Schleswig-Holstein trennt sich von Microsoft und Co.

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Im Mai wurde im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein gewählt. Wenige Wochen später ging die erste "Jamaika-Koalition" aus CDU, FPD und Grünen an den Start. Eine Konstellation, die nach den Bundestagswahlen auch auf nationaler Ebene zustande kommen könnte. Im nördlichsten Teil des Landes hat man im der Koalitionsvereinbarung jedenfalls ein ambitioniertes IT-Projekt vereinbart: Die Landesregierung will Microsoft und Co. "Adieu" sagen. Statt Windows und anderer proprietärer Software soll komplett auf Open Source umgesattelt werden. Erste Schritte wurden bereits unternommen.

Yahoos Big-Data-Engine "Vespa" wird Open-Source

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Die Big-Data-Engine "Vespa" von Yahoo, das seit letztem Jahr zur Verizon Digital Network Sparte Oath gehört, wird unter eine Open-Source-Lizenz gestellt. Das Java-Projekt "Vespa" soll es Admins erleichtern, Anwendungen zu erstellen, die in Echtzeit Resultate aus einer grossen Menge an Daten herausfiltern, um sie dem Benutzer dann zu präsentieren.

Red Hat lanciert erste Open-Source-basierte hyperkonvergente Infrastruktur

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Mit "Hyperconverged Infrastructure" kündigte die Open-Source-Spezialistin Red Hat mit Sitz in Raleigh (North Carolina) die erste Open-Source-basierte hyperkonvergente Infrastruktur-Lösung an. Durch die Kombination von Virtualisierungs- und Storage-Technologien mit einer bewährten Betriebssystemplattform zielt die Lösung vor allem auf Unternehmen ab, die Rechenzentrumsfunktionalitäten an Orten mit einem beschränkten Platzangebot benötigen, beispielsweise in Filialen und Niederlassungen.

Red Hat mit neuer Version seiner offenen Hybrid-Cloud-Management-Lösung

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Die US-Open-Source-Spezialistin Red Hat aus Raleigh (North Carolina) hat mit Cloudforms 4.2 eine neue Version ihrer offenen Hybrid-Cloud-Management-Lösung lanciert. IT-Services sollen damit für IT-Teams schneller verfügbar werden, was wiederum Freiräume zur Bewältigung kritischer und unternehmensrelevanter Herausforderungen mit sich bringe, wie Red Hat verspricht.

"LiMux"-Debatte in München erneut entfacht

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Der politische Streit um den Einsatz von Linux in der IT der Stadt München geht weiter – und nimmt nach einem Gutachten an Schärfe zu: Der Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat bei der Firma Accenture eine externe Prüfung in Auftrag gegeben, um die Sinnhaftigkeit der Linux-Nutzung zu beurteilen. Dieses Gutachten hatte sich für einen Umstieg auf Microsoft-Produkte ausgesprochen, wobei Kritiker auf geschäftliche Beziehungen zwischen Accenture und Microsoft hingewiesen hatten.

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