Nach Wirecard-Bilanzskandal: Kunden suchen Alternativen

Bedingt durch den Bilanzskandal und die Insolvenz von Wirecard suchen derzeit viele Kunden nach sicheren Alternativen im elektronischen Zahlungsverkehr. Das spürt auch der österreichische Anbieter von bargeldlosen Zahlungssystemen, Hobex, und verzeichnet eine stark steigende Nachfrage in den letzten Wochen.

Vom aktuellenWachstumsschub im Onlinehandel profitieren vor allem die grossen Anbieter

Symbolbild: Fotolia/ Markus Mainka

Die Coronakrise hat dem Onlinehandel einen kräftigen Wachstumsschub verpasst. Davon profitieren allerdings überwiegend nur die grossen Anbieter, während die kleinen Onlineshops schon seit Jahren Marktanteile einbüssen. Dies belegt eine aktuelle E-Commerce-Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

Was "Headless Commerce" dem Online-Handel alles (nicht) bringt

Symbolbild: Pixabay/ Thomas Wolter

Der Schweizer Handel wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Auch im Online-Handel konnten nicht alle profitieren. Während Shops mit Lebensmitteln, Drogerie- und Haushaltsprodukten punkteten, krankte es bei anderen am gering nachgefragten Sortiment oder an Produktions- und Lieferengpässen. Bei einer Umfrage des Händlerbunds in Europa gaben im April dieses Jahres 58 Prozent der Händler an, dass sie geschäftlich unter dem Coronavirus leiden. Nur ein Viertel der Befragten (27 Prozent) sagte, dass die Corona-Krise sich positiv auf den E-Commerce auswirkt.

Just Eat steigert Essensauslieferungen um sechs Prozent

Logo: Just Eat

Der britische Online-Essenslieferdienst Just Eat mit Zentrale in London konnte im ersten Quartal des neuen Jahres die Essensbestellungen auf 65,3 Millionen steigern, was einem Plus um sechs Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres entspricht. Just Eat, das vom niederländischen Wettbewerber Takeaway gekauft wird, befindet sich mitten im Übernahmeprozess.

Zalandos Wachstum leicht abgeschwächt

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Auch Europas grösster Online-Modehändler Zalando, der auch in der Schweiz operativ tätig ist, bekommt die Corona-Krise zu spüren. Allerdings nicht so stark, wie man hätte befürchten können. Konkret sei der Umsatz im ersten Quartal maximal um 11,6 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro geklettert, lässt das Unternehmen mit Zentrale in Berlin verlauten. Zum Vergleich: Im selben Vorjahreszeitraum betrug das Plus rund 15 Prozent.

Zalando schlittert in die roten Zahlen

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Europas grösste Online-Modehändlerin Zalando bekommt die Corona-Krise ebenfalls kräftig zu spüren. Der Konzern mit Hauptsitz in Berlin teilte mit, dass im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres ein bereinigter Betriebsverlust von deutlich mehr als 28 Millionen Euro anfallen werde. Auch die Jahresprognose wird zurückbuchstabiert.

Hostpoint lanciert mit "Webshop" neue E-Commerce-Lösung

© Hostpoint

Die Schweizer Internetdienstleisterin Hostpoint hat mit "Webshop" eine neue E-Commerce-Lösung angekündigt. Hostpoint adressiere damit vor allem Kleinunternehmer und Private, heisst es in einer Aussendung dazu. Das neue Produkt soll Anwendern einen schnellen und professionellen Zugang zum Schweizer Onlinehandel eröffnen, betont das Unternehmen mit Sitz in Rapperswil. Ziel sei es, dass Kunden innert kürzester Zeit und ohne Vorkenntnisse in Programmierung oder Design mit ihrem eigenen Onlineshop starten könneen. Hostpoint kümmere sich um alle nötigen Updates und Backups.

Ricardo lanciert für kleine Läden Starthilfe-Programm für Online-Handel

Symbolbild: Pixabay/ Preisking

Der Schweizer Online-Marktplatz Ricardo hat ein Starthilfe-Programm für jene kleinen Schweizer Verkaufsläden lanciert, die durch den vom Bundesrat verordneten Lockdown vom Handel abgeschnitten sind. In kürzester Zeit können Geschäfte, die bis anhin nur stationär und lokal ihre Ware angeboten haben, einen eigenen kleinen Online-Shop ins Leben rufen, verspricht Ricardo.

Konsumentenschutz durch Machine Learning made in Austria

Das AIT (Austrian Institute of Technology) und ÖIAT (Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation) verstärken ihre Forschungskooperation zur Aufdeckung diskriminierender Preisgestaltung im Internet. Im Rahmen der Förderaktion „netidee“ der Internet Privatstiftung Austria (IPA) als eines von 25 Projekten ausgewählt, entwickelten Experten des ÖIAT und Data Scientists am AIT ein Framework für das Monitoring datenbasierter Preisbildungspraktiken im Online-Handel sowie ein Dashboard für die Analyse und Visualierung der gewonnenen Datensätze.

Seiten

E-Commerce abonnieren