Kehrt München zu Limux zurück?

München: Schwenkt die Stadtregierung wieder auf Open Source um? (Bild: Wikipedia/ Wolfgang Pehlemann/ CCO)

Jahrelang arbeitete man in München daran, die städtische Verwaltung von Windows auf ein eigenes Linux-System – getauft Limux – umzurüsten. Doch 2017 beschloss die damalige Stadtregierung aus SPD und CDU, dem Projekt den Rücken und zu Windows zurückzukehren. Begründet wurde dies vor allem mit mangelnder Benutzerfreundlichkeit und technischen Problemen. Der Schritt stiess auch auf viel Kritik und Zweifel, zumal Microsoft sein Deutschland-Hauptquartier in auffälliger zeitlicher Nähe in die bayrische Landeshauptstadt verlegte.

Red Hat setzt auf offene Hybrid-Cloud-Technologien

Red Hat, weltweit tätiger Anbieter von Open-Source-Lösungen und Tochter von IBM mit Zentrale in Raleigh (North Carolina), hat am virtuellen Red Hat Summit 2020 Ende vergangener Woche angekündigt, sein Technologie-Portfolio gehörig zu erweitern, um künftig Unternehmen jeder Größe und Branche bei ihren IT-Anforderungen optimal unterstützen zu können. Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen stehen dabei besonders im Fokus.

Source-Code der „Stopp Corona“ wurde veröffentlicht

Der Quell-Code (Source-Code) der „Stopp Corona“-App des Roten Kreuzes ist, wie angekündigt, jetzt auf github.com als Open Source veröffentlicht worden. Damit sollen die Bedenken bezüglich des Datenschutzes ausgeräumt werden, die oftmals geäußert wurden. Erst diese Woche hatte es 25 Beanstandungen von Datenschutz-NGOs gegeben.

Cheftechnologe Chip Childers übernimmt bei der Cloud Foundry Foundation das Ruder

Chip Childers (Bild: zVg)

Bei der auf die Verbreitung von Cloud Foundry fokussierten Stiftung "Cloud Foundry Foundation" hat der Chief Technology Officer (CTO) Chip Childers die Rolle des Executive Director übernommen. Die bisherige Geschäftsführerin Abby Kearns soll künftig eine Führungsposition in einem anderen Unternehmen bekleiden, heisst es in einer Aussendung dazu.

Suse: Betriebssystem und Container-Technologien gratis für Medizinprodukt-Hersteller

Suse, ein weltweit agierendes, unabhängiges Open Source-Softwareunternehmen, teilt mit, alle Unternehmen, die Medizinprodukte herstellen, bei der Bekämpfung von Covid-19 zu unterstützen. Dafür bietet Suse kostenlose Serviceleistungen wie Support und Wartung für sein Betriebssystem sowie Container-Technologien, die in die Medizinprodukte eingebunden werden und diese dann betreiben können. Die Lösungen von Suse sind sofort verfügbar, um Medizinprodukteherstellern die Markteinführungszeit zu verkürzen.

CH Open: Call for Proposals für Workshop-Tage 2020

Die CH Open lanciert ein Call for Proposals (Bild Pixabay/ Mohamed Hassan)

Der auf die Förderung von Open Source Software und offene Standards ausgerichtete Verein CH Open organisiert in Kooperation mit JUG Switzerland, den Hochschulen Rapperswil und Luzern sowie der ETH Zürich dieses Jahr bereits zum 29. Mal die Workshoptage. Die Austragung ist vom 8. bis 10. September 2020 an der HSLU Campus Rotkreuz geplant. Aus diesem Grund haben die Organisatoren ein "Call for Proposals" lanciert.

AWS stellt Linux-System "Bottlerocket" für Container-Hosts vor

Amazons Bottlerocket ist ein kleiner Container-Host (Grafik: Amazon)

Amazons Cloud-Sparte AWS (Amazon Web Services) hat mit "Bottlerocket" ein Linux-System vorgestellt, das für den Einsatz als Container-Host gedacht ist. Gemäss Mitteilung soll das System die jahrelangen Erfahrungen Amazons im Container-Ökosystem widerspiegeln. Bottlerocket setzt auf einem minimalen Linux-Kernel auf, nutzt die Glibc sowie auch Grub. Als Init-System wird Systemd verwendet, für Netzwerkverbindungen baut man auf Wicked, das von Suse erstellt wird. Für die Container-Laufzeitumgebung sollen Containerd von Docker sorgen.

IT-Unternehmen haben mittlerweile mehr Open Source als proprietäre Software im Einsatz

Symbolbild: Fotolia/ Duncanandison

Die Bedeutung von Open Source im Unternehmenseinsatz steigt weiter an. Zumindest bei IT-Unternehmen scheint Open Source bereits proprietäre Software überflügelt zu haben, wie eine Umfrage von Red Hat bei 950 IT-Führungskräften aus den USA, Grossbritannien, Lateinamerika und Südostasien belegt. Für fast alle Befragten hat Open Source einen strategisch wichtigen Stellenwert.

Corelight: Wie man aus Open Source Geld macht

Grafik: Corelight

Lange Jahre sah es so aus, als wäre die Welt der IT zweigeteilt. Auf der einen Seite die grossen Anbieter von Hard- und Software vor allem aus den USA, die ihren Kunden alle möglichen Inventionen liefern – und dafür inklusive dem notwendigen Support gut abkassierten. Auf der anderen Seite ein breites Spektrum an Startups, die betont auf Gewinn verzichten und so etwas wie reine Dienstleister – (fast) zum Nulltarif – sein wollten.

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