Tracking von Internet-Anwendern per Browser-Fingerprinting

Browser: Tarnen schützt nicht vor Verfolgung im Internet (Bild: pixabay.com, Mohamed_hassan)

Betreiber von Websites nutzen heimlich Browser-Fingerprinting, eine Methode zur eindeutigen Identifizierung eines Browsers, um Personen über Browser-Sitzungen und Websites hinweg zu verfolgen. Das haben Forscher der Texas A&M University herausgefunden. "Fingerprinting war schon immer ein Thema in der Datenschutz-Community, aber bis jetzt hatten wir keine eindeutigen Beweise dafür, dass es tatsächlich zur Verfolgung von Nutzern eingesetzt wird", sagt Experte Nitesh Saxena.

KI-Strompreisprognose steigert Erlös um 37 Prozent

Preise unter der Lupe: Neues Prognosemodell steigert den Erlös (Bild: pixabay.com, geralt)

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA haben mittels Künstlicher Intelligenz (KI) den Regelleistungsmarktpreis, also den Preis für kurzfristig bereitgestellten Strom zur Netzstabilisierung, präzise vorhergesagt. Diese Erkenntnis ist insbesondere für Unternehmen relevant, die ihren Strombedarf flexibel anpassen müssen und mit dem neuen Prognoseverfahren ihre Erlöse auf dem Regelenergiemarkt um bis zu 37 Prozent deutlich erhöhen können, sagen die Experten.

Uni Wien schickt weltweit ersten Quantencomputer ins All

Illustration des Satelliten mit Quantencomputer. C: Iris Agresti

Ein internationales Team um Philip Walther von der Universität Wien hat einen photonischen Quantencomputer entwickelt. Es ist der erste Quantenprozessor, der in den Weltraum geschickt wird. Eine besondere Herausforderung für das Team war es gemäss Mitteilung, den Quantencomputer so zu bauen, dass er den extremen Bedingungen im Weltraum standhalten kann. Der mit dem Quantenprozessor ausgestattete Satellit wird die Erde in einer Höhe von 550 km umkreisen. Der Quantenrechner im Miniaturformat soll am Samstagabend (21.

Smarte Roboter folgen bei Errichtung von Bauwerken dem Vorbild von Insekten

Termitenbau: Roboter sollen nach Instinkt konstruieren (Foto: Anita, pixabay.com)

Geht es nach Jordan Raney von der University of Pennsylvania sollen Roboterschwärme künftig nach dem Vorbild von Insekten Bauwerke errichten - und zwar ohne Baupläne. Vielmehr sollen sie einfachen mathematischen Regeln folgen. In Computersimulationen haben die Maschinen bereits wabenartige Strukturen gebaut, ohne einem Plan zu folgen, den sie, wenn es ihn gäbe, ohnehin nicht verstehen könnten.

Mit KI zu grünem Zement

 Forschende am PSI nutzen künstliche Intelligenz und Computermodelle, um alternative, klimafreundlichere Rezepturen für Beton zu entwickeln. © Paul Scherrer Institut PSI/Markus Fischer

Die Zementindustrie verursacht rund acht Prozent der globalen CO₂-Emissionen – das ist mehr als der gesamte weltweite Flugverkehr. Forschende am Schweizer Paul Scherrer Institut (PSI) haben ein KI-gestütztes Modell entwickelt, mit dem sich neue Rezepturen für Zement schneller entdecken lassen – bei gleicher Materialqualität und einer besseren CO₂-Bilanz.

Roboter "Atom" kann fliegen und rollen

ATOM: neuer Roboter kommt rollend und fliegend ans Ziel (Foto: Sage/ijr)

Forscher der Singapore University of Technology and Design haben mit "Atom" einen neuen Roboter entwickelt, der wie ein Rad in Richtung Ziel rollt. Geht es auf diese Art nicht mehr weiter, kippt dieser ein wenig auf die Seite, hebt ab und legt den Rest des Weges im Flug zurück. Der "Aerial and Terrestrial mode Operating Mono-Wing" (Atom) ist mit 124 Gramm extrem leicht und kommt in beiden Bewegungsformen folglich mit wenig Energie aus.

Renommierte Förderung für PSI- und EPFL-Forscherin für photonische Netzwerke

Kirsten Moselund leitet seit dem 1. Februar 2022 das neue Labor für Nano- und Quantentechnologien am PSI. © Paul Scherrer Institut PSI/Mahir Dzambegovic

Die PSI-Forscherin Kirsten Moselund erhält für Ihr Forschungsvorhaben "Neon" eine prestigeträchtige Förderung in Höhe von rund 3,3 Millionen Schweizer Franken, verteilt auf die kommenden fünf Jahre. Im Rahmen des Projekts wird ihr Forschungsteam neuartige optische Netzwerke entwickeln, die Aufgaben des maschinellen Lernens besonders schnell und energiesparend ausführen können.

Hightech-Kontaktlinse warnt vor grünem Star

Kontaktlinse: Hightech-Innovation wird zum Diagnose-Tool (Foto: Martin Slavoljubovski, pixabay.com)

Eine neue smarte Kontaktlinse von Forschern der University of Electronic Science and Technology of China korrigiert nicht nur Augenfehler. Sie erkennt auch Symptome, die zum gefürchteten grünen Star führen können. Die Linse arbeitet auch, wenn die Augen geschlossen sind, sodass es eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung gibt. Bei frühzeitiger Symptomerkennung lässt sich der Verlauf der Krankheit verlangsamen. Ein Glaukom, wie der grüne Star auch genannt wird, bleibt lange Zeit unbemerkt, sodass es meist zu spät ist, um Gegenmassnahmen zu ergreifen.

Wie künstliche Intelligenz von Mäusen lernen kann

Prof. Gjorgjieva und ihr Team konnten die Leistung künstlicher neuronaler Netzwerke durch das Training mit biologischen Daten verbessern (Foto: Astrid Ecker, TU München)

Bewegungen genau vorhersagen zu können ist eine wichtige Fähigkeit für Mensch und Tier, aber auch für zahlreiche KI-Anwendungen – vom autonomen Fahren bis hin zur Robotik. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun herausgefunden, dass dies künstlichen neuronalen Netzwerken besser gelingt, wenn sie mit biologischen Daten aus der frühen Entwicklung des Sehsinns trainiert werden.

Robo-Greifer für die Präzisionslandwirtschaft

Robo-Greifhand: Dieser appliziert Sensoren und Wirkstoffe (Foto: Savan DeSouza, cornell.edu)

Mit einer sanften Robo-Greifhand von Forschern der Cornell University rückt die intelligente Landwirtschaft ein Stück näher. Das Gerät kann Blätter von Nutzpflanzen vorsichtig greifen, um Sensoren einzupflanzen oder genetisches Material zu injizieren, das beispielsweise gegen bestimmte Schädlinge schützt. Die Sensoren melden den Zustand der jeweiligen Pflanze: Droht sie zu verdursten, fehlt ihr Dünger oder beginnen Schädlinge sich einzunisten.

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