Wirecard-Veräusserungen aus Zerschlagung auf 600 Millionen Euro angestiegen

Ehemalige Wirecard-Zentrale in Aschheim bei München (Bild:Wirecard)

Nach dem Verkauf mehrerer asiatischer Wirecard-Firmen sind die Erlöse aus der Zerschlagung des zusammengebrochenen Konzerns auf 600 Millionen Euro gestiegen. Insolvenzverwalter Michael Jaffé meldete am gestrigen Montag den erfolgreichen Verkauf der indonesischen Gesellschaft PT Prima Vista Solusi mit rund 670 Mitarbeitern an ein einheimisches Unternehmen in dem südostasiatischen Land. Ausserdem wurden demnach zwei zuvor vereinbarte Verkäufe von Wirecard-Firmen in Hongkong und Malaysia abgeschlossen.

Türkische Wirecard-Tochter geht an niederländische Investorin Finch Capital

Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: zVg)

Dem Insolvenzverwalter des Skandalkonzerns Wirecard ist es neun Monate nach dem Zusammenbruch des Unternehmens gelungen, die türkische Gesellschaft der insolventen Wirecard an die niederländische Finanzinvestorin Finch Capital zu verkaufen. Finch Capital hat für die Übernahme einen neuen Bezahldienstleister namens Nomu Pay in Irland gegründet hat. Über die Verkaufssumme gab Insolvenzverwalter Michael Jaffé vorerst keine Auskunft.

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