Asmallworld rechnet mit schwarzen Zahlen

Asmallworld mit gutem Ausblick (Logobild: Asmallworld)

Das von Jan Luescher geführte Soziale Netzwerk für Reiche, Asmallworld, das mehrheitlich dem Schweizer Unternehmer Patrick Liotard-Vogt gehört, wird im ersten Semester des laufenden Jahres laut eigenen Berechnungen sowohl auf Stufe Ebidta als auch beim Reingewinn schwarze Zahlen schreiben. Zum Vergleich: In der ersten Hälfte des Vorjahres hatte das Netzwerk mit Firmenzentrale in New York beim Ebitda noch einen Verlust von 1,4 Millionen Franken ausgewiesen.

Apple lanciert eine eigene Kreditkarte – vorerst aber nur in den USA

Apple startet mit eigener Kreditkarte (Bildquelle: Wikipedia/CC)

Nach Apple Pay dringt der iPhone-Hersteller weiter in die Finanzwelt vor: Apple hat in den USA eine eigene Kreditkarte gestartet, die direkt über die Wallet-App am iPhone beantragt und nach wenigen Minuten genutzt werden kann. Die Apple Card kommt neben der iPhone-Integration auch als physische Karte aus Titan zu den Kunden. So kann man beispielsweise in Geschäften einkaufen, die kontaktloses Bezahlen nicht unterstützen.

Keine Intervention des Parlaments beim Stellenabbau von Swisscom

Eine Petition gegen den Stellenabbau bei Swisscom zeigt bislang keinen Erfolg (Foto: Karlheinz Pichler)

Eine von 4000 Swisscom-Miterabeitenden unterzeichnete Petition der Gewerkschaft Syndicom gegen den Stellenabbau beim grössten schweizerischen Telekomanbieter fand in der Fernmeldekommission des Ständerats keine Mehrheit. Das Parlament werde nicht in die strategischen Ziele des Bundesrates eingreifen, um den Personalabbau bei der Swisscom zustoppen, teilt Syndicom mit, die der Kommission nun vorwirft, "die Anliegen der Arbeitnehmenden bei der Swisscom nicht ernst zu nehmen".

Chinesische Suchmaschine Baidu übertrifft Erwartungen

Baidu legt zu (Bild: Archiv)

Baidu, das chinesische Suchmaschinenpendant zu Google, konnte im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres mit seinen Zahlen die Erwartungen der Analysten übertreffen. Das Unternehmen mit Zentrale in Peking steigerte seinen Umsatz um ein Prozent auf 26,33 Milliarden Yuan (umgerechnet 3,73 Milliarden Dollar). Analysten hatten im Durchschnitt mit nur 25,77 Milliarden Yuan kalkuliert.

Zalando und Adidas forcieren Pilotprojekt in Paris

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Bild Zalando)

Der weltweit zweitgrösste Sportartikelhersteller Adidas lässt online bestellte Schuhe im Grossraum Paris künftig von Zalando ausliefern. Für den Modehändler ist es das erste Mal, dass er sein Logistik-Netz für Produkte zur Verfügung stellt, die nicht über seinen eigenen Internet-Auftritt geordert wurden. Der zuständige Zalando-Manager Jan Bartels sprach von einer "Win-Win-Situation". Zalando könne seine Kapazitäten damit besser auslasten, Adidas könne seine Kunden verstärkt am selben oder am nächsten Tag beliefern, sagte Bartels.

Microsoft schnappt sich jClarity

Microsoft schnappt sich JClarity (Bild: Pixabay/Efes)

Microsoft schnappt sich mit jClarity eine wichtige Unterstützerin des AdoptopenJDK-Projektes, das Binärdateien von OpenJDK für eine Vielzahl von Plattformen, einschliesslich Linux und Windows, erstellt. Die Redmonder wollen mit der Übernahme eine Optimierung von Java-Workloads auf Azure realisieren. Wieviel Microsoft auf den Tisch blättert, wurde nicht genannt.

Das Scheitern vieler deutscher Fintechs hat gute Gründe

In Deutschland scheitern viele Fintechs (Bild: Fotolia)

In Deutschland haben gemäss einer Studie von Pricewaterhousecoopers (PWC) seit 2011 insgesamt 233 Fintechs ihre Segel gestricheng. Die Gründe für das Scheitern sind offensichtlich. Laut Ramin Niroumand, einem der erfolgreichsten Berliner Gründer und Chef von Finleap, die bereits 16 Firmen gestartet und Beteiligungen teils verkauft hat, gibt es im Fintech-Bereich zu viele "Me-toos" und zu viele Finanzierungen von "Schrott" in der Startphase.

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