EU lanciert einheitliche Regeln für KI

EU beschliesst einheitliche KI-Regeln (Symbolbild: UTSA.EDU)

In Europa soll es künftig einen strengen Rahmen für den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) geben. In einer KI-Verordnung soll unter anderem der Gebrauch bestimmter Technik untersagt werden, etwa wenn Minderjährige zu gefährlichem Verhalten ermuntert werden oder Behörden dadurch die Möglichkeit bekämen, das soziale Verhalten von Bürgerinnen und Bürgern zu bewerten.

Restriktives Vorgehen Chinas beflügelt Bitcoin-Mining

Bitcoin: Restriktives Vorgehen Chinas beflügelt das Mining (Symbolbild: Pixabay/Matertux)

Der Kampf der chinesischen Regierung gegen Bitcoin und Co hat immer grössere Konsequenzen. China war lange Zeit das Epizentrum der Bitcoin-Miner, Schätzungen aus der Vergangenheit besagen, dass 65 bis 75 Prozent des weltweiten Bitcoin-Minings im Reich der Mitte stattfanden. Mittlerweile sind diese Kapazitäten fast gänzlich vom Netz ausgeschlossen worden. Dies führt zu einem radikalen Abfall der kollektiven Rechenleistung aller Schürfer, der sogenannten Hashrate.

Kurse von Kryptowährungen wegen Chinas Interventionen weiter auf Talfahrt

Weiter auf Talfahrt: Kryptowährungen (Bild: Pixabay/Designwebjae)

Der verschärfte Kampf Chinas gegen Bitcoin-Schürfer verunsichert Anleger. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise fiel am gestrigen Montag um gut neun Prozent auf ein Zwei-Wochen-Tief von 32.270 Dollar. In ihrem Sog brachen die Kurse anderer Kryptowährungen wie Ethereum oder Ripple um bis zu elf Prozent ein.

US-Präsident Biden hebt Sanktionen Trumps gegen chinesische Apps auf

Joe Biden hebt Sperre gegen Tiktok und Co auf (Bild: Tiktok)

US-Präsident Joe Biden hat die Massnahmen seines Vorgängers Donald Trump gegen Tiktok, Wechat und acht weitere chinesische Apps widerrufen. Statt die beliebten Apps zu verbieten, werde die Regierung die Risiken für die Nationale Sicherheit und das amerikanische Volk überprüfen, die von ausländischen Apps ausgehen, teilte das Weisse Haus dazu mit. Das Dekret fordert zudem das Handelsministerium und andere Bundesbehörden auf, Richtlinien zum Schutz persönlicher Daten vor Missbrauch zu entwickeln.

Zwei grosse türkische Handelsplattformen für Kryptowährungen machen ihre Schoten dicht

Mit Bitcoin und Co darf man in der Türkei keine Zahlungen mehr machen (Symbolbild: Pixabay)

Nachdem die türkische Regierung ein Verbot für indirekte und direkte Zahlungen mit Kryptowährungen ab Ende April ausgesprochen hat, hat mit Vebitcoin nun die viertgrösste Kryptowährungsbörse der Türkei angekündigt, ihre Schoten dicht zu machen. Das tägliche Handelsvolumen auf Vebitcoin entspricht rund 60 Millionen US-Dollar, wobei die Hälfte davon auf Bitcoin entfällt.

Hackerangriff: Vereinigte Staaten schicken zehn russische Diplomaten nach Hause

Als Reaktion auf einen Cyber-Hackerangriff, der Russland zugeschrieben wird, schickt die Regierung der Vereinigten Staaten zehn Diplomaten der russischen Vertretung in Washington nach Hause. Unter den Ausgewiesenen sollen sich auch fünf Mitarbeitende russischer Geheimdienste befinden, wie das Weisse Haus wissen lässt.

Facebook rechtfertigt sich im Medienstreit mit Australien

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook rechtfertigt sich für die Blockade von Nachrichteninhalten in Australien und stellt zugleich eine Milliardenzahlung an die Medienbranche in Aussicht. Das australische Gesetz, das die scharfe Reaktion des Mark-Zuckerberg-Konzerns auslöste, basiere auf einem "fundamental falschen Verständnis des Verhältnisses zwischen Facebook und der Medienbranche", hielt Facebooks Politikchef Nick Clegg in einem Blogeintrag heute dazu fest.

Korruption: Erbe des Samsung-Imperiums erneut zu Haftstrafe verdonnert

Samsung: Imperiumserbe muss in den Knast (Bild: Kote Puerto on Unsplash.com)

Lee Jae Yong, der Erbe des Samsung-Firmenimperiums, ist in einem wieder aufgelegten Korruptionsprozess in Südkorea erneut zu einer Haftstrafe verdonnert worden. Lokalen TV-Stationen und der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge hat das Obergericht in Seoul dem Samsung-Erben zweieinhalb Jahre Haft aufgebrummt.

Vorübergehend keine politische Werbung auf Google

Google schliesst politische Werbung temporär aus (Logo: Google)

Der US-amerikanische Internetgigant Google lässt als Folge der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols in der US-Hauptstadt Washington vorübergehend keine politischen Anzeigen zu. Auch Einschaltungen, die das Amtsenthebungsverfahren gegen den scheidenden Präsidenten Donald Trump, die Amtseinführung von Joe Biden oder die Proteste am Kapitol thematisierten, würden nicht angenommen, so Google.

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