Digitaler Euro kein Ersatz für Bargeld

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Pläne für die mögliche Einführung eines digitalen Euro zielen laut dem deutschen Finanzminister Olaf Scholz nicht auf die Abschaffung des Bargelds. Es gehe um eine Ergänzung der Währung der Eurozone in digitaler Form, sagte Scholz vor Beratungen der Euro-Finanzminister zu dem Thema. Angesichts von Kryptowährungen privater Anbieter und Plänen in den USA und China für digitales Zentralbankgeld könne Europa hier nicht mehr abwarten und zögerlich blieben.

Paypal lanciert Kryptowährungen als neues Feature

Steigt in Markt für Kryptowährungen ein: Paypal (Bild: Paypal)

Paypal erlaubt künftig Nutzern, mit Kryptowährungen zu handeln. Das Unternehmen steigt somit in den wachsenden Markt für digitale Währungen ein. User können Bitcoins und andere Währungen kaufen, verkaufen und auf ihrem Konto lagern. Ausserdem sollen Nutzer die Möglichkeit erhalten, mit Kryptowährungen bei 26 Millionen Händlern im Netzwerk zu zahlen, kündigt das Unternehmen in einer Pressemitteilung an.

US-Notenbank-Chef sieht keine Notwendigkeit für Vorreiterrolle bei digitaler Zentralbankwährung

US-Notenbank will bei Kryptowährungen keine Vorreiterrolle übernehmen (Symbolbild: Fotolia/NMann 77)

Die US-Notenbank Fed will bei der möglichen Einführung digitaler Zentralbankwährungen nicht notwendigerweise die Vorreiterrolle spielen. Auf einer Podiumsdiskussion des Internationalen Währungsfonds (IWF) sagte Fed-Chef Jerome Powell, dass es angesichts der bedeutenden globalen Rolle des Dollars es allerdings entscheidend sei, dass die Notenbank an der vordersten Front der Entwicklungen in der Forschung und in der Geldpolitik bleibe.

EZB & Co wollen bei digitalem Zentralbankgeld kooperieren

Die EZB und andere Banken wollen bei Kryptogeld kooperieren (Bild: Pixabay/ Moritz320)

Die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank von England (BoE) und weitere Notenbanken haben eine Kooperation zu digitalem Zentralbankgeld aus der Taufe gehoben. In einer neuen Arbeitsgruppe wollen sie sich darüber austauschen, was für die Einführung eigener Digital-Devisen sprechen könnte, wie die EZB am in Frankfurt mitteilte. Geleitet werden solle die Gruppe vom ehemaligen EZB-Direktor Benoit Coeure. Auch die japanische Notenbank, die Bank von Kanada, Schwedens Riksbank, die Schweizer Notenbank und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) seien beteiligt.

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