Sunrise verdient bei weniger Umsatz mehr

Foto: Karlheinz Pichler

Sunrise konnte im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres beim Gewinn die Erwartungen der Analysten erfüllen, nicht aber beim Umsatz, der im Vergleich zum selben Vorjahresquartal um 2,6 Prozent auf 447 Millionen Franken zurückging. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) kletterte jedoch um 13,2 Prozent auf nunmehr 158 Millionen Franken.

Alibaba profitiert von boomendem Cloud-Geschäft

Logo: Alibaba

Ein starkes Cloud-Geschäft beflügelt den chinesischen Internetriesen Alibaba: Der Umsatz erhöhte sich im abgelaufenen Quartal um 51 Prozent auf 93,50 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 12,1 Milliarden Euro), wie das Unternehmen mit Sitz in Hangzhou mitteilte. Das Cloud-Geschäft verbuchte sogar einen Zuwachs von 76 Prozent, aber auch das Kerngeschäft mit dem Internet-Handel brummt. Den Nettogewinn konnte der Konzern in seinem vierten Geschäftsquartal umgerechnet auf 3,3 Milliarden Euro mehr als verdreifachen.

Apple-Aktie um fast sechs Prozent gesunken

Apple: Sonderzölle und Sammelklarge drücken auf Aktienkurs (Bild: Wikimedia/Marlith/CCO)

Am vergangenen Freitag haben die USA die Sonderzölle auf Importe aus China von zehn auf 25 Prozent angehoben und damit auch eigene Technologieunternehmen in die Misere geritten. Denn US-Giganten wie Apple sind auf den transpazifischen Handel angewiesen. Zig Bestandteile der Computer und iPhones werden in Übersee produziert. Zwar sind einige davon aus dem Beschluss der Zollerhöhung ausgenommen, aber einige eben auch nicht, wie "The Verge" berichtet.

Scout24-Übernahme geplatzt

Wird doch nicht übernommen: Scout24 (Foto: Wikipedia/Vangore/CCO)

Die von Finanzinvestoren geplante Übernahme des Onlinemarktplatz-Betreibers Scout24 ist geplatzt. Die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus einer Aktie wurde nicht erreicht, wie die von den Private-Equity-Häusern Hellmann & Friedman und Blackstone beauftragte Gesellschaft Pulver Bidco in München mitteilte. Zu Ablauf der Annahmefrist des Angebots am 9. Mai entsprach die Summe nur rund 42,8 Prozent aller Scout24 Aktien. Damit wurde die Schwelle verfehlt.

Uber-Aktie verliert am zweiten Börsentag fast elf Prozent

Uber-Aktie bislang ein Flopp (Logo: Uber)

Für die Uber-Aktie ist es nach dem verpatzten Börsendebüt auch an ihrem zweiten Tag steil abwärts gegangen: Das Papier verlor 10,75 Prozent und schloss bei 37,10 Dollar. Uber hatte die Anteilsscheine vergangene Woche noch für 45 Dollar an Investoren verkauft. Das war bereits am unteren Ende der beim Börsengang angepeilten Preisspanne. Nach zwei Handelstagen notiert das Papier des Fahrdienst-Vermittlers nun um mehr als 17 Prozent unter dem Ausgabepreis.

Rocket Internet veräussert restlichen Hellofresh-Anteil

Rocket Internet trent sich auch von restlichen Hellofresh-Anteilen (Logo: RI)

Der Berliner Start-up-Investor Rocket Internet wirft seinen restlichen Anteil am Kochboxen-Versender Hellofresh auf den Markt. Die verbleibenden Aktien würden im Rahmen einer beschleunigten Platzierung institutionellen Investoren angeboten, teilte Rocket Internet am Montag nach Börsenschluss mit. Rocket Internet hält noch knapp 29 Prozent an Hellofresh. Das Paket war zu Börsenschluss 373 Millionen Euro wert.

Uber-Aktien nach Börsenstart im Minus

Nasdaq: Hier sind die Uber-Aktien gelistet (Bild: Unsplash/ Meric Dagli)

Der seit langem erwartete Börsengang des US-amerikanischen Online-Fahrdienstvermittlers Uber hat den neuen Investoren Kursverluste beschert. Bei ihrem Debüt an der US-Techologiebörse Nasdaq starteten die Aktien am Freitag mit 42 Dollar, mehr als sechs Prozent unter dem Ausgabepreis von 45 Dollar. Bereits diesen Wert hatte das vor zehn Jahren gegründete Unternehmen aus Kalifornien nahe dem unteren Ende der Preisspanne von 44 bis 50 Dollar festgelegt.

Börsengang Ubers unter den Erwartungen

Uber: Börsengang nicht so gut wie erhofft (Bild: Pixabay)

Beim grössten Börsengang seit Jahren hat der US-Fahrdienstvermittler Uber seine Aktien nicht so erfolgreich wie erhofft bei Investoren losschlagen können: Das Unternehmen setzte den Ausgabepreis am Donnerstagabend auf 45 US-Dollar je Aktie fest und bewegt sich damit am unteren Ende der anvisierten Preisspanne von 44 bis 50 Dollar. Uber erlöst rund 8,1 Milliarden Dollar. Mit Spannung wird nun erwartet, wie die Aktien sich am heutigen ersten Handelstag an der New York Stock Exchange schlagen.

Deutsche Telekom profitiert weiter vom US-Geschäft

Logobild: DT

Das US-Geschäft lässt bei der Deutschen Telekom nach wie vor die Kassen klingeln. Im ersten Quartal des laufenden Jahres kletterte der Umsatz des Konzerns nicht zuletzt wegen des Booms bei der Mobilfunktochter in den Vereinigten Staaten um knapp neun Prozent auf 19,5 Milliarden Euro (22,25 Mrd. Schweizer Franken). Analysten hatten im Mittel lediglich mit 19,3 Milliarden Euro gerechnet.

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