Nokia vergibt Lizenzen auf seinen Markennamen

Der Markenname Nokia soll künftig auf vielen CE-Geräten darauf stehen (Logo: Nokia)

Die Marke Nokia soll in Zukunft bei vielen neuen Geräten im Bereich der Verbraucherelektronik auftauchen. Verantwortlich dafür sind neue Verträge, über welche die Firma dem Partner Global Icons Europe die Rechte eingeräumt werden, um den Namen an Dritte zu verkaufen. Das berichtet die Plattform "Winfuture". Nachdem die Handysparte von Nokia – damals um immerhin mehr als sieben Milliarden US-Dollar – an Microsoft verkauft wurde, fokussierte das Unternehmen sich vorwiegend auf seine Rolle als Netzwerkausrüster.

Ericsson mit Milliarden-Busse im US-Korruptionsverfahren

Hohe Busse: Ericsson (Logo: Ericsson)

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson muss wegen der Beilegung eines US-Korruptionsverfahrens zwölf Milliarden schwedische Kronen (1,1 Milliarden Euro) zurückstellen. Man rechne mit einer Strafzahlung von rund einer Milliarde Dollar, um US-Untersuchungen über fehlerhafte Geschäftspraktiken in China und fünf weiteren Ländern beizulegen, teilte Ericsson mit. Dazu kommen weitere Kosten.

"Project Voldemort": Snap belastet Facebook

nstagram: massive Vorwürfe von Snapchat (Foto: pixabay.com, Webster2703)

Der Social-Media-Konzern Snap hat ein Dossier über unlautere Wettbewerbspraktiken von Facebook erstellt. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, soll der Snapchat-Besitzer das nach dem Harry-Potter-Bösewicht benannte "Project Voldemort"-Dossier der US-Handelsregulierungsbehörde Federal Trade Commission (FTC) vorlegen wollen.

Wirecard muss Millionen-Busse wegen Formfehlern berappen

Bild: Wirecard

Der Zahlungsabwickler Wirecard muss wegen formaler Versäumnisse eine millionenschwere Geldstrafe zahlen. Die Wertpapieraufsicht Bafin verhängte schon im April Strafen über 1,52 Millionen Euro gegen Wirecard. Das inzwischen im Leitindex Dax gelistete Unternehmen habe der Öffentlichkeit den Halbjahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2018 teilweise nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt und damit gegen die Vorschriften im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) verstossen, teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) mit.

Amazons Marketplace im Fokus von US-Regulierer

Amazons Händlerplattform im Visier von Wettbewerbsermittlern (Symbolbild: Pixabay)

Amazons Händler-Plattform Marketplace gerät nach Wettbewerbsermittlungen in Europa auch ins Blickfeld amerikanischer Regulierer. Die US-Handelsaufsicht FTC befrage teilnehmende Händler, um festzustellen, ob Amazon Wettbewerber benachteilige, berichtete der Finanzdienst Bloomberg. Die FTC-Vertreter wollten dabei unter anderem wissen, welcher Anteil ihres Geschäfts auf Marketplace entfalle, verglichen mit anderen Plattformen wie Ebay. Das Interesse könnte auf die Vorbereitung offizieller Ermittlungen hinweisen.

Huawei canceled Klage gegen US-Regierung

Huawei zieht Klage gegen USA zurück (Bild: Archiv)

In einem Nebenschauplatz des Konflikts um Huawei hat der chinesische Konzern eine Klage gegen die US-Regierung fallengelassen. Huawei hatte im Juni geklagt, wegen einer noch im September 2017 festgesetzten Lieferung von Telekomausrüstung. Kürzlich sei die Technik von den US-Behörden freigegeben worden, deswegen werde auch die Klage zurückgenommen, teile Huawei mit. Die von Huawei hergestellten Geräte sollten seinerzeit nach Tests in den USA zurück nach China gehen, erklärte das chinesische Unternehmen.

LG in Australien wegen schlechtem Kundensupport mit 100.000 Euro gebüsst

Mieser Kundensupport von LG in Australien (Bild: Archiv)

Viele Leute haben Angst davor und fürchten, in einer ewigen Warteschleife gefangen zu bleiben. Manchmal kommt man aber nicht herum – und muss mit dem Kundensupport diverser Unternehmen telefonieren. Dass aus diesem Spass aber auch teurer Ernst werden kann, musste nun LG Electronics erfahren. Das Elektronikunternehmen wurde in Australien zu einer Geldstrafe von rund 100.000 Euro verurteilt, weil der hauseigene Support zwei Kunden auf unrechtsame Weise abgewimmelt haben soll.

Verstösse gegen Arbeitsregeln von Apple und Foxconn in China

Foxcon ist Auftragsfertiger für Apple (Logo: Foxconn)

Nachdem die Organisation China Labour Watch Apple und seinen Auftragsfertiger Foxconn in einem Bericht beschuldigt hat, dass die Belegschaft der iPhone-Fabrik in der chinesischen Stadt Zhengzhou im August zu etwa 50 Prozent aus temporären Arbeitskräften bestanden habe, haben die betroffen Konzerne eingeräumt, zu viele Zeitarbeitende beschäftigt zu haben. Nach chinesischem Recht sind nur zehn Prozent zulässig.

Geheimnisklau: Anklage der US-Behörden gegen Experten für autonome Fahrzeuge

Anthony Levandowski (Bild: Wikimedia/ CC by SA 4.0)

Der aufsehenerregende Konflikt um den Wechsel des Experten für autonome Fahrzeuge, Anthony Levandowski, von Google zu Uber bekommt ein Nachspiel. Das US-amerikanische Justizministerium wirft Levandowski nach jahrelangen FBI-Ermittlungen nun vor, Firmengeheimnisse gestohlen zu haben.

EX-Mitarbeitende klagen IBM wegen Altersdiskriminierung

Muss sich dem Vorwurf der Altersdiskriminierung stellen: IBM (Logo: IBM)

Der IT-Riese IBM soll in den vergangenen Jahren einen massiven Personalumbau vollzogen haben, der ihm nun einigen Ärger bescheren könnte: Das Unternehmen hat laut einem Bericht von Bloomberg zwischen 50.000 und 100.000 Mitarbeiter gekündigt haben. Dabei soll es sich vorwiegend um ältere Angestellte gehandelt haben, die teilweise mit Millenials ersetzt wurden. Das Ziel: So "cool" zu werden wie Google und Amazon mit ihren durchschnittlich viel jüngeren Mitarbeitern. Das sagt Alan Wild, vormaliger Vizechef der Personalabteilung des Konzerns.

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