IT-Begriffe im Fokus von Rassismusdebatte

Achtung: Auch in der IT werden problematische Begriffe verwendet (Symbolbild: Karlheinz Pichler, aufgenommen im Campus von Huawei)

Im Zuge der anhaltenden Proteste gegen Rassismus in den USA wird auch von der IT-Branche ein Umdenken gefordert. Kritik gibt es unter anderem an den Begrifflichkeiten: Seit Jahrzehnten wird etwa zwischen "Master" und "Slave" unterschieden – Ausdrücke, von denen sich nun auch manche Giganten der Branche verabschieden wollen. Kritikerinnen und Kritiker sehen in den Begriffen eine schmerzhafte Erinnerung an die Zeit der Sklaverei.

China und Iran: Phishing-Angriff auf US-Wahlkampf

Donald Trump: Hacker-Angriff auf Wahlkampagne (Foto: pixabay.com, geralt)

Hacker aus dem Iran und China haben die Wahlkampagnen der beiden US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Joe Biden mit Phishing-Mails attackiert, heisst es von Google. Die Angriffe waren dem US-Tech-Riesen zufolge nicht erfolgreich, seien aber bedenklich, weil beide Gruppen von ihren jeweiligen Staaten unterstützt werden und bereits die Präsidentschaftswahl 2016 unter Manipulationsversuchen von aussen gelitten hat.

Land Niederösterreich beteiligt sich an Fernfachhochschule

Das Land Niederösterreich beteiligt sich zu 26 Prozent an der Ferdinand Porsche Fern FH (Fernfachhochschule) in Wiener Neustadt, wurde in der Sitzung der Landesregierung Mitte Mai beschlossen. Die FH ist seit ihrer Gründung 2006 die erste und bis jetzt einzige Fernfachhochschule in Österreich. Seit knapp 14 Jahren studieren hier Menschen, für die ein klassisches Präsenzstudium nicht in Frage kommt, z.B. Berufstätige oder Eltern mit Betreuungspflichten.

EU-Kommission mahnt kompatible Corona-Apps ein

Corona-Virus: EU fordert kompatible Tracking-App (Bild: Pixabay/ Pio 4D)

Vor der Urlaubssaison fordert die EU-Kommission kompatible Corona-Apps in den Mitgliedsstaaten. "Wir müssen eine schnelle, wirksame Rückverfolgung von Kontakten über Grenzen hinweg sicherstellen, dazu ist enge Zusammenarbeit nötig", erklärte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides in einer Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister. Auf Bescheinigungen einer Immunität gegen das Coronavirus sollte man sich nicht verlassen, sagte Kyriakides weiter. Vielmehr müssten auch während der Reisesaison vorbeugende Massnahmen weiter gelten, etwa die Wahrung eines Mindestabstands.

Kehrt München zu Limux zurück?

München: Schwenkt die Stadtregierung wieder auf Open Source um? (Bild: Wikipedia/ Wolfgang Pehlemann/ CCO)

Jahrelang arbeitete man in München daran, die städtische Verwaltung von Windows auf ein eigenes Linux-System – getauft Limux – umzurüsten. Doch 2017 beschloss die damalige Stadtregierung aus SPD und CDU, dem Projekt den Rücken und zu Windows zurückzukehren. Begründet wurde dies vor allem mit mangelnder Benutzerfreundlichkeit und technischen Problemen. Der Schritt stiess auch auf viel Kritik und Zweifel, zumal Microsoft sein Deutschland-Hauptquartier in auffälliger zeitlicher Nähe in die bayrische Landeshauptstadt verlegte.

Administration Trump will China Telecom aus US-Markt rauswerfen

Sitz der China Telecom in Peking (Bild: Wikipedia/CCO)

In den Vereinigten Staaten haben mehrere Ministerien empfohlen, der US-Tochter von China Telecom die Genehmigung für "internationale Telekommunikationsdienstleistungen" in den USA zu untersagen. Zur Begründung verwiesen die Ämter auf "bedeutende und inakzeptable Risiken für die nationale Sicherheit und die Rechtsdurchsetzung".

Vizepräsidentin der EU-Kommission begrüsst Corona-Apps mit klaren Regeln

Vera Jourova ist für Einsatz von Corona-Apps (Bild: Wikipedia/ Reinis Inkens/ CCO)

Im Kampf gegen die Ausbreitung von Covid-19 begrüsst die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Vera Jourova, den Einsatz sogenannter Corona-Apps: Es sei dies wohl die erste globale Krise, in der die Fähigkeiten der Technik vollständig eingesetzt werden könnten, um clevere und effiziente Lösungen zu bieten. Die Menschen dürften beim Gebrauch dieser Apps jedoch nicht ihre Privatsphäre aufgeben, sie müssten eine Einverständniserklärung abgeben und die App dürfe nur während der Krise eingesetzt werden. Dies seien Mindeststandards, die alle EU-Staaten einhalten müssten.

Deutscher Kanzleramtschef Braun fordert EU-weit einheitliche Corona-App

Helge Braun (Bild: Tobias Koch/ CCO 4.0)

Der Chef des deutschen Bundeskanzleramts, Helge Braun, fordert den Einsatz einer europaweit einheitlichen Smartphone-App zu Nachverfolgung von Corona-Infektionen. Er verwies dabei auf den europäischen Binnenmarkt und zahlreiche grenzüberschreitenden Pendler. Solche Anwendungen sollen dafür sorgen, dass Kontaktpersonen von Corona-Infizierten schneller ausfindig gemacht und informiert werden können. Braun rechnet damit, dass in Deutschland eine solche App bald verfügbar sein wird.

Corona-Verharmlosung: Twitter löscht Bolsonaro-Tweets

Twitter hat zwei Tweets des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro gelöscht, in denen er den Sinn von Isolation im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Zweifel gezogen hat. Damit habe er gegen die bei dem Kurznachrichten-Dienst geltenden Regeln verstoßen, so das US-Unternehmen. Botschaften, die den Informationen der Gesundheitsbehörden zu der Pandemie widersprächen und das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus erhöhen könnten würden ausnahmslos gelöscht.

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