Facebook domiziliert Whatsapp-Bezahldienst in London

Facebook will seinen Whatsapp-Bezahldienst von Lodon aus steuern (Logo: Facebook)

Facebook will von London aus den geplanten Whatsapp-Bezahldienst steuern. Die Wahl für den Sitz des geplanten Angebots sei auf die britische Hauptstadt gefallen, teilte die Facebook-Tochter Whatsapp mit und bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times". Demnach sollen dafür 100 Mitarbeiter eingestellt werden. Der Grossteil der Experten werde in London selbst rekrutiert, auch in der irischen Hauptstadt Dublin solle es aber Neueinstellungen für den Whatsapp-Bezahldienst geben, berichtete die "FT".

Geschäfte des Zahlungsabwicklers Wirecard laufen besser als erwartet

Wirecard meldet gute Zahlen für das erste Quartal (Bild: Wirecard)

Ein rasantes Wachstum im ersten Quartal stimmt den Zahlungsabwickler Wirecard für das Gesamtjahr zuversichtlicher. Das wegen Bilanzierungsproblemen unter Druck stehende Management um Vorstandschef Markus Braun schraubte die Erwartung an das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in diesem Jahr auf 760 bis 810 Mio. Euro hoch. Die Anhebung der Prognose ist bei Wirecard zwar fast schon Gewohnheit, diesmal hatten Börsianer das mehrheitlich aber nicht erwartet. Ursprünglich hatte Braun 740 bis 800 Millionen Euro angepeilt.

Vodafone öffnet in Deutschland sein Kabelnetz für Telefónica

Will Kabelnetz in Deutschland für Telefonica öffnen: Vodafone (Bild: Flickr)

Die Deutsche Telekom könnte beim schnellen Internet einen weiteren Konkurrenten erhalten: Vodafone will sein Kabelnetz dem Rivalen Telefonica Deutschland (O2) öffnen, um die Zustimmung der EU-Kommission zur milliardenschweren Übernahme von Unitymedia zu erreichen, wie der Konzern in Düsseldorf mitteilte. Vodafone hatte im Frühjahr erklärt, die Kabelnetze von Liberty Global – in Deutschland unter dem Namen Unitymedia im Geschäft – auch in Ungarn, Tschechien und Rumänien um insgesamt etwa 18,4 Mrd. Euro übernehmen zu wollen.

UPC kann Umsatzrückgang einbremsen

Der Umsatzschwund bei UPC verlangsamt sich (Bild: zVg)

Bei der Kabelnetzbetreiberin UPC, die auf der Einkaufsliste von Sunrise steht, hat sich der Geschäftsrückgang verlangsamt. Konkret sank der Umsatz im ersten Quartal des laufenden Jahres angesichts des scharfen Wettbewerbs zwar um 3,7 Prozent, aber im vierten Quartal 2018 hatte sich das Minus noch auf 5,1 Prozent belaufen, im dritten Quartal auf 6,3 Prozent. Die Investitionen in Wachstum begännen sich auszuzahlen, verkündet UPC-Chefin Severina Pascu.

Bedag mit weniger Umsatz und Gewinn

Bedag-Zentrale in Bern (Bild: zVg)

Die dem Kanton Bern gehörende IT-Dienstleisterin Bedag Informatik konnte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 83.8 Mio. Franken und einen Gewinn von 5.3 Mio. Franken erwirtschaften. Preisreduktionen auf Rechenzentrumsdienstleistungen für den Kanton Bern, Investitionen in den Aufbau neuer Dienstleistungen sowie im Vergleich zu 2017 weggefallene Geschäfte (Verkauf KiSS) hätten 2018 zur erwarteten Reduktion von Umsatz und Gewinn geführt, teilt das Unternehmen mit. Die vorgegebenen Ziele seien mit dem Ergbnis aber übertroffen worden.

Chiphersteller Infineon bestätigt Ausblick

Bestätigt Ausblick: Infineon (Bild: zVg)

Nach zwei Prognosesenkungen binnen weniger Monate verschont Infineon seine Anleger mit weiteren unangenehmen Überraschungen: Der Chiphersteller bestätigte am Dienstag die vorläufigen Ergebnisse des abgelaufenen Quartals und seine Finanzziele für das laufende Jahr. Die Wachstumsflaute, mit der Infineon die Anleger in den vergangenen Monaten überrascht hatte, wird nach Einschätzung von Vorstandschef Reinhard Ploss vorübergehen.

Axiata und Telenor planen Gemeinschaftsunternehmen in Asien

Telenor: will die asiatischen Geschäfte mit Axiata zusammenlegen (Bild:Shutterstock)

Die norwegische Telekomfirma Telenor und die Axiata Group aus Malaysia wollen ihre Geschäfte in Asien zusammenlegen. Das gemeinsame Unternehmen würde in neun Ländern mit einer Gesamtbevölkerung von fast einer Milliarde Menschen vertreten sein, darunter Thailand, Malaysia, Bangladesch, Pakistan, Myanmar, Sri Lanka und Indonesien.

Datacolor mit weniger Umsatz und Gewinn

Bild: Datacolor

Die auf Farbmanagement und Farbkommunikationstechnologien fokussierte Datacolor mit Sitz in Luzern muss für die ersten sechs Monate des laufenden Fiskaljahres einen Umsatzrückgang in Höhe von 3,1 Prozent auf 39,7 Millionen Dollar zur Kenntnisnehmen. Auf Lokalwährungen heruntergebrochen betrug das Minus jedoch nur 1,3 Prozent, wie die Innerschweizer wissen lassen. Zudem habe es im Vorjahr aufgrund eines Grossauftrags eines nordamerikanischen Detailhändlers einen Ausreisser nach oben gegeben.

Die Börsioaner blicken gespannt auf Uber

Uber geht diese Woche an die Börse (Logo: Uber)

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber mit Zentrale in San Francisco gibt diese Woche sein Debut am Parkett der New York Stock Exchange. Der kalifornische Konzern, der Mobilität und Transport umwälzen will, strebt die höchstbewertete Börsenpremiere seit jener von Alibaba im Jahr 2014 an. Anders als Chinas Onlineriese schreibt Uber allerdings bis dato enorme Verluste. Auch im Börsenprospekt warnt Uber, möglicherweise nie Gewinne zu erzielen.

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