Samsungs Gewinn bricht um fast ein Drittel ein

Bild: Kote Puerto on Unsplash

Angesichts der schwächeren Nachfrage nach Smartphones und Speicherchips hat Marktführer Samsung im vierten Quartal 2018 deutlich weniger verdient. Der Überschuss ging im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 8,46 Billionen Won (ca. 7.5 Mrd. Franken) zurück, wie das südkoreanische Technologieunternehmen mitteilte. Der Umsatz fiel um 10 Prozent auf knapp 59,3 Billionen Won.

Paypal mit Gewinneinbruch und pessimistischem Ausblick

Logo: Paypal

Trotz eines boomenden Internethandels hat der Online-Bezahldienst Paypal im Weihnachtsquartal deutlich weniger verdient: In den drei Monaten bis Ende Dezember sank der Nettogewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um über ein Drittel auf 584 Millionen Dollar, wie die frühere Ebay-Tochter im kalifornischen San Jose mitteilte. Die Erlöse legten zwar um kräftige 13 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar zu, doch ein guter Teil des Wachstums entfiel auf Zukäufe.

Qualcomms Umsatz im vergangenen Quartal um ein Fünftel geschrumpft

Qualcomm bekommt die Abschwächung in China zu spüren (Bild: Qualcomm)

Beim Chipkonzern Qualcomm lastet neben dem Dauerstreit mit Apple nun auch die Abschwächung des grossen chinesischen Smartphone-Marktes auf dem Geschäft. Im vergangenen Quartal schrumpfte der Umsatz im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 4,8 Milliarden Dollar. Ein Auslöser dafür seien schlechtere Verkäufe einiger Chips in China gewesen, sagte Finanzchef George Davis. Für das laufende Quartal stellt sich Qualcomm auf einen weiteren Umsatzrückgang ein.

Microsoft kann Anleger trotz kräftigem Gewinnzuwachs nicht überzeugen

Foto: Wikipedia/CCO

Der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft mit Zentrale in Redmond und Schweizer Sitz in Wallisellen konnte im vergangenen Weihnachtsquartal, das für Microsoft das zweite Quartal des Fiskaljahres 2018/19 darstellt, zwar gewinnmässig deutlich zulegen, aber dennoch reagierten die Anleger skeptisch. Konkret kletterte der operative Gewinn im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um gut zwölf Prozent auf 32,5 Milliarden Dollar. Aber trotz dieser starken Zuwächse fiel die Aktie gestern Abend nachbörslich deutlich ins Minus.

Facebook legt auf allen Ebenen zu

Facebook steigert Umsatz, Gewinn und Nutzerzahlen (Bild: Pixabay)

Trotz aller Skandale und Krisen wegen Datenmissbrauch scheint das Business des weltgrössten sozialen Netzwerkes Facebook keinen Schaden daran zu nehmen. Im vergangenen Weihnachtsquartal jedenfalls konnte der US-Online-Riese den Umsatz im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 16,9 Mrd. Dollar (16,83 Mrd. Schweizer Franken) steigern. Unterm Strich blieb ein Gewinn von knapp 6,9 Mrd. Dollar übrig.

Nach Apple nun auch Sharp und LG Display mit negativem Ausblick

Auch LG Display und Sharp bekommen die Auswirkungen des Handesstreites zu spüren (Bild: LG Display)

Nach Apple bekommen nun auch Zulieferer des US-Giganten den Handelsstreit zwischen den USA und China zu spüren. So warnte in Seoul der südkoreanische Display-Hersteller LG Display vor sinkenden Preisen. LG-Manager Daniel Lee erklärte, keinen positiven Preis-Trend ausmachen zu können. Einstweilen kassierte der japanische Wettbewerber Sharp seine Jahresprognose mit Verweis auf die Handelsbarrieren und die rückläufige Nachfrage eines bedeutenden Kunden. Sharp dampfte seine Jahresziele für das im März endende Bilanzjahr 2018/19 ein. Beim operativen Gewinn rechnet der Konzern noch mit 107 Mrd.

Samsung schnappt sich israelischen Kameraspezialisten Corephotonics

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat das israelische Kamera-Startup Corephotonics übernommen und dafür 155 Millionen Dollar auf den Tisch geblättert. Das 2012 gegründete Jungunternehmen hat eine Dual-Kamera entwickelt, die auch mit der Zoomfunktion besonders scharfe Bilder liefert. Die Kameratechnologie der israelischen Hightech-Firma wurde bereits in die Smartphones verschiedener Hersteller verbaut, darunter auch Samsung und Oppo.

Wirecard legt weiter zu

Bild: Archiv

Die auf elektronischen Zahlungsverkehr und Kreditkarten fokussierte Wirecard mit Zentrale in Aschheim bei München hat im vergangenen Geschäftsjahr weiter vom Boom beim Onlineshopping und dem elektronischen Zahlungsverkehr profitiert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte nach vorläufigen Zahlen um 38 Prozent auf 568,3 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern bekannt gab. Der Umsatz kletterte um 40 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Damit trifft Wirecard in etwa die Prognosen der Börsianer.

Apple mit pessimistischem Ausblick

Apple mit nicht gerade rosigem Ausblick (Bildquelle: Wikipedia/CCO)

Apple stellt sich nach dem schlechter als erwartet verlaufenem Weihnachtsgeschäft auf weitere Rückgänge ein: Für das laufende Vierteljahr rechnet der iPhone-Konzern mit 55 bis 59 Milliarden Dollar Umsatz. Im Vorjahresquartal waren es noch gut 61 Milliarden Dollar gewesen. Im Weihnachtsquartal traf Apple mit Erlösen von 84,3 Milliarden Dollar ziemlich genau die Anfang Januar gesenkte Schätzung. Das bedeutete im Jahresvergleich einen Rückgang von fünf Prozent.

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