Künstliches Herz ersetzt Tierversuche: 3D-Druck mit lebenden Organismen

Nahaufnahme des neuen künstlichen Herzmuskels (Foto: Roche/Clark, mit.edu)

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein bionisches Herz entwickelt, das genauso arbeitet wie das des Menschen. Daran sollen künftig Ersatzteile getestet werden, sodass Tierversuche überflüssig werden. Das 3D-gedruckte Gewebe, das den Herzmuskel simuliert, ähnelt Luftpolsterfolie. Die Orientierung dieses Muskelersatzes entspricht der des echten Herzens. Werden die Blasen angeregt, beginnt der Muskel zu pumpen.

Techrxiv.org ermöglichte freie Publikation von Forschungsergebnissen

Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) mit Sitz in Piscataway (New Jersey, USA) startet mit techrxiv.org einen Preprint-Server für die globale Technologie-Community. Dabei handelt es sich um einen kollaborativen, multidisziplinären Hub für die freie Verbreitung von Forschungsergebnissen in den Bereichen Informations-Technologien und den damit verwandten Bereichen. Dahinter steht das Bestreben des IEEE, Autoren mit zusätzlichen Tools für ihre Forschungsarbeit und die offene Wissenschaft zu unterstützen.

Neuer Miniroboter nutzt nur Licht als Antrieb

Miniroboter aus lichtempfindlichen Polymeren (Foto: tue.nl/en)

Forscher der Technischen Universität Eindhoven (TUE) haben einen kleinen, kabellosen Roboter aus Kunststoff ohne interne Energiequelle entwickelt, der lediglich einen blauen Lichtblitz zum Funktionieren benötigt. Der nur zwei Zentimeter messende Winzling ist als Transportroboter für überschaubare Lasten gedacht.

Neuer Miniroboter nutzt Licht als Antrieb

Forscher der Technischen Universität Eindhoven (TUE) haben einen kleinen, kabellosen Roboter aus Kunststoff ohne interne Energiequelle entwickelt, der lediglich einen blauen Lichtblitz zum Funktionieren benötigt. Der nur zwei Zentimeter messende Winzling ist als Transportroboter für überschaubare Lasten gedacht.

Trick erleichtert Fehlersuche bei 2D-Materialien

Lichtreflex: Neues Verfahren macht einfach Defekte sichtbar (Foto: MRI, psu.edu)

2D-Materialien wie Graphen sind Hoffnungsträger für noch kompaktere, effizientere Elektronik. Doch wäre es wichtig, bei den atomdünnen Materialschichten schnell prüfen zu können, ob sie möglichst frei von Fehlern sind und sich daher auch tatsächlich für den Einsatz in komplexen Geräten eignen. Forscher an der Pennsylvania State University (Penn State) haben nun ein Verfahren vorgestellt, das Materialdefekte schnell und genau sichtbar macht.

Touchscreens werden ultradünn und flexibel

Kunststofffolie mit ultradünner ITO-Schicht realisiert (Foto: rmit.edu.au)

Ultradünn und extrem flexibel ist eine neue Touchscreen-Folie aus Indium-Zinn-Oxid (ITO), die Forscher der RMIT University entwickelt haben. Sie erhitzten das Material auf 200 Grad Celsius, sodass es sich verflüssigte. Anschliessend gossen sie es auf eine dünne Unterlage aus Kunststoff, wo es sich fein verteilte. Die aktive Schicht ist nur wenige Moleküllagen dick, ähnlich wie Graphen. Es ist chemisch identisch mit den heutigen Touchscreen-Schichten, hat aber eine andere innere Struktur.

Neues KI-System verbessert Navi-Karten erheblich

Satellitenaufnahme: verrät einiges zu Straßen (Foto: googlemaps.com, mit.edu)

Ein neues KI-System soll helfen, digitale Karten für die GPS-Navigation zu verbessern. Das von Forschern des Massachusetts Institute of Technolgy (MIT) und des Qatar Computing Research Institute entwickelte "Roadtagger" erkennt in Satellitenaufnahmen den Strassentyp und die Zahl der Fahrspuren und das auch trotz Bäumen oder Gebäuden, die die Sicht verdecken. Künftig soll das System noch mehr Details wie Radwege und Parkplätze erkennen.

Neue Handys kühlen sich durch "Schwitzen"

Aufwärmung ohne (oben) und mit MOF-Beschichtung (Foto: Chenxi Wang)

Eine neue Hüllschicht, die Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann, soll Elektrogeräte künftig vor Überhitzung schützen. Diese Innovation haben Forscher der Shanghai Jiao Tong University entwickelt. Wenn das elektronische Gerät Wärme entwickelt, verdampft das Wasser. Die Verdunstungskälte schützt das Handy oder ein anderes mit der Hülle ausgestattetes Gerät.

Roboter "Realiti" findet automatisch den richtigen Weg in die Luftröhre

Bild: Still aus Video des Universitätsspitals Zürich

Die schnelle Intubation kann das Leben eines Patienten retten. Für Ungeübte ist sie jedoch schwierig und zudem nur mit entsprechender Ausbildung erlaubt. Peter Biro, Anästhesiearzt im Universitätsspital Zürich, und Ingenieure des Multi-Scale Robotics Lab der ETH Zürich haben nun ein roboterassistiertes System zur Intubation entwickelt, das weniger erfahrene Ärzte und Retter unterstützt. "Realiti" findet mit Bilderkennung den Weg in die Luftröhre auch von allein.

Roboter erlaubt Klettern wie Spider-Man

Kletter-Test: einmal die Betonwand hoch (Foto: Xin Li & Kaige Shi/AIP)

Forscher der Zhejiang University haben eine Vakuum-Hafteinheit entwickelt, mit der Roboter oder Menschen wie Spider-Man die Wände hochklettern können. Im Gegensatz zu bisherigen Vakuum-Haftglocken verliert die Neuentwicklung auch auf rauen Oberflächen nicht den Halt. Möglich macht das eine Art Wasserdichtung, die verhindert, dass das Vakuum bei Oberflächenunebenheiten leckt.

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