Logitech mit mehr Umsatz und Gewinn

Logitech profitiert vom Gaming-Geschäft (Logobild: Logitech)

Die schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Spezialistin Logitech konnte im abgelaufenen Quartal gegenüber dem Vorjahr sowohl beim Umsatz als auch Gewinn um ein Prozentpunkte zulegen. Konkret kletterte der Umsatz um vier Prozent auf nunmehr 720 Millionen Dollar, was auf einen Anstieg des Verkaufs von Tastaturen, Mäuse und Headsets insbesondere für Spieler von Online-Spielen wie Fortnite und League of Legends zurückzuführen ist.

Vertriebspartnerschaft mit Microsoft schiebt Cloud-Geschäft von SAP an

SAP profitiert von Cloud-Partnerschaft mit Microsoft (Bild: SAP)

Beim deutschen ERP- und Cloud-Riesen SAP sind die New Cloud Bookings im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres um 39 Prozent auf 572 Mio. Euro (währungsbereinigt um 34 Prozent) beziehungsweise um 51 Prozent ohne das "Infrastructure-as-a-Service" (IaaS)-Angebot gestiegen. Eine neue Partnerschaft mit Microsoft habe dabei 18 Prozentpunkte zum Wachstum der New Cloud Bookings in Höhe von 39 Prozent im dritten Quartal beigetragen, teilt der Konzern via Aussendung mit.

Osram-Übernahme, die Zweite: Erneut Sand im Getriebe

Auch beim zweiten Osram-Übernahme-Versuch erfährt AMS Gegenwind (Bild: AMS)

Der österreichische Chip- und Sensorhersteller AMS muss auch bei seinem zweiten Anlauf zur Übernahme von Osram mit Gegenwind rechnen. Zwar steht der Vorstand des Münchner Lichtkonzerns dem Vorhaben wohlwollender gegenüber als vorher. Die deutsche Gewerkschaft IG Metall kündigte am Wochenende aber weiter massiven Widerstand an. AMS-Chef Alexander Everke hatte am vergangenem Freitag ein erneutes Übernahmeangebot für Osram angekündigt, das Ende des Monats offiziell vorgelegt werden soll.

AMS mit neuem Angebot zur Osram-Übernahme

Bild: AMS

Der an der Schweizer Börse kotierte steirische Chip- und Sensorhersteller AMS mit Zentrale in Premstätten stellt ein weiteres Angebot zu einer Mehrheitsübernahme des deutschen Osram-Konzerns. Neu will AMS mindestens 55 Prozent aller Aktien erwerben. Mit 19,99 Prozent sind die Steirer schon jetzt grösster Aktionär der Münchner Lichtspezialistin.

Wisekey mit halbiertem Umsatz

Logo: Wisekey

Die auf Blockchain-Security fokussierte Schweizer Firma Wisekey mit Holdingsitz in Zug weist für die ersten neun Monate des laufenden Fiskaljahres einen Umsatz in Höhe von 18,7 Millionen US Dollar aus. Damit ist er nur noch knapp halb so hoch wie in derselben Vorjahresperiode, als er bei 37,6 Millionen lag. Grund dafür ist der Umstand, dass Wisekey im Januar sein Geschäft mit Sicherheitszertifikaten für Internetseiten und Apps (Quo Vadis SSL/TLS und PKI) verkauft hat und diese Einnahmen nun wegfallen.

Ericsson mit hohem Quartalsverlust

Hoher Quartalsverlust: Ericsson (Bild: Archiv)

Die erwartete Beilegung eines US-Korruptionsverfahrens hat den Netzwerkausrüster Ericsson tief in die roten Zahlen gerissen: Im dritten Quartal schrieben die Schweden einen Verlust von 6,9 Mrd. Schwedischen Kronen (700 Mio. Franken), wie das Unternehmen in Stockholm mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Nokia-Rivale noch 2,7 Mrd. Kronen Gewinn gemacht. Ende September hatte Ericsson mitgeteilt, rund 12 Mrd. Kronen zurückzustellen, um Untersuchungen der US-Börsenaufsicht SEC und des US-Justizministeriums aus dem Weg zu räumen.

Temenos wächst, enttäuscht aber die Börsianer

Logo: Temenos

Der Gruppenumsatz der westschweizerischen Bankensoftware-Spezialistin Temenos hat im dritten Quartal des laufenden Jahres im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 229,1 Millionen US-Dollar zugelegt. Um Wechselkurseinflüsse bereinigt wäre er um 12 Prozent gestiegen. Der operative Gewinn Ebit verbesserte sich in derselben Zeit um 16 Prozent auf 79,1 Millionen Dollar. Unter dem Strich verblieb je Aktie ein Gewinn (EPS) von 90 US-Cents nach 76 Cents im Vorjahr.

Umsatz und Gewinn von IBM weiterhin rückläufig

IBM enttäuscht (Logo: IBM)

Der US-IT-Riese IBM meldet für das dritte Quartal des laufenden Fiskaljahres im Jahresvergleich einen weiteren Umsatzrückgang um vier Prozent auf 18,0 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft brach um 38 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar ein. Anleger reagierten enttäuscht und straften Big Blue an der Börse ab. Der Aktienkurs segelte zeitweise um rund sechs Prozent nach unten, obwohl die Prognosen beim Gewinn sogar noch übertroffen wurden. Seit Jahresbeginn stieg der Kurs des Papiers allerdings auch schon um 25 Prozent.

Netflix mit Zuwächsen auf allen Ebenen

Netflix mit gutem Quartal (Bild: Pixabay)

Der kalifornische Streamingdienst Netflix kann auf ein gutes drittes Quartal zurückblicken. Der Gewinn kletterte im Jahresvergleich von 403 Millionen auf 665 Millionen Dollar (rund 662,5 Mio. Schweizer Franken) und damit deutlich stärker als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte um kräftige 31 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar zu. Dank Hitserien wie "Stranger Things" konnte Netflix auch viele Neukunden gewinnen. Unterm Strich stieg die Anzahl der Bezahlabos in den drei Monaten bis Ende September weltweit um 6,8 Millionen, wie der Onlinevideodienst wissen lässt.

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