Liberty Global hält weiter an UPC-Verkauf an Sunrise fest

Liberty Global bleibt am Deal mit Sunrise dran (Logo: Liberty Global)

Obwohl die zweitgrösste Schweizer Telekomanbieterin Sunrise und die Grossaktionärin Freenet aufgrund der geplanten Übernahme von UPC hoffungslos zerstritten sind, hält UPC-Besitzerin Liberty Global weiter am Deal fest. Man verpflichte sich, die Transaktion wie vereinbart durchzuführen, hiess es seitens des US-Unternehmens dazu.

Wisekey reicht Registrierungserklärung für Kotierung an US-Börse ein

Bild: Wisekey Blockchain Center (Bild: zVg)

Die auf Cybersicherheit mit Schwerpunkt Blockchain, KI und IoT fokussierte Genfer Wisekey hat gemäss einer Mitteilung von heute einen vertraulichen Registrierungserklärungsentwurf bei der US-Börsenaufsicht SEC für die geplante Notierungsaufnahme seiner Aktien der Klasse B in Form von US-Zertifikaten (American Depositary Shares; ADS) eingereicht.

VMware schnappt sich Pivotal und Carbon Black

Kauft gross zu: VMware (Foto: Karlheinz Pichler)

Die Virtualisierungsspezialistin VMware, die sich mehrheitlich im Besitz von Dell Technologies befindet, übernimmt Pivotal Software für 2,7 Milliarden US-Dollar und das Cybersecurity-Unternehmen Carbon Black für 2,1 Milliarden US-Dollar. Pivotal Software ist auf Cloud Plattform Hosting, Umgebungen für Enterprise Application Design sowie Consulting ausgerichtet.

Gewinneinbruch bei U-Blox

U-Blox mit reduziertem Ausblick (Bild: U-Blox)

Die Schweizer Halbleiterproduzentin U-Blox mit Zentrale in Thalwil muss für das erste Semester des laufenden Jahres einen Umsatzrückgang um gut 4 Prozent auf 191 Millionen Franken so wie einen Einbruch beim Reingewinn um über 60 Prozent auf knapp 10 Millionen Franken zur Kenntnis nehmen. Damit schrammen die Thalwiler an den bei 209 Millionen Franken liegenden Umsatzerwartungen und den Gewinnerwartungen der Analysten von 14 Millionen Franken deutlich vorbei.

Salt mit Einbussen bei Umsatz und Gewinn

Salt mit weniger Umsatz und Gewinn (Bild: Salt)

Telekomanbieterin Salt muss für das erste Semester des laufenden Jahres Rückgänge bei Umsatz und Gewinn zur Kenntnis nehmen. Auswirkungen zeigte vor allem der Verlust der Grosskunden UPC und Coop Mobile, die nicht mehr über das Salt-Netz sondern über dasjenige von Swisscom telefonieren. Im Gegenzug startete Salt mit Lidl ein Mobilfunkangebot.

CRM-Spezialistin Salesforce überaus optimistisch

Überaus optimistisch: Salesforce (Bild: Salesforce)

Die auf CRM as a Service fokussierte Salesforce mit Sitz in San Francisco überrascht die Marktexperten mit einem überraschend grossen Optimismus. Im laufenden Quartal sei mit einem Umsatz von 4,44 bis 4,45 Milliarden Dollar zu rechnen, so das US-Unternehmen. Analysten hatten bisher nur mit 4,18 Milliarden Dollar gerechnet. Salesforce hob zudem die Prognose für den Erlös im gesamten Geschäftsjahr auf bis zu 16,9 Milliarden US-Dollar an.

Sunrise bietet im Streit über UPC-Übernahme Zugeständnisse an

Sunrise kommt Freenet ein Stück entgegen (Foto: Karlheinz Pichler)

Der Schweizer Telekomkonzern Sunrise ist wegen der Skepsis der Anleger bei der geplanten Milliarden-Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz zu Zugeständnissen bereit: Sunrise sei offen, die Finanzierung der Transaktion zu ändern, wie das Unternehmen mitteilte. So könnte die Kapitalerhöhung niedriger als die geplanten 4,1 Mrd. Franken ausfallen und die Verschuldung steigen. Der deutsche Grossaktionär Freenet sträubt sich seit längerem gegen den Deal und hatte unlängst angekündigt, seine Zustimmung zur Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme zu verweigern.

Sunrise mit etwas weniger Umsatz aber erhöhter Profitabilität

Foto: Kapi

Die Nummer zwei am Schweizer Telekommarkt, Sunrise, muss für das zweite Quartal des laufenden Fiskaljahres zwar einen leichten Umsatzrückgang zur Kenntnis nehmenen, dafür konnte der Konzern jedoch die Profitabilität steigern. Die Synergien der geplanten Übernahme von UPC werden nun höher gesehen.

AMS erhält grünes Lichte für Übernahmeangebot an Osram

Die auf die Sensoren- und Chipherstellung fokussierte AMS ist im Kampf um die Übernahme des deutschen Lampenhersteller Osram mit dabei. Osram hat nämlich das bestehende Stillhalteabkommen mit AMS aufgehoben und eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, wie das Münchner Unternehmen in einem Communiqué mitteilte. Weil die an der Schweizer Börse kotierte AMS einen Blick in die Geschäftsbücher von Osram werfen durfte, mussten sich die Steirer dazu verpflichten, ihre Offerte nur mit Zustimmung von Osram offiziell vorzulegen.

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