Google präsentiert Aktionsplan für Umgang mit Übergriffen im Unternehmen

Google reagiert auf die Proteste der Mitarbeitenden (Logo: Google)

Der US-amerikanische Internetgigant Google ändert nach Mitarbeiterprotesten seine Firmenpolitik im Umgang mit Belästigungsvorwürfen. "In Zukunft werden wir transparenter mit Beschwerden und Bedenken umgehen", versprach Google-Chef Sundar Pichai in einer E-Mail an die Mitarbeiter der Alphabet-Tochter. "Uns ist klar, dass wir einiges ändern müssen," so Pichai.

5G sei Dank: Ericsson erhöht Umsatzprognose für 2020

Ericsson hebt Umsatzprognose an (Bild: Ericsson)

Die wachsende Nachfrage nach Netzwerkausrüstungen für den neuen Mobilfunkstandard 5G macht Ericsson optimistisch. Der in Stockholm domizilierte schwedische Konzern hob seine Umsatzprognose für 2020 am Donnerstag auf 210 bis 220 Mrd. schwedische Kronen (23,4 bis 24,5 Mrd. Franken) von zuvor 190 bis 200 Mrd. schwedische Kronen an.

Qualcomm tief im Minus

Abschlagszahlung stürzt Qualcomm ins Minus (Logo: Qualcomm)

Der Chipkonzern Qualcomm mit Zentrale in San Diego ist durch eine Milliardenzahlung nach dem Scheitern der Übernahme des Konkurrenten NXP tief in die roten Zahlen gerutscht: Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von 500 Millionen Dollar, wie die kalifornische Firma mitteilte. Qualcomm hatte in dem Vierteljahr die vereinbarte Zahlung von zwei Milliarden Dollar an NXP für die Absage des Deals verbucht. Die Übernahme war nach monatelangen Verlängerungen schliesslich am Widerstand chinesischer Wettbewerbsbehörden gescheitert.

Sunrise übertrifft die Erwartungen

Foto: Kapi

Telekom-Anbieterin Sunrise konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres umsatzmässig um 3,4 Prozent auf 1,39 Milliarden Franken zulegen. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) schrumpfte indes leicht um 1,2 Prozent auf 448 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 72 Millionen Franken, wie Sunrise verlauten lässt. Im Vorjahr hatten noch 481 Millionen Franken in der Kasse geklingelt.

US-Weihnachtsgeschäft: Amazon will erhöhtem Arbeitsaufwand mit Robotern begegnen

Amazon setzt in den Logistikzentren verstärkt auf Roboter (Logo:Amazon)

Die Weihnachtszeit steht vor der Türe: Für den Handel bedeutet das bekanntermassen einen massiven Umsatzanstieg und somit auch einen erhöhten Arbeitsaufwand. In den USA hat das für den Online-Riesen Amazon in den Jahren 2016 und 2017 bedeutet, dass 120.000 Saisonarbeiter zeitweise beschäftigt wurden. Doch wie nun das Magazin "Quartz" berichtet, sind es im heurigen Jahr nur 100.000 Arbeiter. Laut den Analysten des bekannten Finanzdienstleisters Citi soll der Grund dafür darin liegen, dass Amazon in seinen Logistikzentren vermehrt Maschinen einsetzt.

US-Finanzinvestor Thoma Bravo signalisiert Kaufinteresse an Symantec

Symantec-Sitz im kalifornischen Mountain View (Bild:Wikipedia)

Der für seine Antivirus-Software "Norton" bekannte US-Konzern Symantec könnte zu einem Übernahmeziel werden: Der Finanzinvestor Thoma Bravo habe Symantec sein Kaufinteresse signalisiert, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen. Es sei aber unklar, ob es zu einer Vereinbarung komme. Thoma Bravo, LLC, ist eine US-amerikanische Private-Equity- und Wachstumskapitalgesellschaft mit Niederlassungen in Chicago und San Francisco. Thoma Bravo verwaltet derzeit Private-Equity-Fonds mit einem Eigenkapitalanteil von über 17 Mrd. Dollar.

Karriere-Portal Xing legt umsatzmässig um ein Viertel zu

Bild: Xing

Das Karriere-Netzwerk Xing mit Zentrale in Hamburg konnte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres dank Übernahmen und neuer Mitglieder um 26 Prozent auf 170 Mio. Euro erhöhen. Seit Jahresbeginn meldeten sich 1,4 Mio. neue Kunden bei der Linkedin-Konkurrentin an. Inzwischen kommt Xing auf 15 Mio. Mitglieder. Das Betriebsergebnis (Ebitda) kletterte in den ersten neun Monaten um 17 Prozent auf 53,3 Mio. Euro.

US-Geschäft befeuert Deutsche Telekom

Wächst wieder: Deutsche Telekom (Bild:DT)

Die Deutsche Telekom dürfte nach Schätzungen von Experten im dritten Quartal wieder gewachsen sein. Zuletzt bremste der im Vorjahresvergleich starke Euro. Nun sollte nach dem vom Unternehmen erhobenen Stimmungsbild unter 18 Analysten der Umsatz wieder um 3,3 Prozent auf 18,8 Mrd. Euro zulegen. Dabei kommt auch zum Tragen, dass der übernommene österreichische Kabelanbieter UPC Austria ab Ende Juli zum Konzern zählt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen klettert den Experten zufolge um 4,9 Prozent auf 6 Mrd. Euro.

Zalando mit fast 39 Mio. Euro Verlust im dritten Quartal

Schreibt verlustreiches drittes Quartal: Zalando (Bild:Zalando)

Europas grösster Online-Modehändler Zalando hofft nach einem verlustreichen dritten Quartal auf das Wintergeschäft: Das Unternehmen rechne im vierten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 20 bis 25 Prozent, teilte Zalando mit. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand allerdings insgesamt nur noch mit einem Umsatzzuwachs am unteren Ende dieser Spanne. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) soll 150 bis 190 Mio. Euro erreichen.

E-Books sollen in der EU billiger werden

Symbolbild: Pixabay/Janeb

In der EU sollen E-Books und E-Papers schon in Kürze billiger werden. Grund dafür ist, dass die EU-Finanzminister in Brüssel eine Richtlinie für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz beschlossen haben, der künftig auf E-Books und andere elektronische Publikationen angewendet werden könne. Dabei könnten ermässigte Steuersätze, stark reduzierte oder auch ein Null-Mehrwertsteuersatz verhängt werden, heisst es dazu.

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