Amazon haftet nicht für Markenverstösse von Drittanbietern

Symbolbild: PixabayI Aixklusiv

Der US-Internet-Handelsriese Amazon haftet nicht für Markenverstösse von Drittanbietern auf der Plattform Amazon-Marketplace. Das gilt selbst dann, wenn Amazon die Ware lagert und verschickt, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied. Danach können die Markeninhaber aber verlangen, dass Amazon solche Ware nicht mehr lagert und verschickt. Im konkreten Fall geht es um das Coty-Parfum "Davidoff Hot Water".

Milliarden-Strafe für Apple in Frankreich

Die französische Wettbewerbsbehörde hat eine hohe Strafe gegen Apple verhängt. Der US-Konzern wurde zu einer Wettbewerbsstrafe von 1,1 Milliarden Euro wegen wettbewerbswidriger Absprachen mit seinen Händlern verdonnert. Apple habe sich mit zwei Großhändlern abgesprochen und dadurch den Wettbewerb beeinträchtigt, erklärte Behördenchefin Isabelle de Silva am Montag. Es geht nicht um iPhones, sondern um diverse andere Apple-Produkte wie iPad-Tablets.

Ausspähattacke: Whatsapp vs. NSO geht in die nächste Runde

Der Ausspäh-Konflikt zwischen Whatsapp und NSO geht in die nächste Runde Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Das US-Gerichtsverfahren um eine gross angelegte Ausspähattacke auf den Chatdienst Whatsapp steuert nach einem anfänglichen Erfolg für Facebook auf eine neue Runde zu. Der israelische Überwachungssoftware-Anbieter NSO beantragte, das vergangene Woche gefallene Versäumnisurteil aufzuheben. Facebook schloss sich am Montag der Forderung an, damit der Fall inhaltlich entschieden werde.

PWC-Studie Wirtschaftskriminalität: Österreichische Unternehmen unzureichend vorbereitet

Rund ein Drittel der österreichischen Unternehmen wurde in den letzten 24 Monaten Opfer von Wirtschaftskriminalität. Das zeigt die aktuelle „Global Economic Crime and Fraud Survey 2020“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhousecoopers (PWC). Betrug durch Kunden, Cyberkriminalität sowie Vermögensdelikte sind die häufigsten Straftaten.

VKI erwirkt Urteil gegen unzulässige Mehrwertnummer bei A1-Hotline

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag des Sozialministeriums die A1 Telekom Austria AG wegen zusätzlicher Kosten, die Kundinnen und Kunden beim Anruf der „Georg“-Hotline entstanden sind, geklagt. Das Handelsgericht (HG) Wien gab dem VKI jetzt recht, dass eine bestehende Hotline auch für Internetkunden zum Grundtarif erreichbar sein muss und dass inkludierte Freiminuten auch für die „Georg“-Helpline gelten müssen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Amazon-Anbieter in Deutschland haften nicht für irreführende Kundenbewertungen

Der deutsche Bundesgerichtshof entschied zugunsten von Amazon-Anbieter (Symbolbild: Fotolia)

Anbieter, die ihre Produkte bei Amazon vertreiben, müssen nicht für irreführende Kundenbewertungen haften. Das hat der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) entschieden und damit die Zahlung einer Vertragsstrafe endgültig abgelehnt. Kundenbewertungen seien erkennbar vom Angebot beim Online-Marktplatz Amazon getrennt und Nutzer würden sie auch nicht dem Verkäufer zurechnen, heisst es in der Begründung.

Großrazzia in Amazon-Verteilzentrum Großebersdorf

Am Dienstag hat im Amazon-Verteilzentrum in Großebersdorf (Bezirk Mistelbach) eine Großrazzia der Finanzpolizei stattgefunden, wie zahlreiche Medien berichten. Ein entsprechender Bericht der Tageszeitung „Die Presse“ wurde von der Finanzpolizei bestätigt. Ziel der Razzia war aber nicht Amazon, sondern dort tätige Zusteller und Subfirmen.

US-Gericht verfügt Stopp des Pentagon-Milliardenauftrags an Microsoft

Ein US-Gericht stoppt vorerst den Milliardenauftrag von Microsoft (Bild: Pixabay/ Succo)

In der Auseinandersetzung um einen Grossauftrag in Milliardenhöhe des Pentagons hat Amazon eine einstweilige Verfügung gegen Microsoft erwirkt. Der Software-Hersteller aus Redmond muss seine Arbeit am Zehn-Milliarden-Dollar-Deal zur Modernisierung der IT-Systeme des US-amereikanischen Verteidigungsministeriums ("Jedi") zunächst einstellen, urteilte eine Bundesrichterin. Ihre Begründung blieb zunächst unter Verschluss.

Huawei reicht Klage gegen Verizon wegen Patentverletzung ein

Huawei hat bei den Bezirksgerichten der Vereinigten Staaten für die östlichen und westlichen Bezirke von Texas Patentverletzungsklagen gegen Verizon eingereicht. Das Unternehmen fordert eine Entschädigung für die Nutzung patentierter Technologie durch Verizon, die durch 12 amerikanische Huawei-Patente geschützt ist.

Huawei wehrt sich gegen Einstufung als "Sicherheitsrisiko"

Huawei ergreift in den USA Massnahmen gegen die Stigmatisierung (Logo: Huawei)

Der chinesische IT- und Smartphone-Riese Huawei ergreift in den USA Massnahmen, um die Einschränkungen seiner Geschäfte infolge der Einstufung als "Sicherheitsrisiko" zu bekämpfen. Der Konzern machte nun eine fast 200-seitige Eingabe gegen die drohende Entscheidung der Federal Communications Commission (FCC), den chinesischen Tech-Giganten als Risiko für die nationale Sicherheit der USA einzustufen. Huawei nennt darin die Bemühungen "rechtswidrig und fehlgeleitet".

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