KI beurteilt wissenschaftliche Arbeiten besser

Lesen: Gutachter bekommen Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) (Foto: Sara Madden, pixabay.com)

Ein KI-Coach der Stanford University für Wissenschaftler verbessert die Qualität von Peer Reviews erheblich und macht sie für Autoren klarer und hilfreicher. Peer Review ist ein essenzieller Qualitätskontrollprozess in der Wissenschaft. Dabei prüfen unabhängige Experten (Peers) aus demselben Fachgebiet bei Fachzeitschriften eingereichte Manuskripte vor der Veröffentlichung auf Methodik, Relevanz und Validität. Erst nach erfolgreicher Prüfung werden die Texte veröffentlicht.

KI wächst in Firmen schneller als IT-Security

Blick auf die IT: Bei vielen Firmen wächst KI schneller als Sicherheit (Bild: pixabay.com, geralt)

Laut dem "Global Security Research Report" des IT-Sicherheitsanbieters Fastly modernisieren viele Unternehmen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ihre Sicherheitsarchitektur nicht im gleichen Tempo wie ihre KI-Infrastruktur. Das hat seinen Preis: So erhöht sich die Recovery-Zeit bei AI-First-Unternehmen nach Cyber-Security-Vorfällen den Experten nach um 123 Tage.

Sichere KI in Microsoft 365 beginnt bei der Datenbasis

Logobild: Microsoft

Microsoft Copilot ist kein isoliertes KI-Tool. Es verarbeitet E-Mails, Dateien, Chats und Kalenderdaten und erzeugt daraus neuen Content. Genau darin liegt das zentrale Risiko: Die KI (Künstliche Intelligenz) nutzt dieselben Informationen wie der Anwender – inklusive sensibler Inhalte. Ohne technische Leitplanken kann KI schnell einmal zum Compliance-Problem mutieren.

KI-generierte Gesichter überlisten sogar Experten

Symbolbild: Pixabay, John Nature Photos

Mittlerweile wirken von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Bilder und Videos oft so täuschend echt, dass sogar sogenannte Super Recognizer Probleme damit haben, reale Gesichter von solchen zu unterscheiden, die mit KI generiert wurden. Obwohl Super Recognizer eine besondere Begabung haben, Gesichter wiederzuerkennen und dadurch Personen zu identifizieren, schnitten sie in einer im "British Journal of Psychology" veröffentlichten Studie nur leicht besser ab als eine Kontrollgruppe ohne solche Fähigkeiten.

Erste KI-Hardware von OpenAI soll ein Smart Speaker sein

Logobild: OpenAi

Ein "Smart Speaker" soll die erste KI-Hardware sein, die die ChatGPT-Erfinderin OpenAI auf den Markt bringen werde. Dies berichtet das Tech-Magzin "Information" mit Verweis auf Insider. Das Gadget soll über eine Kamera verfügen, die Informationen über Nutzer und deren Umgebung erfasst, und zwischen 200 und 300 US-Dollar kosten. Bereits im vergangenen Sommer hätten Führungskräfte im Rahmen einer Vorführung erklärt, es könne Nutzer per Video beobachten und zu Handlungen anstossen, die ihnen beim Erreichen ihrer Ziele helfen.

Hochschule Luzern entwickelt KI zur Erkennung von Hautkrankheiten in Afrika

Bildquelle: © World Health Organization/Harandane Dicko

Die Hochschule Luzern (HSLU) entwickelt mit internationalen Partnern eine KI-basierte App zur Früherkennung vernachlässigter tropischer Hautkrankheiten (NTDs) in Subsahara-Afrika. Dafür wird gezielt Bildmaterial dunkler, in bestehenden Datenbanken stark unterrepräsentierter Hauttypen erfasst und zum Training der KI verwendet. Ziel des Projekts sei es, die Diagnosen und Überwachung dieser Krankheiten in Regionen zu verbessern, in denen es an Fachpersonal für Hautkrankheiten mangelt oder der Zugang zur medizinischen Versorgung erschwert ist, teilt die HSLU mit.

Tröstende Worte von KI kommen oft gut an

Trost spenden: KI findet einfühlsamere Worte als der Mensch (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com)

Menschen bevorzugen zwar Mitgefühl, das von anderen Menschen kommt, aber die Empathie, die Künstliche Intelligenz (KI) mitteilt, empfinden sie als wirksamer. Das haben Forscher der Pennsylvania State University (PennState) und der University of Toronto herausgefunden. Mithilfe einer Studie wollten sie genauer verstehen, wie Menschen empathisch wirkende KI-Antworten wahrnehmen und ob sie lieber Unterstützung von Menschen oder von KI-Agenten erhalten möchten.

KI treibt Industrialisierung von Romance-Scams voran

Symbolbild: Pixabay/Mohamed Hassan

Romance-Scams haben sich zu einem industrialisierten, KI-gestützten Geschäftsmodell entwickelt: Aus unkoordinierten Einzeltätern ist ein milliardenschweres, professionell organisiertes kriminelles Ökosystem geworden. Nach Angaben der Federal Trade Commission (FTC) verursachte Investmentbetrug – das eigentliche "Endgame“ vieler Romance-Scams – im Jahr 2024 Schäden in Höhe von 5,7 Milliarden US-Dollar. Experten gehen davon aus, dass es sich dabei lediglich um eine konservative Schätzung handelt. Nachfolgend eine Einschätzung von Satnam Narang, Senior Staff Research Engineer bei Tenable.

Microsoft warnt eindringlich vor Schatten-KI

Symbolbild:Adobestock

Der US-amerikanische Softwaregigant Microsoft warnt eindringlich vor dem unkontrollierten Einsatz von autonomen Softwarehelfern mit Künstlicher Intelligenz. In seinem neuen Cyber Pulse Report, der im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlicht wurde, stellen Forscher des Konzerns fest, dass KI-Helfer beim Programmieren bereits in über 80 Prozent der grössten Unternehmen (Fortune 500) im Einsatz sind. Die wenigsten Firmen hätten jedoch klare Regeln für die Verwendung der KI. Die rasante Verbreitung berge unkalkulierbare Risiken.

Produktbeschreibungen von KI-Chatbots regen eher zum Kauf an

KI-Chatbot: sehr dienlich für die Produktschönfärberei (Foto: pixabay.com, CreativeCanvas)

Mithilfe eines KI-Chatbots verfasste Produktbeschreibungen regen mit einer um 32 Prozentpunkten höheren Wahrscheinlichkeit eher zum Kauf an. Das haben Informatiker der University of California San Diego festgestellt. Grosse Sprachmodelle wie ChatGPT würden zu beschönigenden Zusammenfassungen neigen. Das wiederum beeinflusse das Verhalten der potenziellen Käufer. Die Forscher sprechen hierbei von kognitiven Verzerrungen durch die Chatbots.

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