sicherheit während ausländische Anbieter neben der fehlenden Rechtssicherheit nicht gefeit vor staatlichen Eingriffen sein sollen.

Alibaba investiert massiv in den Ausbau des Cloud-Geschäfts

Logo: Alibaba

Der 1999 vom ehemaligen Englischlehrer Jack Ma gegründete chinesische Internet-Gigant Alibaba will über drei Jahre hinweg insgesamt 200 Milliarden Yuan oder umgerechnet etwas mehr als 26,98 Milliarden Schweizer Franken in den Ausbau des rasch wachsenden Geschäftes mit Datendienstleistungen über die Cloud stecken. Unter anderem plant das chinesische Amazon-Pendant eine Erhöhung der Anzahl von Rechenzentren, um so die Cloud-Angebote in noch mehr Ländern tragen zu können. Zudem sollen auch enorme Summen in den Ausbau von Technologien wie der Künstlichen Intelligenz (AI) gebuttert werden.

Bundesrat lässt Machbarkeit einer "Swiss Cloud" prüfen

Symbolbild: Fotolia/ Alexey Blogoodf

Der Bundesrat hat entschieden, dass in Zusammenarbeit mit den Kantonen sowie Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft vertiefte Abklärungen zum Bedarf, der Ausgestaltung, der Notwendigkeit und der Machbarkeit einer "Swiss Cloud" durchgeführt werden. Bis Ende Juni 2021 soll der Bundesrat über die Ergebnisse informiert werden, heisst es in einer Aussendung dazu. Aufzuzeigen sei dabei auch der Handlungsbedarf zur Verbesserung der Datensouveränität und zur Minimierung der Abhängigkeit von internationalen Public-Cloud-Anbietern.

Somnitec betreibt weiterhin die IT-Infrastrukut von Songwon

Logobild: Somnitec

Die Songwon Industrial Gruppe, der weltweit zweitgrösste Hersteller von Polymerstabilisatoren und einer der Hauptakteure im Bereich Sonderchemikalien mit Standorten auf der ganzen Welt, löst das bestehende ERP Dynamics AX 2012 durch Microsoft Dynamics 365 for Finance & Operations ab und lässt ihre komplette IT-Infrastruktur auch in Zukunft in der private Cloud in den Rechenzentren des bestehenden Partners Somnitec betreiben.

Fast die Hälfte aller Cyberbedrohungen sind Cloud-basiert

Symbolbild: Pixabay/ Wynpnt

Cyberkriminelle nutzen offenbar immer mehr die Cloud als effektive Methode, um unerkannt Attacken zu reiten. Laut dem neuen "Cloud and Threat Report" der Cloud-Security-Spezialistin Netskope stammen bereits 44 Prozent der Bedrohungen aus der Cloud. "Wir beobachten, dass immer komplexere Angriffstechniken über Cloud-Anwendungen hinweg eingesetzt werden. Diese reichen von Cloud-Phishing und Malware-Verteilung über Cloud Command and Control bis hin zur Exfiltration von Cloud-Daten", konstatiert Ray Canzanese, Threat Research Director bei Netskope.

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