Das Naturhistorische Museum Wien digitalisiert seine Sammlungen

Das Naturhistorische Museum (NMH) in Wien ist eine der grössten ausseruniversitären Forschungsinstitutionen Österreichs und digitalisiert jetzt seine Sammlungen. Durch verbesserte Infrastruktur soll die Bereitstellung der Objekte für die Wissenschaft und Öffentlichkeit jetzt effizienter und wirtschaftlicher möglich sein.

Unsichtbares "Wasserzeichen" für 3D-Druck

Unregelmäßige Schichtung: Das enthält wichtige Informationen (Foto: naist.jp/en)

Forscher am Nara Institute of Science and Technology (Naist) haben eine Methode entwickelt, um Objekte aus dem 3D-Drucker mit einem "Wasserzeichen" zu versehen. Der Ansatz setzt dazu darauf, bei der gängigen Drucktechnologie der Schmelzschichtung die Dicke benachbarter Schichten leicht zu variieren. Die so in den gedruckten Gegenstand eingebettete Information - beispielsweise eine Seriennummer - ist mit freiem Auge nicht sichtbar, kann jedoch einfach per Dokumentenscanner ausgelesen werden.

Forscher der ETH Zürich verbessern QLED-Bildschirm-Technologie

Foto: ETH Zürich / Jakub Jagielski

QLED-Bildschirme fallen durch helle, intensive Farben auf. Allerdings sind die "Quantenpunkt Leuchtdioden" (QLED) derzeit so gestaltet, dass nur ein Bruchteil des Lichts den Betrachter erreicht. Die Streuverluste sind enorm. Einem Forschungsteam um Chih-Jen Shih von der ETH Zürich ist es nun gelungen, diese Verluste zu reduzieren.

Erste Alpine Drohnenkonferenz an der FH Kufstein Tirol

Die erste alpine Drohnenkonferenz, ausgerichtet von der FH Kufstein in Tirol am 26. März, beschäftigt sich mit den verschiedenen Einsatzszenarien der Flugkörper in der österreichischen Bergwelt und lädt Experten und Interessierte zum allgemeinen Austausch über das Thema ein. Der Drohneneinsatz sei auch für den alpinen Raum interessant, da Forschungsergebnisse sinnvolle und hilfreiche Anwendungsgebiete aufzeigen.

Kamera sieht dank Tiefenlernen um die Ecke

Kennzeichen lesen: Das geht auch ums Hauseck (Foto: Felix Heide, princeton.edu)

Forscher der Stanford und Rice University haben ein neuartiges System entwickelt, mit dem eine Kamera dank Laser und Tiefenlernen um die Ecke sehen kann. "Im Vergleich zu anderen Zugängen, liefert unser System für Bildgebung ohne Sichtlinie einzigartig hohe Auflösungen und Bildgebungsgeschwindigkeiten", sagt Teamleiter Christopher Metzler. So erkennt die neue Lösung im Gegensatz zu anderen Ansätzen kleinere Details wie beispielsweise Autokennzeichen.

Mirko Kovac will "lebende" Maschinen bauen

Mirko Kovac (Bild: Robert Stürmer/ Twitter)

Mirko Kovac ist Direktor des neuen "Materials and Technologe Center of Robotics" der Empa und des "Imperial College London". Mit seinem Team entwickelt er Drohnen und Flugroboter, die selbstständig beispielsweise beim Gebäudeunterhalt helfen sollen. Und ganz nebenbei startet er eine Revolution: Er will "lebende" Maschinen bauen. Nachfolgend ein Porträt des maschinenliebenden Drohnenforschers.

Mauzen auf der CES: Die Robo-Katzen kommen

Streicheleinheiten am Ohr: Das freut Bellabot sehr (Foto: pudutech.com)

Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES), die heute zu Ende geht, gibt es auch Roboter zu bestaunen, die mit katzenhafter Niedlichkeit punkten wollen. Die Robo-Katze "Marscat" des Herstellers Elephant Robotics beispielsweise ist ein allergiefreies Haustier, während der "Bellabot" von Pudutech die Restaurants erobern soll. Denn es handelt sich um einen Service-Roboter, der sich mit Mauzen und Katzengesicht Sympathien sichern soll.

Algorithmus hilft Flugzeugen bei schlechter Sicht

Symbolbild: Pixabay/Druckprofi

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) testen ein System, das Piloten von Kleinflugzeugen vor und während gefährlicher Flüge bei schlechter Sicht unterstützt. Die in Kooperation mit der US-Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) entwickelte Technologie setzt auf einen Algorithmus, der Bilder hunderter Webkameras analysiert und daraus Echtzeit-Prognosen für die Wetterverhältnisse auf der geplanten Route erstellt. Bei ersten Tests liessen sich schlechte Sichtbedingungen in über 90 Prozent der Fälle korrekt vorhersagen.

CES 2020: KI-Hörhilfe setzt auf Lippenlesen

Kamera-Anhänger von Orcam erkennt einzelne Sprecher (Foto: orcam.com)

Der israelische Assistenztechnologie-Spezialist Orcam hat anlässlich der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, die noch bis 10. Januar läuft, die KI-Hörhilfe "Orcam Hear" präsentiert. Das wie eine Halskette getragene Gerät setzt auf eine Kamera für eine intelligente Sprecher-Erkennung und Lippenlese-Technologie, um via Bluetooth ein Hörgerät mit einer klaren Stimme statt Coktailparty-Sprachgewirr zu versorgen. Dafür gab es bei den CES Innovation Awards die Auszeichnung "Best of Innovation" in der Kategorie Assistive.

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