Hirn kann natürliche Stimmen von Deepfake-Stimmen unterscheiden

Ein Forschungsteam an der Universität Zürich hat nun herausgefunden, dass das Gehirn auf Deepfake-Stimmen anders reagiert. (Bild: Istock.com/ArtemisDiana)

Laut Forschenden der Universität Zürich kann das Gehirn beim Verarbeiten von natürlichen Stimmen im Vergleich zu ihren Deepfake-Imitationen Unterschiede erkennen. In einer Studie haben die Wissenschaftler zwei Hirnareale identifiziert, die differenziert auf die akustischen Signale reagieren.

PXL Vision und Idiap entwickeln Lösung zur Erkennung von Deepfakes

Michael Born, CEO bei PXL Vision (Bild: zVg)

Die auf digitale Identitätsprüfung fokussierte PXL Vision mit Sitz in Zürich und das Schweizer Forschungsinstitut Idiap spannen bei der Bekämpfung von betrügerischen KI-generierten Gesichtsbildern und Reisedokumenten zusammen. Das von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Innosuisse finanzierte Projekt habe zum Ziel, die weltweit erste robuste Lösung im Bereich Deepfake-Erkennung zur Marktreife zu bringen, heisst es in einer Aussendung dazu.

"UnGANable" soll vor Deepfakes schützen

Visualisierung zum Paper 'UnGANable' der CISPA-Forscher (Bild: cispa.de)

Forscher des Cispa Helmholtz Center for Information Security haben mit "UnGANable" ein neues Anti-Deepfake-Verfahren zur teilweisen Verhinderung von Bildmanipulationen mit böswilliger Absicht getestet. "Vereinfacht gesagt, versucht "UnGANable", Bilder von Gesichtern vor Deepfakes zu schützen", so Cispa-Forscher Zheng Li.

Fake-"Klitschko" düpiert europäische Stadtoberhäupter

Vitali Klitschko in echt (Bild: Sven Teschke/CC BY-SA 3.0)

Vitali Klitschko, Ex-Profiboxer und Bürgermeister von Kiew, führte angeblich Videotelefonate in seinem Namen mit europäischen Bürgermeistern. Drei Fälle aus den vergangenen Tagen sind mittlerweile bekannt: Die Berliner Oberbürgermeisterin Franziska Giffey, ihr Pendant im Wiener Rathaus, Michael Ludwig und der Madrider Stadtchef, Luis Martinez-Almeida.

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